27 März 2021

Henrik Kristoffersen handelt sich Rüffel von Rossignol-Chef ein.

Henrik Kristoffersen handelt sich Rüffel von Rossignol-Chef ein.
Henrik Kristoffersen handelt sich Rüffel von Rossignol-Chef ein.

Oslo – Der norwegische Ski Weltcup Rennläufer Henrik Kristoffersen erlebte trotz zweier Saisonsiege eine alles andere als zufriedenstellende Saison 2020/21. Der Wikinger ist gar nicht zufrieden und kritisiert das Material.

Leider ging einer seiner Wutausbrüche beim Slalom in Lenzerheide, live über das TV-Signal. Nach dem 1. Durchgang und einem Rückstand von 1,72 Sekunden, schimpfte er im Zielraum: „Diese Skier sind so schlecht.“

In einem Interview mit dem norwegischen Sender TV 2, erklärte der 26-Jährige, dass dieser Ausspruch nicht für die Öffentlichkeit gedacht war, und er nicht wusste dass er gerade im TV-Bild gezeigt wird.

Kein Wunder dass Rossignol-Chef Stéphane Mougin gar nicht glücklich mit den Aussagen seines Athleten sein kann. Der Skihersteller hat bereits mit dem Vater des Skirennläufers gesprochen und im klar zu verstehen gegeben, dass die negativen Aussagen über die Ausrüstung in der Öffentlichkeit ein Ende finden müssen. Es ist nie gut, einen solchen Konflikt über die Medien auszutragen. Kristoffersen soll seine Rückmeldung auf konstruktive Art und Weise an die richtigen Leute weitergegeben. Demnächst wir Mougin auch das persönliche Gespräch mit Kirstoffersen suchen.

Jetzt steht der Olympiawinter 2021/22 auf dem Programm. Man möchte die Herausforderungen annehmen und gemeinsam daran arbeiten. Mougin betonte aber auch, dass man mehr vom Athleten erwartet habe. Man will sicherstellen, dass die Vorbereitungen auf die neue Saison die besten sind. Rossignol war in den letzten drei Jahren die führende Skimarke, aber in diesem Winter belegte man nur den vierten Rang. Neben dem Skandinavier gab es auch andere Athleten, die Probleme mit dem Material hatten. Es gibt also viel zu tun, denn wenn etwas nicht klappt, wird man leicht verwirrt, wenn sich die Gewohnheit dazu gesellt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: nettavisen.no (Auszug)

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