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Hannah Köck im Skiweltcup.TV-Interview: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!“

Hannah Köck im Skiweltcup.TV-Interview: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!“ (Foto: Privat)

Hannah Köck im Skiweltcup.TV-Interview: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!“ (Foto: Privat)

St. Jakob in Haus – Die abgelaufene Saison war für die Tirolerin Hannah Köck vom Papier her die schwierigste ihrer Laufbahn. Dank einer akribischen Vorbereitung erzielte sie gute Trainingsergebnisse und sicherte sich drei Weltcupeinsätze in Åre, Lienz und Santa Caterina. Im Europacup sah sie ihn vielen Rennen nicht das Ziel. Trotzdem schaut sie zuversichtlich nach vorne und …

Im skiweltcup.tv-Interview spricht die Österreicherin über ihren ebenfalls Ski fahrenden Bruder Niklas, die ideale Vorbereitung in der warmen Jahreszeit, sportpolitische Aspekte und vieles mehr.

skiweltcup.tv: „Hannah, eine private Frage zu Beginn: Warum ist dein ebenfalls auf Skiern erfolgreicher Bruder Niklas mehr als ein Bruder, fast schon ein Freund, der mit dir angesichts der gleichen Leidenschaft durch dick und dünn geht und dich immer wieder aufs Neue unterstützt und aufbaut?“

Hannah Köck: „Mein Bruder ist fast schon ein Freund, weil wir uns immer schon gut verstanden haben und gut miteinander ausgekommen sind.

Und da wir den gleichen Weg gewählt haben, haben wir natürlich auch Ähnliches erlebt, kennen das Gefühl, wenn es gerade mal nicht so gut läuft und dadurch ist es auch einfacher, dem anderen in jeglicher Hinsicht zu helfen und ihn wiederaufzubauen.

Wir haben die Hochs und Tiefs in unserem bisherigen Leben immer gemeinsam durchgemacht und uns immer wieder aufs Neue gegenseitig unterstützt.“

skiweltcup.tv: „Die alpine Ski-Saison 2015/16 ist zu Ende. Was können wir über deine Trainingseinheiten in der warmen Jahreszeit in Erfahrung bringen? Ab wann ist eine Saisonvorbereitung in deinen Augen ideal?“

Hannah Köck: „Nach der Saison ist vor der Saison, wie man so schön sagt. Im April werden wir wahrscheinlich noch den einen oder anderen Tag auf Schnee verbringen und die guten Schneebedingungen, die man meist noch vorfindet, ausnützen. Danach geht es auch schon wieder mit dem alltäglichen Konditionstraining los, bis wir dann im August voraussichtlich wieder nach Neuseeland fliegen werden. Ich persönlich empfinde die Saisonvorbereitung mit vier Wochen in Neuseeland als optimal. Die Bedingungen dort waren immer sehr gut. Zusätzlich kann man sich bei den Rennen im New Zealand Cup gute FIS Punkte holen und dadurch gute Voraussetzungen für den Saisonanfang schaffen.“

Nicht nur Geschwister sondern auch echte Freunde: Niklas und Hannah Köck (Foto: Privat)

Nicht nur Geschwister, sondern auch echte Freunde: Niklas und Hannah Köck (Foto: Privat)

skiweltcup.tv: „DSV-Techniker Felix Neureuther kritisierte das Olympische Komitee scharf, als es um die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking ging. Kannst du seine Argumentation teilen, oder bist du eine, die sich sportpolitisch nicht gerne in Nesseln setzt?“

Hannah Köck: „Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich mit solchen sportpolitischen Fragen bis jetzt überhaupt noch nicht auseinandergesetzt habe. Natürlich ist es für mich auch ein Ziel, an Olympischen Winterspielen teilzunehmen, aber zurzeit ist es wichtiger, mich selber sportlich so weiter zu entwickeln, dass eine eventuelle Teilnahme überhaupt zur Debatte steht.“

skiweltcup.tv: „Wieso kann der Sport im Allgemeinen und der alpine Skirennsport im Besonderen mit Fug und Recht als ein tragendes Element des gesellschaftlichen Lebens angesehen werden?“

Hannah Köck: „Sport ist wie eine Religion und sollte meiner Meinung nach auch zum alltäglichen Leben dazu gehören, egal ob beruflich oder in der Freizeit. Sport verbindet und begeistert Menschen in jeder Hinsicht, bringt die Leute zusammen und ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft.

Und wäre das Alles nicht schon genug, fördert er zudem noch die Gesundheit und steigert dadurch sowohl die Lebensqualität als auch die Leistungsfähigkeit in jeder Beziehung. In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist. (lacht)“

skiweltcup.tv: „Blicken wir in die nahe Zukunft: Hannah Köck ist am Ende der bevorstehenden Saison 2016/17 mit sich zufrieden, wenn…“

Hannah Köck: „… ich mich mental dahingehend weiterentwickelt habe, dass ich die im Training gezeigten Leistungen auch im Rennen umsetzen konnte, ich meine zweite Disziplin, den Riesentorlauf, so verbessert habe, dass ich im Europacup konkurrenzfähig bin und ich im Slalom in der EC-Wertung unter den Top-5 bin und vielleicht den einen oder anderen Weltcuppunkt gemacht habe.“

Bericht und Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

© Robert Roschmann / Hannah Köck im Training

© Robert Roschmann / Hannah Köck im Training

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