9 März 2019

Henrik Kristoffersen liegt beim Riesenslalom von Kranjska Gora in Führung

Henrik Kristoffersen liegt beim Riesenslalom von Kranjska Gora in Führung
Henrik Kristoffersen liegt beim Riesenslalom von Kranjska Gora in Führung

Die Technik-Herren gastieren an diesem Wochenende im slowenischen Kranjska Gora. Wegen Nebel musste der Start um zwei Stunden nach hinten verschoben werden. Um 11.30 Uhr konnte der Riesenslalom bei traumhaften Wetterbedingungen und einer bestens präparierten Rennpiste gestartet werden. Die Führung nach dem ersten Durchgang hat in einer Zeit von 1:14.25 Minuten Riesentorlauf-Weltmeister Henrik Kristoffersen übernommen. Der Norweger verwies den Franzosen Alexis Pinturault (2. – + 0.27) und seinen Teamkollegen Leif Kristian Nestvold-Haugen (3. – + 0.32) auf die Plätze zwei und drei. Die offizielle FIS Startliste für den Riesenslalom-Finaldurchgang der Herren in Kranjska Gora, am Samstag um 14.30 Uhr, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

Henrik Kristoffersen: „Ich hatte das Gefühl, dass ich sehr langsam unterwegs war. Aber ich hatte keinen großen Fehler. Der Riesenslalom ist zur Zeit meine bessere Disziplin, im Slalom fehlt mir etwas das Gefühl.“

Daten und Fakten zum
6. Riesenslalom der Herren in Kranjska Gora 2018/19

Offizielle FIS-Startliste RTL in Kranjska Gora – 1. Durchgang
Offizieller FIS-Liveticker RTL in Kranjska Gora – 1. Durchgang
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Startliste RTL in Kranjska Gora – Finallauf
Offizieller FIS-Liveticker RTL in Kranjska Gora – Finallauf
Offizieller FIS-Endstand Riesentorlauf in Kranjska Gora

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Direkt hinter dem Führungstrio reihte sich der Salzburger Topfavorit Marcel Hirscher (4. – + 0.41), der heute auch rein rechnerisch den Gesamtweltcupsieg einfahren kann, vor dem Schweizer Loic Meillard (5. – + 0.50) und Zan Kranjec (6. – + 0.52) aus Slowenien, auf dem vierten Rang ein.

Marcel Hirscher: „Ich musste an einer Stelle schon richtig zaubern, das war eine Schrecksekunde für mich. Bis auf Henrik ist aber keiner ohne Fehler runtergekommen. Natürlich wäre es mir lieber, dass ich voll dabei bin. Aber im Finale heißt es voll Angriff fahren. Es ist noch nix verloren, aber auch nix gewonnen. Im 2. Lauf gehe ich davon aus, dass die Piste unruhiger wird, sich dafür aber kompakter präsentieren könnte.“

Mit Rasmus Windingstad (7. – + 0.67), der mit Startnummer 19 in den Riesenslalom ging, konnte sich ein dritter Norweger innerhalb der besten Zehn einreihen.

Hinter dem Schweden Matts Olsson (8. – + 0.74) und vor dem US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (10. – + 1.02) klassierte sich der Tiroler Manuel Feller (9. – + 1.00) auf dem neunten Rang.

Manuel Feller: „Es geht in die richtige Richtung. Die eine oder andere Passage habe ich zu gerade angefahren. Jetzt ist schon wieder etwas mehr Selbstvertrauen da. Ein Top5-Ergebnis wäre schon gewaltig, nach dem, was in den letzten Wochen durchgemacht habe.“

Zwischenstand nach 30 von 76 Rennläufer

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