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Halbzeitführung für Manuela Mölgg beim Riesenslalom in Sölden

Halbzeitführung für Manuela Mölgg beim Riesenslalom in Sölden

Halbzeitführung für Manuela Mölgg beim Riesenslalom in Sölden

Sölden – Das lange Warten hat ein Ende. Mit dem Riesentorlauf der Damen wird am heutigen Samstag am Rettenbachferner hoch ober Sölden im Nordtiroler Sölden der Olympiawinter 2017/18 eingeläutet. Auch wenn die Sonne über dem Gletscher lacht, sorgt der Wind bei den Veranstaltern für Kopfzerbrechen. So wird mittels Juryentscheid ein Rennen vom Reservestart und somit auf verkürzter Piste ausgetragen. Die Startliste und den Liveticker für den Finallauf finden Sie in der Menüleiste oben.

Nach dem ersten Durchgang führt die routinierte Südtirolerin Manuela Mölgg in einer Zeit von 55,57 Sekunden. Die Gadertalerin erzählt im ORF-Interview: „Wenn es so weitergeht, dann muss ich wohl noch eine Saison anhängen. Je älter, desto besser scheint bei mir. Ich komme gerne nach Sölden – es sind hier immer so viele Leute. Heute habe ich alles gut erwischt und auch das Material hat gepasst.“

Auf Rang zwei befindet sich die 22-jährige US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+0,12). Hinter der Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres schwingt Viktoria Rebensburg (+0,33) aus Deutschland als Dritte ab. Ihr Resümee nach dem ersten Lauf: „Sölden ist nie leicht. Bis Ende Steilhang war ich sehr gut unterwegs. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Es ist zwar etwas aggressiv und sehr glatt, aber die Piste ist gut zu fahren. Ich freue mich auf den zweiten Durchgang.“

Die Schwedin Sara Hector (+0,35) hat die vierte Zwischenposition inne. Auch Tina Weirather (+0,55) aus Liechtenstein kann sich als Fünfte freuen. Sie liegt noch vor der französischen Weltmeisterin Tessa Worley (+0,64). Auf Platz sieben finden wir die beste Eidgenossin; und das ist die sehr junge Mélanie Meillard. Ihr Rückstand auf Mölgg beträgt genau acht Zehntelsekunden. Die besten Zehn des ersten Laufs werden von Kristin Lysdahl (+0,85) aus Norwegen, der Österreicherin Stephanie Brunner (+0,94) und Lysdahls Freundin Ragnhild Mowinckel (+1,04) komplettiert.

Stephanie Brunner analysiert ihren ersten Durchgang wie folgt: „Man hat den Boden nicht ganz so gut gesehen. Aber es ist ein Freiluftsport, damit muss man leben. Zufrieden bin ich nicht, aber die Position passt schon.“

Slalomspezialistin Wendy Holdener (+1,49) aus der Schweiz möchte sich mit einer angriffslustigen Fahrt im Finale noch unter die Top-10 schieben. Auf Rang 14 liegt die ÖSV-Vertreterin Elisabeth Kappaurer. Die junge Skirennfahrerin meint zu ORF-Reporter Rainer Pariasek: „Ich bin schon überrascht, war zuletzt verletzt. Aber jetzt bin ich wieder fit und habe heute schon eine gute Leistung zeigen können. Skifahren geht schon wieder, Kondi-Training noch nicht so.“

Auf Position 15 liegt Ricarda Haaser (+1,61), das Ski-Madl vom Achensee. Katharina Truppe (+1,83) aus Österreich hat den 20. Zwischenrang inne und möchte sich im Finale etwas verbessern. Die Kärntnerin Carmen Thalmann (24.; +2,17) und die Salzburgerin Bernadette Schild (26.; +2,30) nehmen die Deutsche Maren Wiesler (25.; +2,24) in die Zange; trotzdem werden wir das Trio im zweiten Durchgang sehen. Mal sehen, wer im Finale den Turbo zündet und einige Positionen gut machen kann.

Nach 637 Tagen steht Lindsey Vonn wieder am Start eines Riesenslaloms. Entsprechend vorsichtig fährt sie; am Ende reicht es nicht für eine Finalqualifikation. Die stets ehrgeizige US-Amerikanerin bilanziert: „Ich bin einfach zu vorsichtig gefahren. Ich habe nicht genug riskiert. Ich habe mir gedacht, es sind so viele ausgeschieden – da muss ich nur runterkommen. Aber ich weiß noch nicht, wo ich genau stehe. Es war der erste Riesentorlauf seit fast zwei Jahren. Es war aber gut, dass ich gestartet bin – denn so komme ich in den Renn-Rhythmus. Killington werde ich nicht fahren – mein Ziel für den Saisonstart war immer Lake Louise. Wäre ich heute aufs Podest gefahren, dann wäre ich in Killington gestartet. Aber jetzt fahre ich definitiv nicht.“

Trotz einer phasenweise sehr schnellen Fahrt ist die Italienerin Marta Bassino ausgeschieden. Daher wird sie keine Punkte aus dem Ötztal entführen. Das Comeback der eidgenössischen Vorjahressiegerin Lara Gut nach 260 Tagen endet mit einem Torfehler. Bassinos Landsfrau Sofia Goggia, die im letzten Winter mehr als eine Traumsaison erlebt hat, hat auch nicht das Ziel gesehen. Das gilt auch für die ÖSV-Starterinnen Katharina Liensberger, Nadine Fest und Chiara Mair.

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Damen in Sölden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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