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Halbzeitführung für US-Girl Mikaela Shiffrin beim Riesenslalom von Courchevel

Halbzeitführung für US-Girl Mikaela Shiffrin beim Riesenslalom von Courchevel

Halbzeitführung für US-Girl Mikaela Shiffrin beim Riesenslalom von Courchevel

Courchevel – Die weltbesten Riesentorläuferinnen treffen sich heute im französischen Courchevel und geben sich ein Stelldichein. Nach dem ersten Durchgang führt Mikaela Shiffrin aus den USA. Die Italienerin Marta Bassino hat den zweiten Rang inne, und die Südtirolerin Manuela Mölgg träumt als Dritte vom dritten Riesenslalom-Podestplatz in Folge. Die offizielle FIS Startliste (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie im Menü oben.

In Zahlen ausgedrückt, benötigt Shiffrin für ihren Lauf eine Zeit von 1.01,30 Minuten. Die 22-Jährige sagt im ORF-Interview: „Wir haben noch einen Lauf zu fahren. Es schaut aber jetzt mal gut aus. Ich hatte in den letzten Tagen gutes Training in Norwegen, es war eine gute Entscheidung, dorthin zu gehen. Für mich war es wichtig, mal von dem Ganzen etwas Abstand zu gewinnen.“

Bassino reißt 51 Hundertstelsekunden auf Shiffrin auf. Der Rückstand von Mölgg auf die zur Halbzeit führenden Konkurrentin aus den USA beträgt fast genau eine Dreiviertelsekunde. Einen erfreulichen Zwischenstand können wir von der Norwegerin Nina Haver-Løseth (+0,96) mitteilen. Sie hat die vierte Position inne. Viktoria Rebensburg (+1,06) aus Deutschland, die sowohl in Sölden als auch in Killington die Nase vorn hatte, belegt gegenwärtig den fünften Platz. Möchte sie den dritten „Hunderter“ en suite ansteuern, muss sie im Finale etwas mehr Gas geben und auf den einen oder anderen Ausrutscher der vor ihr klassierten Rivalinnen hoffen. Haver-Løseths Freundin und Teamkollegin Ragnhild Mowinckel ist auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Rebensburg.

Eine weitere Talentprobe erkennen wir von der Schweizerin Mélanie Meillard (+1,12), die auf Rang sieben lauert. Die Französin Tessa Worley (+1,42), die noch nie in ihrer langen und erfolgreichen Karriere ein Weltcuprennen auf heimischem Boden gewinnen konnte, wird sich wohl ein weiteres Jahr gedulden müssen. Die azurblaue Vertreterin Sofia Goggia (+1,47) und die Slowenin Ana Drev (+1,52) vervollständigen die besten Zehn des ersten Durchgangs. Die eidgenössische Slalomkönigin Wendy Holdener (+1,54) fühlt sich in der zweiten technischen Disziplin auch immer wohler. Gegenwärtig liegt sie auf Position elf. Und es kann sein, dass sie sich im zweiten Lauf noch etwas verbessern kann.

Hinter der ÖSV-Läuferinnen Elisabeth Kappaurer (14.; +1,75) und Stephanie Brunner (15.; +1,78) liegen die beiden Swiss-Ski-Mädls Simone Wild (+2,06) und Lara Gut (+2,13) auf den Rängen 17 und 18. Mit Ricarda Haaser (21.; +2,39) ist eine weitere Athletin des Teams Austria im Finaldurchgang mit von der Partie.

Brunner, die bei den ersten Riesenslaloms in diesem Winter zweimal Vierte wurde, berichtet im Fernsehgespräch: „Ich glaube, ich bin zu direkt auf die Tore hingefahren. Das war bei diesem Schnee nicht gut, da hat es mich herumgeschlagen. Im zweiten Durchgang will ich eine rundere Linie fahren. Wenn es aufgeht, dann kann man im zweiten Durchgang noch einiges gut machen.“

Eva Maria-Brem (+2,61) aus Tirol, die den letzten Riesentorlauf in Courchevel für sich entscheiden konnte, schwingt außerhalb der besten 20 ab. Die Österreicherin erzählt im Anschluss daran: „Am Blatt Papier war es keine Steigerung, für mich selber vom Gefühl her schon. Auch wenn es noch nicht so geht, wie ich mir das vorstelle. Es hilft eh nichts, es heißt dranbleiben. Was fehlt, ist der Rhythmus, das Spielen mit den Kräften. Dass der Druck am Ski genau da ist, wo ich ihn brauche. Ab und zu gelingt mir ein Schwung, aber dann fünfmal wieder nicht.“

Die routinierte Italienerin Federica Brignone hat das Ziel nicht gesehen, die junge ÖSV-Dame Katharina Truppe wurde disqualifiziert.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Damen in Courchevel

 

 

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