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Hannes Reichelt möchte noch in diesem Jahr im Skiweltcup an den Start gehen

Hannes Reichelt möchte noch in diesem Jahr im Skiweltcup an den Start gehen

Hannes Reichelt möchte noch in diesem Jahr im Skiweltcup an den Start gehen

Hannes Reichelt stellte sich heute, nach seiner Lendenwirbelsäule Operation im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck, der Presse. Dem 36-jährigen Salzburger geht es, laut eigenen Angaben, nach dem Eingriff sehr gut, auch wenn er „noch keine Luftsprünge machen kann“.

Die Schmerzen sind erstmals im Juli, nach einem „Schlag“ beim Skitraining in Zermatt, aufgetreten. Zunächst wurde eine konservative Behandlung durchgeführt, welche auch gut angesprochen hat. Darum stand einem Flug ins Trainingslager nach Südamerika nichts im Weg. Dort konnte Reichelt zwei Wochen sehr gut trainieren, bei einem der letzten Trainingsläufe setzten jedoch erneut die Schmerzen wieder ein. Da nach der Rückkehr eine weitere Behandlung nicht den gewünschten Erfolg zeigte, entschloss man sich am vergangen Samstag eine Operation durchzuführen.

„Wie man weiß habe ich einen Vergleich mit 2014, nach der Operation bei meinem Kitzbühel-Sieg. Da geht es mir jetzt wesentlich besser, weil ich auch keine Lähmungserscheinungen gehabt habe und schmerzfrei bin“, sagt der Super-G-Weltmeister.

Aus Sicht seines behandelnden Arzt Dr. Michael Gabl muss man zunächst den Heilungsverlauf in den nächsten vier Wochen abwarten: „Danach entscheiden wir, wie schnell er wieder auf die Skier zurückkehren kann. Das Ziel ist, heuer noch in den Weltcup einzusteigen.“

Zunächst liegt nun eine Reha-Phase vor dem Radstädter, die auch etwas Geduld erfordert: „Auf die Skier würde ich am liebsten morgen wieder steigen. Aber aus der eigenen Erfahrung weiß ich, dass es einige Wochen braucht. Wann ich wirklich wieder in den Skiweltcup einsteigen kann ist zum jetzigen Zeitpunkt noch Spekulation. Ich sag mal so früh wie möglich, aber dann schon topfit.“

Auf die Frage eines Pressevertreter ob er, Hannes Reichelt, auch an einen Rücktritt dachte, erklärte dieser: „Ganz kurz habe ich mir schon überlegt ob ich aufhören soll. Im nächsten Augenblick sagte ich mir, so trete ich sicher nicht ab. Ich trainiere nicht vier Wochen im Sommer und sage dann ich höre auf. Es macht mir nach wie vor Spaß mich mit den Jungen zu messen. Ich schließe auch nicht aus dass ich bis 2019 fahren werde, wenn ich fit und gesund bleibe.“

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