20 März 2021

HEAD News: Alexis Pinturault – zum Geburtstag großes und kleines Kristall

HEAD News: Alexis Pinturault – zum Geburtstag großes und kleines Kristall
HEAD News: Alexis Pinturault – zum Geburtstag großes und kleines Kristall

Zu seinem 30. Geburtstag machte sich Alexis Pinturault am Samstag zwei ganz besondere Geschenke: Mit seinem Sieg beim finalen Ski Weltcup Riesenslalom in Lenzerheide sicherte sich der HEAD World Cup Rebel nicht nur den Weltcup in dieser Disziplin, sondern erstmals in seiner Karriere auch die große Kristallkugel für den Gesamt-Weltcup.

„Es war in den vergangenen Wochen ein Auf und Ab. Man kann den Weltcup nicht planen, es kann immer alles passieren. Ich bin sehr froh, dass wir die Riesenslalom-Kugel geholt haben. Das war unser oberstes Saisonziel, speziell mit dem neuen Material am Anfang der Saison. Alexis Pinturault ist mit einer neuen Konstruktion gefahren und der Auftakt mit dem Sieg in Alta Badia war perfekt. Auch Mathieu Faivre ist dann mit einem neuen Ski gefahren“, betonte HEAD-Rennsportleiter Rainer Salzgeber. „Wir haben den Sack bis zum letzten Rennen nicht zugemacht. Dass Alexis das jetzt mit einem Sieg abgeschlossen hat, ist ein Hammer. Und es ist für uns alle ein großer Traum in Erfüllung gegangen, dass wir nach 2008 mit Bode Miller jetzt wieder die große Kugel geholt haben.“

Überragender erster Lauf von Alexis Pinturault

Alexis Pinturault zauberte mit Startnummer 1 im ersten Durchgang einen Traumlauf in den Schweizer Schnee und ging mit 81 Hundertstelsekunden Vorsprung in den zweiten Lauf. „Es war ganz gut für mich, es war nicht einfach zu fahren. Der Schnee ist sehr speziell, er ist von oben bis unten nicht gleich. Man muss attackieren und gleichzeitig kontrollieren. Im zweiten Lauf muss ich für die Kugel attackieren, auf diesem Niveau darf man nicht zu sehr aufpassen“, erklärte der Franzose nach dem ersten Durchgang. Nach Lauf zwei lag der 30-Jährige zwei Zehntel vor Filip Zubcic. Platz drei im Rennen ging mit Mathieu Faivre aus Frankreich auch an HEAD.

„Es war das größte Ziel in meiner Karriere“

„Es war heute sehr viel Emotion dabei. In den vergangenen Wochen hatte ich sehr viel Druck. Ich wusste, ich darf nicht zu viel nachdenken, aber das ist nicht einfach. Ich habe versucht, mich nur auf mich zu konzentrieren. Es war heute eine meiner besten Leistungen. Es war das größte Ziel in meiner Karriere. Ich war schon oft Zweiter, heute habe ich es geschafft“, freute sich Alexis Pinturault.

Gesamt-Weltcup mit 1.200 Punkten ebenfalls fix

In der finalen Riesenslalom-Wertung hat Alexis Pinturault nach zehn Rennen 700 Punkte auf seinem Konto und damit 51 Zähler mehr als Marco Odermatt aus der Schweiz. In vier Riesenslalom-Rennen stand er in dieser Saison ganz oben am Podium – in Alta Badia, zwei Mal in Adelboden und jetzt in Lenzerheide. Der Gesamt-Weltcup ist dem Franzosen mit 1.200 Punkten vor dem letzten Rennen am Sonntag auch nicht mehr zu nehmen. Für Pinturault ist es nicht nur die erste große Kristallkugel, sondern auch die erste im Riesenslalom. Bisher hatte er sechs Mal den Kombinations-Weltcup für sich entschieden.

Bestes Slalom-Ergebnis für Sara Hector

Beim Damen-Slalom am Samstag erzielte Sara Hector mit Platz fünf ihr bestes Weltcup-Ergebnis in dieser Disziplin in ihrer Karriere. Bisher standen bei der Schwedin zwei neunte Plätze aus 2015 zu Buche. Im Teambewerb am Freitag siegte Norwegen vor Deutschland und Österreich. Bei Deutschland waren die HEAD-Piloten Lena Dürr und Alexander Schmid mit dabei, bei Österreich Franziska Gritsch.

Pressemitteilung: HEAD Sport GmbH (HQ)

Verwandte Artikel:

Bekommen Matthias „Mothl“ Mayer und Co. eine fixe Trainingsbleibe in Ushuaia?
Bekommen Matthias „Mothl“ Mayer und Co. eine fixe Trainingsbleibe in Ushuaia?

Innsbruck/Ushuaia – Während in Europa die Gletscher in besorgniserregender Manier schmelzen und dieser Umstand den Top-Skinationen mehr als nur Sorgenfalten ins Gesicht zaubern, denkt der ÖSV über ein ständiges Trainingslager in Ushuaia nach. Nachdem coronabedingt zwei Sommer lang kein Training in Chile oder Argentinien denkbar war, nehmen die Ski-Asse ihr Flugticket und fliegen wieder. Die… Bekommen Matthias „Mothl“ Mayer und Co. eine fixe Trainingsbleibe in Ushuaia? weiterlesen

Klein Samuel hält Bernadette Schild auf Trab
Klein Samuel hält Bernadette Schild auf Trab

Mayrhofen – Die frühere ÖSV Ski Weltcup Rennläuferin Bernadette Schild ist Ende Juli 2022 erstmals Mutter geworden. Die Salzburgerin, die in Tirol wohnt, hat im März 2021 ihre sportliche Laufbahn beendet. Nach ihrer aktiven Zeit als Sportlerin heuerte sie als Marketingleiterin bei einem Confiserie-Betrieb als Leiterin der Marketingabteilung an. Vater des Kindes ist Armin Wierer,… Klein Samuel hält Bernadette Schild auf Trab weiterlesen

Nicht nur Sofia Goggia freut sich auf drei schnelle Rennen in Cortina d’Ampezzo
Nicht nur Sofia Goggia freut sich auf drei schnelle Rennen in Cortina d’Ampezzo

Cortina d’Ampezzo – Gestern trafen sich FIS-Renndirektor Peter Gerdol, Alberto Senigagliesi und die Mitarbeiter des nationalen Skiverbands in Cortina d’Ampezzo, um die Olimpia delle Tofane einer sommerlichen Inspektion zu unterziehen. Im kommenden Winter werden die Damen dort zwei Super-G’s und eine Abfahrt austragen. Skifans können sich das Wochenende vom 20. bis zum 22. Januar 2023… Nicht nur Sofia Goggia freut sich auf drei schnelle Rennen in Cortina d’Ampezzo weiterlesen

Christian Hirschbühl möchte im September auf den Skiern stehen
Christian Hirschbühl möchte im September auf den Skiern stehen

Lauterach – Der österreichische Slalomspezialist Christian Hirschbühl musste binnen kürzester Zeit erleben, wie nah Freud und Leid beieinanderliegen. Zuerst triumphierte er beim Heim-Parallelrennen in Lech/Zürs im November 2021, ehe er sich rund acht Wochen später beim Torlauf auf dem Wengener Lauberhorn schwer verletzte. Neben dem Bruch einiger Knochen im Sprunggelenk zog der 32-Jährige sich auch… Christian Hirschbühl möchte im September auf den Skiern stehen weiterlesen

Neo-Albanerin Lara Colturi spielt mit der Konkurrenz Katz und Maus (Foto: © laracolturiofficial/Instagram)
Neo-Albanerin Lara Colturi spielt mit der Konkurrenz Katz und Maus (Foto: © laracolturiofficial/Instagram)

Chapelco – Noch nie hat ein Nationenwechsel, vielleicht jener von Marc Girardelli, für so viel Wirbel gesorgt. Die 15-jährige Lara Colturi fuhr bis Ende Mai für Italien. Jetzt fährt sie für Albanien. Sofia Goggia, die wohl berühmteste und beste azurblaue Speed-Lady der Gegenwart, konnte diesen Schritt alles andere als verstehen. Momentan feilt die Teenagerin in… Neo-Albanerin Lara Colturi spielt mit der Konkurrenz Katz und Maus weiterlesen