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Henrik Kristoffersen: Norwegens Antwort auf Marcel Hirscher

Henrik Kristoffersen: Norwegens Antwort auf Marcel Hirscher

Henrik Kristoffersen: Norwegens Antwort auf Marcel Hirscher

Am kommenden Sonntag, den 18. November 2018, starten nun auch die Skiweltcup-Herren in die WM-Saison 2018/19. Nach der Absage des Riesenslalom in Sölden, steht im finnischen Levi der Slalom auf dem Programm. Der erste Durchgang wird um 10.15 Uhr gestartet, ab 13.15 Uhr geht das Final der besten 30 über die Bühne.

Dabei kommt es auch zum ersten Aufeinandertreffen zwischen dem siebenfachen Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher und seinem Herausforderer Henrik Kristoffersen. Im vergangenen Winter war der Norweger der größte Konkurrent im Kampf um die große Kristallkugel. In der WM-Saison will der 24-Jährige dem Österreicher mehr als nur Paroli bieten.

Während sich Hirscher in Österreich zum Superstar entwickelt hat, muss Henrik Kristoffersen, im Schatten von Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud, noch um die ganz große Anerkennung der Norweger kämpfen.

Ein Grund dafür könnte auch das liebe Geld sein. Kristoffersen liegt mit dem norwegischen Skiverband im Rechtsstreit und fordert eine Entschädigung von nicht weniger als 1,6 Millionen Euro. Der Norweger wollte bereits in der letzten Saison mit Red Bull als Helmsponsor an den Start gehen, der norwegische Verband besteht jedoch auf Teamsponsor Telenor. Schon in den letzten Jahren sorgte dieses Thema Team für böses Blut. Beim Saisonstart 2016/17 streikte Kristoffersen sogar und lies das Slalom-Auftaktrennen in Levi aus.

Bei einigen norwegischen Fans, aber auch in der Presse, kommt das Theater um das liebe Geld nicht besonders gut an: „Henrik torpediert die Grundwerte unseres Erfolgssystems, sorgt für böses Blut in der Mannschaft“, schreibt etwa die norwegische Zeitung Dagbladet.

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