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Henrik Kristoffersen will Red Bull als Kopfsponsor

© Ch. Einecke (CEPIX) / Henrik Kristoffersen will Red Bull als Kopfsponsor

© Ch. Einecke (CEPIX) / Henrik Kristoffersen will Red Bull als Kopfsponsor

Lørenskog – Schenkt man der norwegischen Zeitung VG Glauben, sind der norwegische Skiverband und der Skirennläufer Henrik Kristoffersen im Clinch. Der Helm des Athleten hat bis zum Ende der letzten Saison den Schriftzug des Sponsors „Telenor“ geziert. Nun möchte er jedoch den „roten Bullen“ vom gleichnamigen Energydrink-Hersteller auf dem Helm haben, so wie es sein Teamkollege und Landsmann Aksel Lund Svindal tut.

Der Verband stellt sich jedoch (noch) quer und argumentiert damit, dass Aksel Lund Svindal den Vertrag mit Red Bull vor dem Kontrakt des Verbandes mit dem Telekommunikationsunternehmen unterzeichnet hat.

Im vergangenen Jahr hat Kristoffersen im Slalom mehr als nur überzeugt. So gewann er neben der Disziplinenwertung auch die Rennen in Val d’Isère, in Madonna di Campiglio, in Adelboden, in Wengen, in Kitzbühel und auf der Planai in Schladming. In Santa Caterina und Kranjska Gora wurde er Zweiter. Seine Konstanz war atemberaubend, und auch im Riesentorlauf überzeugte der junge Wikinger mit vier Podestplätzen, die er in Beaver Creek, Alta Badia/Hochabtei, Hinterstoder und Kranjska Gora erreichte. In seiner jungen Karriere feierte der Norweger zehn Siege. Dazu gesellen sich vier zweite und neun dritte Ränge.

Sollte Kristoffersen ein „roter Bulle“ werden, würde er in den illustren Kreis anderer Skigrößen aufsteigen. Marcel Hirscher, Erik Guay, eben Aksel Lund Svindal, aber auch Alexis Pinturault, Viktoria Rebensburg und Lindsey Vonn sind sogenannte Botschafter der österreichischen Firma.

Wir werden sehen, wie sich die ganze Sache entwickelt. Auch Kristoffersens Vater (und Manager) Lars wird schauen, das Bestmöglichste für seinen Sohn herauszuholen. Dabei geht es selbstverständlich um finanzielle Aspekte. Der letzte Winter ist gut verlaufen, entsprechend gut sollen auch die WM-Saison und der Olympiawinter 2016/17 und 2017/18 werden.

Norwegens Ski-Idol Kjetil André Aamodt plädiert für eine Freigabe der Helmwerbung, wie dies bei vielen Verbänden gehandhabt wird. Aamodt ist sich sicher dass eine solche Regelung, über kurz oder lang, nicht nur dem Skirennläufer sondern auch dem Verband zugutekommen würde.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.rb.no, www.nrk.no

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