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Update: Gesundheitszustand Hans Grugger – Montag, 21.02.2010

UPDATE: 21. Februar 2011 – 13.30 Uhr

 Auf Grund seiner guten körperlichen Verfassung konnte Hans Grugger bereits am vergangenen Freitag von der Intensivstation der Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck entlassen werden. 

Der Salzburger wurde zur weiteren Rehabilitation ins Landeskrankenhaus Hochzirl verlegt. „Wir freuen uns sehr über die gesundheitlichen Fortschritte von Herrn Grugger. Er hat sich rasch von der Operation vergangene Woche erholt, bisher sind keine Komplikationen aufgetreten, weshalb er auch früher als geplant in die Reha-Einrichtung verlegt werden konnte“, so Univ.- Prof. Dr. Claudius Thomé.                  

In der neurologischen Abteilung des Landeskrankenhauses Hochzirl wurde der gesundheitliche Zustand von Hans Grugger in den letzten Tagen genau evaluiert und ein entsprechender Rehabilitationsplan erstellt. 

„Die Ergebnisse der ersten Untersuchungen sind durchaus positiv, Herr Grugger hat ein sehr gutes Reha-Potenzial. Dementsprechend haben wir ein spezifisches Trainingsprogramm entwickelt, das genau auf Hans Grugger und seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es umfasst physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen, aber auch Kognito-Therapie, also Therapieeinheiten im Bereich Aufmerksamkeit und Konzentration“, sagt Univ.-Prof. Dr. Leopold Saltuari, Leiter der neurologischen Abteilung in Hochzirl.                     

Auf Wunsch der medizinischen Leitung und von Hans Grugger und seiner Familie bitten wir auch in nächster Zeit seine Privatspäre zu respektieren und dem Patienten die entsprechende Ruhe zu gönnen. Foto- und Interviewmöglichkeiten mit Hans Grugger sind in den nächsten Tagen/Wochen ausnahmslos nicht möglich!           

Foto: ÖSV/Erich Spiess

UPDATE: 16. Februar 2011 – 10.00 Uhr

Hans Grugger wurde gestern an der Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck der Teil seiner Schädeldecke wieder eingesetzt, der zur Druckminderung in der Notoperation nach seinem Unfall entnommen worden war. Die Entfernung eines Teils des Schädelknochens ist bei schweren Schädelhirntraumen notwendig, um einen steigenden Hirndruck zu vermeiden. In vielen Fällen kann das Wiedereinsetzen des Knochens erst mehrere Monate nach der Verletzung erfolgen. Aufgrund der guten körperlichen Verfassung von Hans Grugger haben sich die Ärzte bereits jetzt zu dem Eingriff entschieden.                    

„Die Operation ist gut verlaufen, Komplikationen kann man nach solchen Eingriffen aber nie ganz ausschließen. Derzeit deutet jedoch alles auf einen problemlosen Heilungsprozess hin“, sagt Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé. Zur genauen Überwachung wird der Patient weiterhin vom Team der Intensivstation an der Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck versorgt.               

Wir werden Sie natürlich auch weiterhin über die Entwicklung des Gesundheitszustandes von Hans Grugger informieren.            

UPDATE, Mittwoch 08.02.2010

Der Genesungsprozess von Hans Grugger ist weiterhin erfreulich. Der Salzburger befindet sich bereits in der Rehabilitationsphase. Insgesamt ist der Behandlungsverlauf als sehr positiv zu beurteilen.

„Herr Grugger atmet weiterhin ohne technische Hilfsmittel und er kann bereits selbstständig essen. Die ursprünglich stärker beeinträchtigte rechte Körperhälfte gewinnt zunehmend an Kraft“, beschreibt Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé die Fortschritte von Hans Grugger.

Mit Hilfe der Therapeuten konnte Grugger auch bereits erste Schritte machen. Er wird nach wie vor vom Team der Intensivstation an der Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck versorgt.                    

Wir werden Sie natürlich auch weiterhin über die Entwicklung des Gesundheitszustandes von Hans Grugger informieren.            

UPDATE Mittwoch  12.30 Uhr

Heute fand an der Uniklinik Innsbruck eine Pressekonferenz statt, bei der die Medien über den aktuellen Gesundheitszustand von Hans Grugger informiert wurden. Dr. Alexandra Kofler, die ärztliche Direktorin, sprach einleitend von „wirklich erfreulichen Nachrichten. Der Gesundheitszustand von Hans Grugger verbessert sich kontinuierlich“, bevor Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé über Details informierte.                  

„Herr Grugger hat ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten, bei dem es auch zu einer Blutung zwischen Gehirn und Schädelknochen kam. Deshalb wurde der Patient gleich notoperiert. Das Risiko zu sterben liegt laut Erfahrungswerten bei 40 bis 50 Prozent“, machte der Direktor der Universitätsklinik für Neurochirurgie noch einmal die Schwere der Verletzung deutlich.                     

„Eigentlich war der Patient gleich überraschend stabil. Oft kommt es in solchen Phasen zu Komplikationen, vor allem was den Gehirndruck betrifft“, so Dr. Thomé. Neben den schweren Kopfverletzungen erlitt Grugger auch zwei Brüche an der Halswirbelsäule. „Diese waren glücklicherweise nicht verschoben und sollten ohne operativen Eingriff verheilen.“ Dazu kamen Rippenbrüche, einen Lungenquetschung und eine Gefäßverletzung an der Halsschlagader. „Diese Verletzung birgt ein Risiko für Schlaganfälle, deshalb musste Herr Grugger von Anfang an mit blutverdünnenden Medikamenten behandelt werden. Insgesamt muss man sagen, dass Herr Grugger eine ganze Reihe schwerer Verletzungen erlitten hat, die bei Komplikationen nach wie vor lebensbedrohlich sein können. Aus diesem Grund wird Herr Grugger auch noch einige Tage auf der Intensivstation verbringen.“                 

Nachdem bei Grugger vor kurzem die Aufwachphase beendet und auch sein Atmungsgerät entfernt werden konnte, ist der Salzburger im Moment wach und ansprechbar. „Er kann kommunizieren, weiß bestimmte Dinge, zum Beispiel welchen Ski er fährt, und erkennt seine Freundin und seine Familie. Noch spricht er aber deutlich verlangsamt. Es ist eher ein Aneinanderreihen einzelner Wörter. Er kann auch noch keine komplexen Gedankengänge durchführen, aber das ist völlig normal bei einer so schweren Verletzung“, so Dr. Thomé.                  

Die rechte Körperhälfte, vor allem das rechte Bein zeigen im Moment eine Minderbewegung, eine Art Lähmungserscheinung. Diese ist auf die Gehirnverletzung zurückzuführen. „Der rechte Arm hat sich in den letzten Tag fast normalisiert. Es bessert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit. Der Heilungsprozess dauert aber Wochen bis Monate. Es ist wichtig, dass er jetzt Ruhe hat und abgeschirmt wird. Jeder Tag ohne Komplikation ist ein guter Tag“, so Dr. Thomé abschließend.             

Jetzt kann bei Grugger langsam mit physikalischer Therapie begonnen werden. Ob eine komplette Wiederherstellung möglich ist, ist weiterhin nicht abschätzbar.                  

Information in eigener Sache: Ab sofort gibt es keine täglichen Informationen mehr über and von Hans Grugger. In gewissen Abständen werden wir sie aber selbstverständlich über die gesundheitlichen Fortschritte des Salzburgers informieren. 

UPDATE Dienstag 11.50 Uhr

Seit das Beatmungsgerät entfernt werden konnte, atmet Hans Grugger selbstständig. Die Aufwachphase ist abgeschlossen, der Salzburger braucht aber noch viel Ruhe. Hans Grugger konnte bereits erste Worte mit den Angehörigen wechseln, dennoch ist auch in den kommenden Tagen eine Versorgung und Überwachung auf der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie notwendig.

Das Ärzteteam führt im Laufe des Tages weitere Untersuchungen durch, um das Ausmaß seiner schweren Verletzungen besser abschätzen zu können. Erste Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet.   

Sobald Ergebnisse vorliegen erfahren Sie bei uns nähere Einzelheiten

Wir halten Sie auf den Laufenden! 

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UPDATE Montag 14.30 Uhr

Weitere gute Nachrichten zum aktuellen Gesundheitszustand von Hans Grugger: „Bis in die Mittagsstunden hat sich die Atmung so gut entwickelt, dass das Beatmungsgerät entfernt werden konnte. Der Patient atmet nun selbstständig. Er ist aber noch sehr erschöpft und schläfrig“, so Dr. Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Innsbruck. Mit aussagekräftigen neurologischen Tests wird man aber frühestens morgen beginnen können.     

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UPDATE Montag, 10.00 Uhr

Der Verlauf der Aufwachphase bei Hans Grugger stimmt das Ärzte- und Pflege-Team der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie auch heute vorsichtig zuversichtlich. Sein Zustand ist weiterhin stabil, Grugger geht es den Umständen entsprechend gut.

Er wird zunehmend wacher und kann teilweise bereits reagieren. „Er öffnet immer wieder spontan die Augen und drückt gezielt mit den Händen, wenn man ihn dazu auffordert“, so Dr. Alexandra Kofler, Neurochirurgin und Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Innsbruck. Die Phasen, in denen Hans Grugger reagiert, sind aber noch sehr kurz, der Aufwachprozess wird nach derzeitigen Einschätzungen noch andauern.             

Weitere Informationen erhalten Sie morgen Vormittag.

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UPDATE Sonntag 10.55 Uhr

Das Ärzte- und Pflege-Team der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie freut sich über den guten Verlauf der Aufwachphase bei Hans Grugger.

Die Verabreichung der Medikamente, die ihn im künstlichen Tiefschlaf halten, wurde inzwischen fast gänzlich eingestellt. Der Patient wird zunehmend wacher und seine Bewegungen werden mehr. Im Laufe der nächsten Tage wird der Körper die Medikamente abbauen und die MedizinerInnen können dann mit aussagekräftigen neurologischen Tests beginnen. Vermutlich kann Anfang der Woche mit ersten Untersuchungsergebnissen gerechnet werden. Sobald diese tatsächlich vorliegen, werden wir Sie natürlich informieren.               

Weitere Informationen erhalten sie morgen Vormittag. 

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UPDATE Samstag 10.55 Uhr

Der Aufwachprozess bei Hans Grugger in der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie schreitet weiter gut voran. Der Zustand des Patienten ist nach wie vor stabil, alles verläuft planmäßig und ohne Komplikationen. Die Bewegungen des Patienten werden mehr, zeitweise können erste Reaktionen auf Berührungen registriert werden. Der Patient ist aber noch nicht ansprechbar.              

Weitere Informationen erhalten Sie morgen Vormittag.

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 UPDATE Freitag, 10.35 Uhr

Die Aufwachphase bei Hans Grugger verläuft weiterhin wie geplant. Auch heute Morgen wurde die Dosierung der Medikamente, die den Patienten im künstlichen Tiefschlaf halten, weiter herabgesetzt. 

Das behandelnde Ärzteteam der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie beobachtet weiterhin laufend wie der Körper auf die Reduktion der Medikamente reagiert. 

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind nach wie vor zufriedenstellend. Inzwischen erreicht Hans Grugger eine Phase, in der erste Reaktionen (z.B. Blinzeln) beobachtet werden können. 

Es handelt sich dabei allerdings um rein körperliche Reaktionen, der Patient realisiert noch in keinster Weise wo er ist und nimmt seine Umgebung auch noch nicht wahr. Wie lange die Aufwachphase andauern wird, ist weiterhin nicht abschätzbar.                      

Nächste Informationen erhalten Sie morgen Vormittag.           

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UPDATE Donnerstag, 10.30 Uhr

Auch heute verläuft die Aufwachphase des Patienten wie geplant. Hans Grugger erlangt langsam immer mehr das Bewusstsein, was in dieser frühen Phase allerdings noch keine sichtbaren Auswirkungen hat. Die Dosierung der Medikamente, die den Patienten im künstlichen Tiefschlaf halten, wird vom behandelnden Ärzteteam der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie immer weiter verringert.       

Nächste Informationen erhalten Sie morgen am späten Vormittag.       

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UPDATE Mittwoch – 10.45 Uhr  

Die gestern begonnene Aufwachphase verläuft bisher wie geplant. Hans Grugger ist weiterhin absolut stabil. Die Reaktionen des Körpers auf die erste Reduktion der Medikamente sind zufriedenstellend. Das behandelnde Ärzteteam der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie wird deshalb auch heute die Dosierung schrittweise zurücknehmen, um den Aufwachprozess weiter fortzusetzen. Es ist keine Prognose möglich, wie lange die Aufwachphase noch dauern wird.       

           

Nächste Informationen erhalten Sie morgen am späten Vormittag.       

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UPDATE Dienstag – 10.45 Uhr           

Die Ergebnisse der letzten Untersuchungen auf der Intensivstation der Universitätsklinik für Neurochirurgie sind so gut verlaufen, dass das behandelnde Ärzteteam heute bei Hans Grugger die Aufwachphase eingeleitet hat.

Dabei werden die Medikamente, die den Patienten im künstlichen Tiefschlaf halten, langsam reduziert und die Reaktionen des Körpers genau überwacht. Anhand der Ergebnisse dieser Überwachung entscheiden die Ärzte wie schnell die Medikation zurückgefahren wird.

Diese Phase wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit erlangt der Patient immer mehr das Bewusstsein und zeigt zunehmend Reaktionen auf äußere Reize. Sobald ein ausreichender Bewusstseinszustand erreicht ist, wird mit genaueren neurologischen Untersuchungen begonnen.      

Nächste Informationen erhalten Sie morgen am späten Vormittag.

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UPDATE Montag – 11.15 Uhr

Das behandelnde Ärzteteam auf der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie ist angesichts der jüngsten Untersuchungsergebnisse weiterhin vorsichtig optimistisch. Auch die vergangene Nacht ist für Hans Grugger ruhig verlaufen, sein Zustand ist nach wie vor absolut stabil. Auch mit den Ergebnissen der heutigen CT-Untersuchung des Kopfes sind die betreuenden Ärzte zufrieden. Hans Grugger bleibt weiterhin im künstlichen Tiefschlaf.

Nächste Informationen erhalten Sie morgen am späten Vormittag.  

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UPDATE Sonntag – 15.00 Uhr:

Johannes Schwamberger, Sprecher der Tiroler Landeskrankenanstalten: Die Ärzte können heute zum erstmal von vorsichtigen Optimismus sprechen. Das lässt sich aber nicht an einem Ereignis oder einem Untersuchungsergebnis festmachen. Es ist die Summe aller derzeitigen Untersuchungen und der Tatsache dass sowohl Kreislauf wie auch Hirndruck stabil sind und sich über einen längeren Zeitraum nicht verschlechtert haben. Es ist auch nicht zu erwarten dass das in den nächsten Tagen passiert. Die iniziale Zeitlinie der Ärzte dürfte sich auch als richtig herausstellen das vielleicht schon Mitte nächster Woche positive Nachrichten zu vermelden sind. Aber das ist eigentlich eine Spekulation die man nicht machen sollte. Das wichtigste ist im Moment ist er stabil.

Wir halten Sie auf den Laufenden! 

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UPDATE Sonntag – 10.30 Uhr:

Auch die dritte Nacht auf der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie ist für Hans Grugger ruhig und ohne Komplikationen verlaufen. Das behandelnde Ärzteteam ist mit den Ergebnissen der letzten Untersuchungen zufrieden, der Hirndruck von Grugger sowie sein Kreislauf sind stabil. Das Gesamtbild der laufenden Tests gibt den SpezialistInnen außerdem Grund für vorsichtigen Optimismus. Prognosen über den weiteren Verlauf sind nicht möglich, da der Salzburger weiterhin im künstlichen Tiefschlaf gehalten wird.         

Neue Informationen zum Gesundheitszustand von Hans Grugger erhalten Sie morgen am späten Vormittag.    

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UPDATE Samstag – 10.30 Uhr:

Nach der heutigen Visite kann das behandelnde Ärzteteam der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie weiterhin bestätigen, dass Hans Grugger in absolut stabilem Zustand und sein Hirndruck nicht gestiegen ist. Das ist in der aktuellen Phase die wichtigste Nachricht. Auch heute werden wieder engmaschige Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse über den weiteren Behandlungsverlauf entscheiden.               

Etwaige Prognosen sind derzeit nicht möglich, Hans Grugger bleibt weiterhin im künstlichen Tiefschlaf.                      

Das nächste Update zum Gesundheitszustand von Hans Grugger erhalten Sie morgen Nachmittag.     

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UPDATE Freitag – 10.55 Uhr

Dr. Alexandra Kofler (Ärztliche Direktorin des LKH Innsbruck, Neurochirurgin): „Der Zustand des Patienten ist derzeit stabil, die akute Lebensgefahr ist gebannt. Die Operation gestern ist erfolgreich verlaufen. Die heutigen Untersuchungen haben eine Besserung gezeigt, aber das gesamte Ausmaß der Verletzungen ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar. Prognosen über den weiteren Verlauf sind im Moment unmöglich.“

Der Salzburger war aufgrund schwerer Kopfverletzungen in der Neurochirurgie notoperiert worden. „Es ging bei der gestrigen Operation ums Überleben“, so Chirurgin Alexandra Kofler bei einer Pressekonferenz in Innsbruck, „die akute Lebensgefahr ist gebannt.“

Der Gesamtschaden sei allerdings noch nicht absehbar. „Derzeit können wir keine Prognose abgeben“, so Kofler. Grugger befindet sich nach der Operation weiter im künstlichen Tiefschlaf auf der Intensivstation. Kofler betonte, dass es auch weiterhin noch Komplikationen auftreten könnten. Die Ärztin bestätigte auch weitere Verletzungen, wie gebrochene Rippen, „aber das steht jetzt nicht im Vordergrund.“

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UPDATE  Freitag – 06.30 Uhr

Hans Grugger, der sich weiterhin im künstlichen Tiefschlaf befindet, hat die Nacht ohne Komplikationen auf der neurochirurgischen Intensivstation verbracht. Gleich in der Früh beginnen umfassende Untersuchungen, deren Ergebnisse den weiteren Behandlungsverlauf bestimmen. Bei einem für heute geplanten Pressegespräch folgen detaillierte medizinische Informationen.

 Wann: Freitag, 21. Jänner 2011, 10.30 Uhr    
Wo: Seminarraum 1, Medizinzentrum Anichstraße – Untergeschoß (Anichstraße 35, 6020 Innsbruck)                      

Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:    
– Dr. Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin Landeskrankenhaus Innsbruck, Neurochirurgin  
– Univ.-Prof. Dr. Alois Obwegeser, stv. Ärztlicher Direktor Landeskrankenhaus Innsbruck, Neurochirurg     

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UPDATE – Donnerstag – 18.40 Uhr

ÖSV Pressemittelung: Das neurochirurgische Team hat die Operation vor kurzem beendet. Laut behandelndem Ärzteteam ist die Operation gut verlaufen. 

Hans Grugger wurde auf die neurochirurgische Intensivstation verlegt, wo er die Nacht verbringen wird. Weitere Informationen folgen im Laufe des morgigen Tages.  

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UPDATE – Donnerstag – 17.40 Uhr:

ORF Radio berichtete vor wenigen Minuten, dass am Nachmittag der Österreichische Skiverband, in Person von Präsident Peter Schröcksnadel eine Informationsspeere verhängte.

Lauft ORF Radio, nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Man weis deshalb zurzeit weder ob noch operiert wird oder wie die Operation verlaufen ist. Es ist zu befürchten das die Situation um Hans Grugger dem zufolge sehr ernst ist.  

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UPDATE – Donnerstag – 14.40 Uhr:

Im ORF äüßerte sich Frau Dr. Alexandra Kofler von der Neurochirurgie der Universitätsklinik ins Innsbruck wie folgt: „Der Gesundheitszustand ist natürlich kritisch. Der Patient wird jetztgerade operiert da er schwere Schädel Hirnverletzungen hat. Das heißt es ist eine sofortige neurochirurgische Intervention erforderlich gewesen. Die Operation läuft jetzt. Das Ausmaß der Verletzungen wird sich zum Teil jetzt bei der Operation herausstellen und auch danach, im weiteren Verlauf.“ 

Auf die Frage ob Lebensgefahr besteht antwortete Frau Dr. Kofler: „Muss nicht sein. Das ist schwer zusagen, man kann das jetzt einfach noch nicht beurteilen. Klar ist, dass er sofort operiert gehört hat. Das läuft auch und ist im Gange, mehr kann man jetzt zum Gesundheitszustand nicht sagen.“ 

Auf Nachfrage ob weitere Verletzungen vorliegen und ob eine Prognose gestellt werden könne antwortete Frau Dr. Kofler: „Wie es jetzt ausschaut scheinen keine weiteren relevanten Verletzungen vorzuliegen. Man kann jetzt und auch noch nicht heute im Laufe des Tages eine Prognose abgeben. Der Patient ist jetzt in Narkose, dass heißt es werden dann Folgeuntersuchungen stattfinden, die zum Teil auch erst morgen sein werden und erst dann kann man eventuell etwas sagen.“  

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UPDATE Donnerstag, 13.30 Uhr: 

 Laut Erstdiagnose von Universitätsprofessor Dr. Michael Blauth (Leiter der Unfallchirurgie der Universitätsklinik Innsbruck) hat sich Hans Grugger bei seinem Sturz schwere Kopfverletzungen zugezogen.

Er wird zurzeit von einem Ärzteteam der Neurochirurgie notfallmäßig operiert. Nähere Informationen können erst nach diesem Eingriff gegeben werden.         

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Johann Grugger stürzte beim Abfahrtstraining in Kitzbühel in der Mausefalle schwer. Er verdreht beim Sprung und schlägt mit dem Kopf auf der eisigen Piste auf und bleibt bewusstlos auf der Strecke liegen. Entsetzen bei den Zuschauern und den Fahrern im Zielraum. Rettungshubschrauber ist im Einsatz. 

Auch Georg Streitberger der mit Startnummer 2 ins Rennen ging hatte bereits Probleme in der Mausefalle: „Ich hab gemerkt, dass es ein extrem hoher Bock ist. Da sollte man zum Rennen hin noch etwas ändern.“

Tobias Grünenfelder schloß sich der Meinung von Streitberger an: „Die Streif präsentiert sich wieder in einem schwierigen Zustand. Hart und eisig. Die Mausefalle geht weit und hoch, auch ich wurde von dem Luftstand überrascht. Ich denke, sie müssen für das Rennen sicher abtragen.“

Das Training wurde um 11.22 Uhr fortgesetzt mit Startnummer 6 Johan Clarey aus Frankreich.

Update: Nach Aussagen von ÖSV Renndirektor Hans Pum wurde Grugger nach Innsbruck geflogen. Er war nicht ansprechbar und hat sich beim Sturz ein Schädelhirntrauma und Brustkorbverletzungen zugezogen. Weiter Informationen folgen!

Offizielle Pressemitteilung des ÖSV: Hans Grugger ist beim heutigen Abfahrtstraining in Kitzbühel schwer gestürzt. Der Salzburger stürzte bei der Landung nach dem Mausefalle-Sprung und war sofort bewusstlos. Erstinformation: Hans Grugger hat ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Brustverletzung erlitten. Grugger, der nicht ansprechbar war, wurde mit dem Helikopter in die Uni-Klinik Innsbruck geflogen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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Ein Kommentar »

  • K. Braun schreibt:

    Derart riskante Sportarten mit Auswirkungen für Leib und Leben der Sportler sowie der Kranken-/Renten- und Unfallkassen müssen verboten werden.