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Ilka Štuhec auch in der Abfahrt von Val d’Isère erfolgreich

Ilka Štuhec auch in der Abfahrt von Val d’Isère erfolgreich

Ilka Štuhec auch in der Abfahrt von Val d’Isère erfolgreich

Val d’Isère – Die slowenische Skirennläuferin Ilka Štuhec kann ihr Glück nicht fassen. Bei der Abfahrt feierte die gestrige Siegerin der Kombination am heutigen Samstag in einer Zeit von 1.46,14 Minuten in ihren vierten Saisonerfolg, den dritten in der Abfahrt. Die mit der Nummer 13 ins Rennen gegangene Slowenin freute sich: „Ich habe keine Ahnung, warum es so gut läuft. Ich habe schon wieder Fehler gemacht und hatte nicht so ein gutes Gefühl, trotzdem war ich schnell. Die Saison ist noch lange, ich hoffe, ich dann das Gefühl und das Selbstvertrauen noch lange mitnehmen. Ich spekuliere nicht auf eine kleine Kugel, es kann noch viel passieren. Ich schaue von Rennen zu Rennen.“

Zweite wurde die Österreicherin Cornelia Hütter (+0,28). Sichtlich erleichtert über 80 Weltcuppunkte meinte die Steirerin: „Die Fragen nach dem ersten Podestplatz sind mir wirklich auf die Nerven gegangen. Wir haben uns heute geschlagen. Ich habe mich sicher gesteigert. Ich wollte allen zeigen, dass ich gut Ski fahre und schnell sein kann. Ich habe heute das Beste draus gemacht, der Schwung ist da.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Damen in Val d’Isere 

Die Serie der ausgezeichneten Platzierungen nimmt für die italienische Athletin Sofia Goggia kein Ende. Dieses Mal landete sie mit 32 Hundertstelsekunden Rückstand auf Štuhec auf Position drei.  Überhaupt zeigten die azurblauen Mädls eine sehr kompakte Mannschaftsleistung. Das unterstrichen Nadia Fanchini (+0,42), Hanna Schnarf (+0,47) und Nadia Fanchini (+0,50) auf den Rängen vier bis sechs.

Für eine kleine Sensation sorgte die Schweizerin Michelle Gisin (+ 0,71), die sich mit Startnummer 51 noch auf Platz sieben vorschob. Achte wurde die Liechtensteinerin Tina Weirather (+0,81), die mit der Startnummer 1 und somit als Testpilotin auf die Strecke ging. Die Top-11 der heutigen Abfahrt wurden vom ÖSV-Trio Christine Scheyer (+0,87), Ramona Siebenhofer (+1,09) und Stephanie Venier (+1,10) abgerundet.

Scheyer, eine äußerst talentierte Vorarlbergerin, sagte im ORF-Interview: „Ich freue mich riesig über Rang acht, es ist unbeschreiblich. Ich probiere einfach, den Ski laufen zu lassen und Vollgas zu geben. An die WM denke ich überhaupt nicht, ich will mich im Weltcup etablieren.“

Zweitbeste Schweizerin wurde Corinne Suter aus Platz 16, die genau eineinhalb Sekunden auf Štuhec einbüßte. Nicole Schmidhofer (+1,57) aus Österreich klassierte sich auf Rang 17. Suters Teamkollegin Joana Hählen (+1,76) musste mit Position 19 zufrieden sein. Mirjam Puchner vom ÖSV-Team landete außerhalb der Top-20. Nicht am Start war die Deutsche Viktoria Rebensburg. Sowohl sie als auch die Siegerin der gestrigen Kombi-Abfahrt, die US-Amerikanerin Laurenne Ross, sagten aufgrund einer Verkühlung einen Rennstart ab. Die Eidgenossin Jasmine Flury und die Grödnerin Verena Stuffer (trotz guten Teilzeiten) sahen nicht das Ziel.

Mikaela Shiffrin aus den USA kann trotz eines Startverzichts ebenfalls als Siegerin angesehen werden, denn Lara Gut, ihre Konkurrentin im Kampf um die große Kristallkugel, schied in der heutigen Abfahrt aus. Die Eidgenossin verpasste es, viele Punkte in Val d’Isère zu sammeln. Wenn sich das nicht am Ende rächt. Im Interview zeigte sich die Tessinerin enttäuscht, in dem sie sagte, dass es Momente gibt, in denen es nicht so läuft. Des Weiteren müsse sie nach vorne schauen, denn morgen kommt die nächste Chance. Die nächste Abfahrt der Damen findet am 14. Januar 2017 in Altenmarkt-Zauchensee statt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Damen in Val d’Isere 

Zwischenstand nach 45 Rennläuferinnen

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