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Hans Knauß und Marc Berthod sehen die Kombi mit unterschiedlichen Augen

Für ÖSV-Experte Hans Knauß ist die Alpine Kombination zu langweilig

Für ÖSV-Experte Hans Knauß ist die Alpine Kombination zu langweilig

Bormio – Wenige Tage vor dem Jahreswechsel ist in Bormio mit dem Sieg des Franzosen Alexis Pinturault die Ski Weltcup Alpine Kombination zu Ende gegangen, schon gehen die Wogen rund um diese Disziplin hoch. Für den ORF-Experten und ehemaligen Skirennläufer Hans Knauß ist die Kombination ein veraltetes FIS-Format. Der Steirer plädiert für ein Streichen dieser Disziplin. Und das ersatzlos, da ja der Rennkalender der Athletinnen und Athleten rappelvoll sei. Außerdem war für Knauß das Rennen in Norditalien sehr langweilig.

Der einstige Swiss-Ski-Athlet Marc Berthod arbeitet als Experte für das Schweizer Fernsehen. Ihm gefällt die Kombination. Er freute sich auch, als sein Landsmann Loic Meillard als Dritter in Bormio einen Schluck aus der Schampusflasche trank und diesen sichtlich genoss.

Die Spannung beim entscheidenden Kombi-Slalom hielt nicht lange an, zumal das Ganze nach dem Auftritt von Alexis Pinturault entschieden war. Trotzdem ist es schön, wenn selbstdefinierte Speedspezialisten á la Aleksander Aamodt Kilde als Zweiter den Technikspezialisten den Kampf ansagen. Und Dominik Paris hat sich auch mutig den Slalomhang hinunter gewagt. Wer weiß, wie die Denküberlegungen eines Hans Knauß aussähen, wenn beispielsweise Vincent Kriechmayr die Kombination gewonnen hätte?

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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