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Halbzeitführung für Marcel Hirscher beim Riesenslalom von Val d’Isère

Halbzeitführung für Marcel Hirscher beim Riesenslalom von Val d’Isère

Halbzeitführung für Marcel Hirscher beim Riesenslalom von Val d’Isère

Val d’Isère – Heute steht ein Riesentorlauf der Herren im französischen Val d’Isère auf dem Programm. Dabei hat sich die Jury entschieden, das Rennen auf der legendären Face de Bellevarde wegen Neuschnee auf verkürzter Strecke auszutragen. Dementsprechend ist die Laufzeit relativ kurz. In Führung liegt der Österreicher Marcel Hirscher in einer Zeit von 56,74 Sekunden. Die offizielle FIS-Startliste (gleich nach Eintreffen) und den FIS-Liveticker für den Finallauf finden sie in der Navigationsleiste oben.

Der vierfache Sieger von Val d’Isère freut sich über den ersten Zwischenrang und erzählt im ORF-Interview: „Sie haben alles probiert, was irgendwie möglich ist – und es ist super, dass wir ein Rennen fahren können. Aber speziell am Ende des Schwunges ist man irgendwie in den Tiefschnee reingekommen, man ist nie auf die Linie gekommen. Es war so hart zu fahren – aber es ist für alle gleich. Man denkt sich dann nur: Wahnsinn. Jeder hat da herunten irgendwie schmunzeln müssen, weil es wahnsinnig schwer ist. Von den Abständen her ist es so, als ob wir keinen ersten Durchgang gefahren wären – es ist extrem eng.“

Mit breiter Brust ist auch Stefan Luitz (+0,10) unterwegs. Der Deutsche wurde ja in Beaver Creek nach einer Halbzeitführung guter Dritter. Gegenwärtig befindet sich der DSV-Vertreter auf Position zwei. Er sagt zu seiner Fahrt: „Es war heute kein Spaß. Ich habe versucht, immer die runde Linie zu halten. Hier hat jeder Probleme gehabt. Ich bin froh, dass ich so durchgekommen bin und hoffe, dass es im zweiten Durchgang dann noch etwas läuft.“

Auf Platz drei befindet sich sehr zur Freude seiner Landsleute der Franzose Alexis Pinturault (+0,12). Der Mann aus der Equipe Tricolore hat bisher neun Weltcuprennen im Riesentorlauf für sich entschieden. Mit einem Erfolg kann er der neunte Mann werden, der in dieser Disziplin zehn Siege erzielt.

Henrik Kristoffersen (+0,31) belegt den vierten Zwischenrang. Hinter dem Norweger schwingt mit Mathieu Faivre (+0,38) ein weiterer Franzose auf Platz fünf ab. Sehr gut präsentiert sich der Sechste, und das ist der Schwede Matts Olsson (+0,41). Er kann– eine beherzte Fahrt im Finale vorausgesetzt – auch noch aufs Podest fahren. Hinter dem Mann aus dem hohen Norden Europas grüßt der Kroate Žan Kranjec (+0,67) von Position sieben.

Mit Startnummer 40 sorgte DSV Rennläufer Alexander Schmid für eine Überraschung. Mit einem Zeitrückstand von 82 Hundertstelsekunden reihte er sich auf den achten Rang ein.

Der erfahrene Südtiroler Florian Eisath (+0,83) hat den neunten Platz inne. Er ist um 0,06 Sekunden schneller als US-Boy Tommy Ford. Auf Rang elf finden wir mit Manuel Feller (+1,20) den zweitbesten ÖSV-Vertreter. Der Tiroler analysiert seinen ersten Lauf wie folgt: „Natürlich hat der Fehler was gekostet. Aber was soll ich sagen: Das haben wir eh schon öfter gehabt bei mir, dass Teilabschnitte wirklich gut sind, aber dann irgendwo ein Bock kommt. Das ist keine Ausrede. Das Rennen ist aber erst nach dem zweiten Durchgang vorbei, da wird abgerechnet. Es ist jedes Jahr schwer in Val d’Isère, heuer kommt noch die schlechte Bodensicht dazu.“

Der Eidgenosse Justin Murisier (+1,26) kann als gegenwärtiger Zwölfter sein gutes Ergebnis von Beaver Creek durchaus erreichen. Dafür muss der Swiss-Ski-Athlet aber im zweiten Durchgang das Gaspedal drücken. Der Ladiner Manfred Mölgg (+1,38) belegt Platz 14. Der Fahrt des Schweizers Gino Caviezel (+1,39) wird mit dem 15. Zwischenrang belohnt.

Auf Position 20 befindet sich mit Riccardo Tonetti (+1,79) der nächste Mann aus Südtirol. Mit Elia Zurbriggen (+1,90) befindet sich ein Skirennläufer mit einem mehr als nur berühmten Ski-Nachnamen unter den besten 25 des Zwischenklassements.

Vizeweltmeister Roland Leitinger aus Österreich hat im ersten Lauf nicht das Ziel gesehen. Er bleibt schon im oberen Streckenabschnitt bei einem Schlag hängen und verliert die Linie. Seine ganze Fahrt war bis zum Ausfall ein Kampf. Somit gibt es auch in seinem zweiten Riesenslalom in diesem Winter keine Punkte. André Myhrer aus Schweden und der junge Loïc Meillard aus der Schweiz sind auch ausgeschieden. Der Deutsche Fritz Dopfer hat auf seinen Start kurzfristig verzichtet.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in Val d’Isere

 

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