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Halbzeitführung für Mikaela Shiffrin beim Riesentorlauf von Squaw Valley

Halbzeitführung für Mikaela Shiffrin beim Riesentorlauf von Squaw Valley

Halbzeitführung für Mikaela Shiffrin beim Riesentorlauf von Squaw Valley

Squaw Valley – Die Skirennläuferinnen bestreiten an diesem Wochenende zwei Rennen im Olympiaort von 1960. Zum ersten und letzten Mal in der Weltcupgeschichte wurde im US-amerikanischen Squaw Valley im Ski-Winter 1968/69 Weltcuprennen ausgetragen. Nach dem ersten Lauf auf der „Red Dog“-Piste des heutigen Riesenslaloms führt Mikaela Shiffrin aus den USA. Die Hausherrin benötigt für Durchgang eins eine Zeit von 1.08,75 Minuten. Die offizielle FIS-Startliste (gleich nach Eintreffen) und den FIS-Liveticker für den Finallauf finden sie in der Navigationsleiste oben.

Shiffrin sagt im ORF-Interview: „Es ist natürlich warm, aber der Schnee war besser als ich gedacht habe. Sie haben einen tollen Job gemacht, es ist kompakt geworden. Ich konnte pushen und das hat sich ausgezahlt. Wir haben hier schon nationalen Meisterschaften ausgetragen, ich hatte auch vier Trainingstage hier – mehr als die anderen. Ich bin in einer glücklichen Lage, das muss ich ausnützen. In Europa ist es ja umgekehrt. Durch den vielen Schnee in den letzten Tagen war es aber ein komplett anderer Berg, als ich ihn kennen.“

Auf Rang zwei lauert die französische Weltmeisterin Tessa Worley (+0,20). Die Squadra Azzurra überzeugt erneut mit einer kompakten und geschlossenen Leistung. So befinden sich Marta Bassino (+0,55), Federica Brignone (+0,99), Manuela Mölgg (+1,17) und Sofia Goggia (+1,18) auf den Positionen drei, vier, fünf und sieben. Die Slowenin Ana Drev ist auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Mölgg, die routinierte Ladinerin.

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Damen in Squaw Valley

Stephanie Brunner (+1,20) befindet sich als beste Österreicherin auf Rang acht. Im TV-Gespräch meint sie: „Man fühlt sich einfach nicht gut, es passiert zu viel unter den Skiern – das macht es nicht leichter. Es rattert bei jedem Schwung, man muss schauen, dass man den Außenski irgendwie unter Kontrolle hat. Aber jetzt bin ich mal Achte.“

Hinter der Tirolerin klassiert sich die Deutsche Viktoria Rebensburg (+1,52) auf Platz neun. Die besten Zehn werden von der Slowakin Petra Vlhová (+1,62) vervollständigt. Brunners Mannschaftskollegin Michaela Kirchgasser schrammte um eine winzige Zehntelsekunde an den Top-10 vorbei. Wendy Holdener (+1,78) aus der Schweiz, ihres Zeichens Kombi-Weltmeisterin von St. Moritz, befindet sich auf Platz zwölf. Tina Weirather aus Liechtenstein erlebte keinen guten ersten Lauf. Die mit der Startnummer 13 ins Rennen gegangene Athletin riss als 13. genau zwei Sekunden Rückstand auf Shiffrin auf. Die junge Eidgenossin Simone Wild (+3,06) hat im ersten Durchgang aufgrund schwerer Fehler nicht den Sprung unter die besten 15 geschafft.

Im zweiten Lauf steigern müssen sich Wilds Freundin Mélanie Meillard und die junge Kärntnerin Katharina Truppe, die im Mittelteil fast wegerutscht ist. Bernadette Schild (22.; +3,40) vom Team Austria erzählt im Interview: „Ich hab probiert, zu riskieren – aber ich hab dann oben gleich einen Fehler gemacht. Da habe ich gemerkt: Mit Vollgas geht das nicht mehr, da komme ich nicht runter. Es sind gar keine tiefen Schläge drin, aber man sieht sie nicht.“. Im ersten Durchgang haben weder die Französin Adeline Baud Mugnier noch die italienische Vertreterin Francesca Marsaglia das Ziel gesehen.

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Damen in Squaw Valley

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Aktueller Zwischenstand nach 40 Rennläuferinnen

 

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