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Henrik Kristoffersen gewinnt Slalom in Val d’Isère

Henrik Kristoffersen gewinnt Slalom in Val d’Isère

Henrik Kristoffersen gewinnt Slalom in Val d’Isère

Val d’Isère – Der norwegische Skirennläufer Henrik Kristoffersen gewann den Slalom von Val d’Isère. Für seinen Erfolg benötigte er eine Zeit von 1.44,54 Minuten. Zweiter wurde der Österreicher Marcel Hirscher, der genau eine Dreiviertelsekunde auf den triumphierenden Wikinger aufriss. Er sagte im ORF-Interview: „Die Platzierung ist super. Der zweite Durchgang war schon um einiges besser. Aber man merkt halt schon: Im Riesentorlauf gibt es einen, der vorne wegfährt, im Slalom ist es jetzt auch wieder der Henrik. Nach dem Levi-Slalom habe ich schon gedacht, dass ich näher dran bin. Daher war ich nach dem ersten Durchgang schon sauer. Es ist beeindruckend, wie Henrik zurückgekommen ist. Mein zweiter Lauf war ja nicht so schlecht und dann noch so einen drauflegen – Chapeau! Manchmal geht es bei mir gewaltig leicht, manchmal dann nicht. Es gibt immer wieder einen, der schneller ist und ich der ewige Zweite bin. Aber ich werde hart arbeiten und wieder lästig sein.“

Der Russe Aleksander Khoroshilov (+1,92) belegte mit einem Respektabstand den dritten Platz. Vierter wurde Marc Digruber (+2,35) aus Österreich, der im Finale 13 Ränge gut machte. Hier ist seine Meinung: „Überrascht bin ich nicht. Ich habe schon gewusst, dass ich schnell bin. Dass es mir heute so aufgeht, taugt mir voll. Nach Levi habe ich gesehen, dass ich schon etwas zu tun habe – das habe ich gemacht. Wenn du den weltbesten Slalomfahrer im Team hast, kann man nur profitieren. Aber alle unserer Truppe sind wirklich schnell, wir pushen uns gegenseitig.“

Der Italiener Stefano Gross (+2,47) fuhr auf den fünften Platz. Er landete somit vor Michael Matt. Der Arlberger machte im zweiten Durchgang gleich 21 Positionen gut und schwang mit einem Rückstand von 2,58 Sekunden auf Kristoffersen auf Rang sechs ab. Nach dem zweiten Lauf meinte der jüngere Bruder von Mario Matt: „Ich habe den ersten Lauf analysiert. Ich bin einen anderen Ski gefahren, habe das ganze beim Schuh etwas entschärft – und es ist gleich viel bessergegangen.“

Siebter wurde Manfred Mölgg (+2,67) aus Südtirol. Die Schweden André Myhrer (+2,71) und Mattias Hargin (+3,00) landeten auf den Rängen acht und neun. Zehnter, und das war eine Überraschung, wurde der Japaner Naoki Yuasa (+3,03). Hinter dem Athleten aus Fernost klassierte sich ein weiterer Skirennläufer, dessen Nachname mit einem „Y“ beginnt. Und das war der Schweizer Daniel Yule (+3,22), der mit einem durchwachsenen zweiten Durchgang aus den Top-10 des heutigen Torlaufs fiel. Swiss-Ski-Teamkollege Luca Aerni war nur um eine winzige Hundertstelsekunde langsamer und schwang als Zwölfter ab.

Patrick Thaler (+3,39) aus Südtirol machte im Finale elf Positionen gut und musste mit dem 14. Platz zufrieden sein. DSV-Starter Linus Straßer (+3,50) hielt die schwarz-rot-goldenen Farben hoch und wurde 16. Sehr tapfer präsentierte sich der 18-jährige Belgier Armand Marchant (+3,89), der mit zwei sehr konstanten Läufen den 18. Rang erreichte. Und das mit Startnummer 65! Er ließ starke Athleten wie Olympiasieger Giuliano Razzoli (19.; +4,18) aus Italien oder Marco Schwarz (23.; +5,61) aus Österreich hinter sich. Der Eidgenosse Ramon Zenhäusern (+5,99) klassierte sich auf dem 24. und vorletzten Rang. Im Finale der besten 30 sahen vier Athleten nicht das Ziel. Dazu zählten u.a. der Tiroler Manuel Feller, der Deutsche Felix Neureuther und der Halbzeitführende Alexis Pinturault aus Frankreich.

In der Slalomwertung führt nach den Rennen in Levi und Val d’Isère der Salzburger Marcel Hirscher mit 180 Punkten. Teamkollege Michael Matt hat 60, Tagessieger Kristoffersen 80 Zähler weniger auf dem Konto. Blicken wir auf die Gesamtwertung: Hier hat Hirscher mit 440 Zählern klar die Nase vorn. Vor den Speedrennen in Gröden liegt der Salzburger vor Pinturault (–156) und Kristoffersen (–216). Der nächste Weltcup-Torlauf der Herren findet zwei Tage vor dem Heiligen Abend, also am 22. Dezember, in Madonna di Campiglio, statt.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Val d’Isére

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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