14 November 2019

Ilka Stuhec will auf hohem Niveau in den Ski Weltcup zurückkehren

Ilka Stuhec will auf hohem Niveau in den Ski Weltcup zurückkehren
Ilka Stuhec will auf hohem Niveau in den Ski Weltcup zurückkehren

Die Vorfreude von Ilka Stuhec auf ihr Comeback im Ski Weltcup Zirkus steigt täglich. Seit einigen Tagen bereitet sich die 29-Jährige aus Maribor, in Copper Mountain, auf ihre Rückkehr auf die Wettkampfpiste vor. Im kanadischen Lake Louise stehen im Zeitraum vom 6. bis zum 8. Dezember zwei Abfahrten und ein Super-G auf dem Programm.

In den letzten beiden Jahren schlug die Verletzungshexe bei der zweifachen Abfahrts-Weltmeisterin zweimal gnadenlos zu. Im Jahr 2017 gewann die Slowenin die kleine Abfahrtskristallkugel und die WM-Goldmedaille in St. Moritz, ehe sie sich im Oktober des gleichen Jahres einen Kreuzbandriss zuzog. Dadurch konnte sie ihr Heimatland nicht bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang vertreten.

Am 23. Februar 2019 stürzte sie, zwei Wochen nach dem sie sich in Are zur Abfahrtsweltmeisterin krönte, in Crans-Montana und musste erneut die Diagnose Kreuzbandriss verdauen. Die Saison war gelaufen, die Zuversicht und Hoffnung sind bei der Slowenin geblieben.

Ilka Stuhec machte einen Schnitt, trennte sich von ihrem Trainer und ihrer Kinesiologin. Mit dem neuen Trainer Stefan Abplanalp aus der Schweiz versteht sie sich gut.

Von entscheidender Tragweite ist auch Ales Sopotnik, der ihre „Raketen“ (Skier, Anm. d. Red.) präpariert. Nicht zu vergessen darf man in Stuhecs Team, ihre Mutter Darja,  den Fitnesstrainer Jani Gril und den Physiotherapeuten David Kukovec. Alle arbeiten für das gleiche Ziel, und das ist wichtig, wenn man erfolgreich sein möchte.

Stefan Abplanalp war überrascht wie stark Ilka nach der Verletzungspause zurückkehrte. Es wurde auch viel am Material und der Abstimmung gearbeitet. Wenn die Slowenin gesund bleibt, ist sie eine große Anwärterin auf den Abfahrts- und Super-G Weltcup.

Mit viel Selbstvertrauen will die 29-Jährige ihr Comeback-Rennen in Angriff nehmen: „Wir haben viel an der Technik gearbeitet und viele Trainingseinheiten absolviert. Ich bin davon überzeugt, dass ich in Lake Louise auf einem sehr hohem Niveau in den Ski Weltcup zurückkehren kann.“

Verwandte Artikel:

Marco Schwarz wird in der kommenden Saison vermehrt im Super-G zum Einsatz kommen
Marco Schwarz wird in der kommenden Saison vermehrt im Super-G zum Einsatz kommen

Radenthein – Der österreichische Ski Weltcup Rennläufer Marco Schwarz hat mit den Speed-Assen Matthias Mayer und Co. eine Vorbereitungswoche abgespult. Der Kärntner will das Gelernte unter Beweis stellen und vermehrt auch bei Super-G’s sein Können zeigen. In der vergangenen Saison erwies sich ein Einriss des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk lange als Hindernis. Erst zum Ende… Marco Schwarz wird in der kommenden Saison vermehrt im Super-G zum Einsatz kommen weiterlesen

Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start bei den Abfahrten von Zermatt/Cervinia
Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start bei den Abfahrten von Zermatt/Cervinia

Vail – Die US-amerikanische Skirennläuferin Mikaela Shiffrin, die in der letzten Saison den Gesamtweltcup für sich entschieden hat, wird im kommenden Winter ihr Hauptaugenmerk auf die technischen Disziplinen Slalom und Riesentorlauf richten. Da sie auch in den schnellen Disziplinen gearbeitet hat, wird sie die Abfahrten nicht ganz ausklammern. Sie konnte in Chile sehr gut trainieren.… Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start bei den Abfahrten von Zermatt/Cervinia weiterlesen

Dominik Paris trainiert alleine, aber intensiv im Schnalstal
Dominik Paris trainiert alleine, aber intensiv im Schnalstal

Schnals – Nachdem der Südtiroler Ski Weltcup Rennläufer Dominik Paris lange Zeit im südargentinischen Ushuaia seine Trainingszelte aufschlug, ist er wieder heimgekehrt. Aktuell spult er im Schnalstal ein mehrtägiges Einzeltraining ab. Mit dabei sind auch Max Carca, Alberto Ghidoni und Michael Gufler. Vor kurzer Zeit verweilte er mit seinem langjährigen Weggefährten und Freund Aksel Lund… Dominik Paris trainiert alleine, aber intensiv im Schnalstal weiterlesen

FISI Wintersportler/in des Jahres: Sofia Goggia und Federica Brignone in der Endrunde. (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/Marco Trovati)
FISI Wintersportler/in des Jahres: Sofia Goggia und Federica Brignone in der Endrunde. (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/Marco Trovati)

Mailand – Aus ursprünglich zwölf Wintersport-Assen Italiens sind bei der Wahl zur Wintersportler/inn nur noch drei Anwärter/innen übrig geblieben. Federica Brignone, Sofia Goggia und Michele Bosacci rittern um die Gunst der Wählerschaft und wollen am Ende zum (zur) FISI-Wintersportler(in) des Jahres gekürt werden. Michele Bosacci ist ein sehr mutiger und couragierter Skibergsteiger. Sollte er die… FISI Wintersportler/in des Jahres: Sofia Goggia und Federica Brignone in der Endrunde. weiterlesen

Crans-Montana: Neue Zielstadions für die Ski-WM 2027 - Nachtslalom im Januar ist abgesagt
Crans-Montana: Neue Zielstadions für die Ski-WM 2027 - Nachtslalom im Januar ist abgesagt

Crans-Montana empfing am Mittwochabend ein ausserordentlich positives Signal! Die Versammlung der Delegierten der Association des Communes de Crans-Montana (ACCM) sagte klar Ja zum Verpflichtungskredit betreffend Neubau des Zielstadions im Hinblick auf die Ski-Weltmeisterschaften 2027. Der Kredit, der sich auf 14,490 Millionen Franken beläuft, wurde einstimmig gutgeheissen, was bedeutet, dass die Gemeinden von Crans-Montana, Icogne und… Crans-Montana: Neues Zielstadion für die Ski-WM 2027 – Nachtslalom im Januar ist abgesagt weiterlesen