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HEAD-News: Riesenslalom-Gala von Alexis Pinturault, Lara Gut-Behrami triumphiert in St. Anton

HEAD-News: Riesenslalom-Gala von Alexis Pinturault, Lara Gut-Behrami triumphiert in St. Anton (Foto: © HEAD/GEPA pictures/ Matic Klansek)

HEAD-News: Riesenslalom-Gala von Alexis Pinturault, Lara Gut-Behrami triumphiert in St. Anton (Foto: © HEAD/GEPA pictures/ Matic Klansek)

Riesenslalom geht kaum noch besser. Alexis Pinturault siegte in den beiden Rennen am Freitag und Samstag am Chuenisbärgli in Adelboden in beeindruckender Manier, fuhr drei Mal die beste und einmal die zweitbeste Laufzeit. Lara Gut-Behrami holte in St. Anton ihren ersten Super-G-Sieg seit Jänner 2018, Corinne Suter wurde Dritte.

„Ich habe voll riskiert und bin sehr gut Ski gefahren. Am Samstag war es im zweiten Durchgang mit dem Licht nicht leicht. Meine Leistung war an beiden Tagen sehr gut“, sagte der Franzose im Ziel. „Wir haben mit HEAD sehr gut gearbeitet, das kommt jetzt zurück.“ Für den HEAD World Cup Rebel war es der 33. Weltcup-Sieg, der 17. im Riesenslalom. Der 29-Jährige hat mit 440 Punkten jetzt auch die Führung im Riesenslalom-Weltcup-übernommen. Und auch im Gesamt-Weltcup liegt Pinturault, der im Slalom am Sonntag 17. wurde, mit 689 Punkten an der Spitze.

„Die ersten Rennen in dieser Saison waren nicht schlecht, aber auch noch nicht optimal. Wir haben an der Abstimmung gearbeitet. In Alta Badia hatte Alexis neue Ski im Einsatz. Zuletzt haben wir auch noch Veränderungen im Platten-Bindungssystem vorgenommen“, erklärte HEAD-Rennsportleiter Rainer Salzgeber.

Beim Riesenslalom am Freitag überzeugte Alexis Pinturault mit zwei Laufbestzeiten. Justin Murisier aus der Schweiz wurde Fünfter, Tommy Ford aus dem USA Zehnter und Fabian Wilkens Solheim aus Norwegen 13. Im zweiten Riesenslalom am Samstag lag Pinturault nach dem ersten Lauf auf Platz zwei. Er legte im zweiten Durchgang einen wahren Zauberlauf in den Schnee und hatte im Ziel letztendlich 1,26 Sekunden Vorsprung vor Filip Zubcic. Justin Murisier klassierte sich am Samstag auf Rang zehn, Mathieu Faivre aus Frankreich auf Rang 15. Überschattet wurde das Rennen vom schweren Sturz von Tommy Ford, der sich am Knie verletzte. Auch der Norweger Atle Lie McGrath muss nach einem Sturz am Freitag mit einer Knieverletzung einige Wochen pausieren.

„Insgesamt war es mit den Verletzungen ein hartes Wochenende. Sowohl bei Tommy Ford als auch bei Atle Lie McGrath hat man keine groben Fehler gesehen. Das Wichtigste ist aber, dass bei Tommy beim Kopf alles passen sollte. Bei Atle sollte es eine überschaubare Verletzung sein“, berichtete Rainer Salzgeber.

Lara Gut-Behrami siegt trotz Fehler im unteren Teil

Die Damen bestritten am Samstag in St. Anton eine Abfahrt und am Sonntag einen Super-G. Beim Super-G kehrte Lara Gut-Behrami auch in dieser Disziplin wieder auf die Siegerstraße zurück. Die Schweizerin siegte im Super-G zuletzt im Jänner 2018 in Cortina d’Ampezzo. Für die 29-Jährige war es der insgesamt 27. Weltcup-Sieg, der 13. im Super-G. Mit diesem Erfolg übernahm Lara Gut-Behrami mit 145 Punkten auch die Führung in der Disziplinenwertung. Den Erfolg der HEAD World Cup Rebels in St. Anton komplettierte die Schweizerin Corinne Suter als Dritte.

„Im Ziel dachte ich, dass ich den Lauf versaut hatte. Oben habe ich mich wohl gefühlt, mit dem unteren Teil bin ich alles andere als zufrieden. Ich hatte aber gedacht, dass ich mehr Zeit verloren habe. Es war ein sehr schwieriger Super-G, es hat Spaß gemacht zu fahren“, betonte Lara Gut-Behrami.

Ariane Rädler aus Österreich durfte sich als Siebte zum ersten Mal über ein Top-Ten-Ergebnis im Weltcup freuen. Wendy Holdener aus der Schweiz wurde Neunte, Ragnhild Mowinckel aus Norwegen Elfte, Rosina Schneeberger aus Österreich 13. und Elena Curtoni aus Italien 14.

„Lara ist richtig gut gewesen. Auch die Abfahrt war schon in Ordnung. Sie ist nach der Abfahrt motiviert in den Super-G gegangen. Auch im unteren Teil, wo sie den Fehler gemacht hat, hat sie bis zum Schluss gekämpft“, freute sich Rainer Salzgeber. „Sie hat jetzt wieder einen wichtigen Schritt gemacht. Auch hinsichtlich der WM, wo der Schnee ähnlich, auch sehr kompakt sein sollte, ist das eine zusätzliche Bestätigung. Erwähnen möchte ich auch die tolle Fahrt von Ariane Rädler. Das war das richtige Ergebnis zum richtigen Zeitpunkt.“

Bestes Weltcup-Resultat für Laura Pirovano

Bei der Abfahrt erreichte Laura Pirovano als Fünfte ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Bisher stand ein zehnter Platz in der Kombination von Crans Montana 2020 als Top-Resultat auf der Ergebnisliste der Italienerin. Mit Corinne Suter als Sechster sowie Elena Curtoni und Lara Gut-Behrami – beide auf Platz acht – fuhren weitere drei HEAD-Pilotinnen unter die Top-8.

 

Lara Gut-Behrami siegt trotz Fehler im unteren Teil (Foto: © HEAD/GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber)

Lara Gut-Behrami siegt trotz Fehler im unteren Teil (Foto: © HEAD/GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber)

Pressemitteilung: HEAD Sport GmbH (HQ) 

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