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Hirscher gewinnt Riesentorlauf auf der Gran Risa vor Ligety und Fanara

Marcel Hirscher gewinnt Riesentorlauf auf der Gran Risa

Marcel Hirscher gewinnt Riesentorlauf auf der Gran Risa

Alta Badia/Hochabtei – Der Sieger des heutigen Riesentorlaufs auf der Gran Risa im Südtiroler Alta Badia/Hochabtei heißt Marcel Hirscher. Der 25-Jährige benötigte für seinen 27. Weltcupsieg eine Zeit von 2.30,17 Minuten. In der ewigen Bestenliste zog er mit dem US-Amerikaner Phil Mahre gleich. Im Interview mit dem ORF meinte der Salzburger: „Es ist unglaublich! Ich hätte nicht geglaubt, dass ich vorne bin. Es hat sich echt schlecht angefühlt, daher war ich baff, dass ich vorne bin. Ich bin mit der Kurssetzung trotzdem zu Recht gekommen. Aber es war wieder so wie vor 5,6 Jahren, wo wir 100 km/h im Riesentorlauf erreicht hatten. Das ist meiner Meinung nach zu schnell. Es ist im Reglement, da muss man damit zu Recht kommen. Es ist auch verständlich, warum die Norweger so gesetzt haben.“

Zweiter des heutigen Tages wurde Ted Ligety, der nach dem siebten Rang zur Halbzeit im zweiten Lauf noch einmal Gas gab und in der Summe 1,45 Sekunden Rückstand auf Hirscher hatte. Der amtierende Weltmeister gab im TV-Gespräch zu Protokoll: „Im ersten Lauf hatte ich überhaupt keinen Rhythmus. Im zweiten Lauf habe ich mehr riskiert. Er war extrem schnell, das war fast schon beängstigend.“

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Herren in Alta Badia

Hinter dem US-Amerikaner klassierten die beiden Franzosen Thomas Fanara (+1,48) und Alexis Pinturault (+1,49) auf den Rängen drei und vier. Fünfter wurde der Deutsche Felix Neureuther (+1,73), der noch vor Roberto Nani (+1,81), dem besten Italiener, ins Ziel kam. Filip Zubčić aus Kroatien fuhr mit der Startnummer 64 auf den sehr guten siebten Endrang und hatte am Ende 2,67 Sekunden Rückstand auf Sieger Hirscher. Achter wurde Neureuthers Landsmann Fritz Dopfer (+3,02). Einen sehr guten zweiten Durchgang erwischte der Eidgenosse Gino Caviezel (+3,04), der nach dem ersten Lauf als 24. und 3,40 Sekunden Rückstand schier aussichtslos zurücklag. Im Finale hatte Caviezels Servicemann ein Zauberwachs zubereitet. Anderes kann man sich den sehr guten neunten Platz nicht erklären. Zehnter wurde der Finne Marcus Sandell (+3,09).

Benjamin Raich (+3,33) klassierte sich als 13. vor dem norwegischen Speedspezialisten Kjetil Jansrud (+3,57), der als 14. ins Ziel kam. Der Ötztaler Christoph Nösig (+3,81) belegte Platz 16. Der routinierte Schweizer Carlo Janka (+4,33) fiel im Endklassement vom 13. auf den 20. Rang zurück und war in der Summe fünf Hundertstelsekunden schneller als Philipp Schörghofer aus Österreich. Manuel Pleisch, ein weiterer Schweizer, wurde mit 4,52 Sekunden Rückstand auf Hirscher 22. Letzter wurde Vincent Kriechmayr (+5,29) aus Österreich, der 25. wurde. Im Finale der besten 30 sahen fünf Athleten nicht das Ziel, so u.a. Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer, der zur Halbzeit noch auf der aussichtsreichen elften Zwischenposition lag. Südtiroler waren in der Entscheidung im Heimrennen keine mehr dabei. Sowohl Florian Eisath als 37. als auch Simon Maurberger als 50. verpassten den Finaleinzug mehr oder weniger deutlich.

Bleibt das Fazit und ein kleiner Ausblick: In seinem erst 50. Weltcupriesentorlauf steht Hirscher zum zwölften Mal ganz oben. In der ÖSV-Bestenliste liegt er mit seinem 27. Weltcupsieg insgesamt nur noch hinter Stephan Eberharter, Benjamin Raich und Hermann Maier. Mit seinem dritten Riesenslalomsaisonsieg baute der Salzburger mit 360 Punkten die Führung aus und liegt 74 Zähler vor Ligety und 130 Punkte vor Pintu. Im Kampf um die große Kristallkugel liegt Hirscher nur noch 70 Punkte hinter Jansrud. Beim morgigen Nachtslalom in Madonna di Campiglio könnte der Österreicher wieder vom Platz an der Sonne lachen und sich mit dem ersten Rang in der Gesamtwertung ein schönes Weihnachtsgeschenk machen. Am 10. Januar 2015 geht es für die RTL-Elite weiter in Adelboden.

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Herren in Alta Badia

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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