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Hannes Reichelt will Dopingverdacht nicht auf sich sitzen lassen.

Hannes Reichelt will Dopingverdacht nicht auf sich sitzen lassen.  (Foto: © Hannes Reichelt / instagram)

Hannes Reichelt will Dopingverdacht nicht auf sich sitzen lassen. (Foto: © Hannes Reichelt / instagram)

Lake Louise – Der ewig junge Skirennläufer Hannes Reichelt aus Österreich geht in seine 16. Ski Weltcup Saison. Der Salzburger kennt sein Erfolgsrezept. Und das liegt im Gewicht. Er ist nämlich nicht der Schwerste. Der 39-Jährige war beim ersten Probelauf in Kanada noch etwas im Rückstand, doch er will sich sukzessive steigern.

Der Salzburger warnt vor der vermeintlich einfachsten Abfahrtsstrecke in der Ski Weltcup Saison. Wer nicht topfit ist und es an Konzentration mangeln lässt, kann ein böses Erwachen haben. Reichelt hat sicher keine Angst, aber er bringt der „Mens Olympic Downhill Run“ den nötigen Respekt entgegen, und betont, dass es keine Abfahrtsstrecke im Weltcup gibt, die man auf die leichte Schulter nehmen darf. Auch wenn in Lake Louise nicht unbedingt die technischen Stärken eine große Rolle spielen, so darf man den hohen Durchschnittsspeed nicht unterschätzen.

Die Vorfreude auf das erste Saisonrennen ist groß, vor allem weil im Sommer gegen ihn wegen Dopingverdacht ermittelt. Auch wenn diese leidige Geschichte abgehakt ist, hinterließ sie einige Spuren. Er geht sogar so weit und sagt, dass das Konsequenzen haben wird. Da nutzt es wenig, dass der Österreicher nach der Einstellung der Ermittlungen wieder aufs Skifahren konzentrieren kann. Gegenüber der Onlineausgabe der Krone-Zeitung stellte Reichelt klar: „Es ist vorbei! Aber nicht abgehakt. Ich lasse das nicht auf mir sitzen.“

Lake Louise (CAN)

– Sa., 30.11.2019, 20:15 Uhr (MEZ)/12:15 Uhr (LOC): Abfahrt Herren (AF)
– So., 01.12.2019, 20:15 Uhr (MEZ)/12:15 Uhr (LOC): Super-G  Herren (SG)

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.krone.at

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