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In Andorra steigt Jessica Depauli wieder ins Weltcupgeschehen ein

In Andorra steigt Jessica Depauli wieder ins Weltcupgeschehen ein

In Andorra steigt Jessica Depauli wieder ins Weltcupgeschehen ein

Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Dieses Sprichwort gilt auch für talentierte aufstrebende Skitalente, wie die Kirchbergerin Jessica Depauli. Letztes Jahr lief noch alles wie am Schnürchen. Die damals 19jährige gewinnt im Europacup und Juniorenbereich quasi alles, was es zu gewinnen gibt.

Heuer, in Jessicas erster Weltcupsaison stehen die Vorzeichen anders: „Ich habe zuletzt mehr Zeit beim Arzt und auf der Massagebank verbracht, als auf der Piste“, erklärt die Kirchbergerin, deren Saison schon von Beginn an von Verletzungen und Schmerzen geprägt war.

Nachdem sie in Sölden die ersten Weltcuppunkte ihrer Karriere holt, zieht sich Jessi im Riesentorlauf von Aspen bei einem Sturz eine Beinhautentzündung zu und muss den Heimweg antreten: „Ich konnte einige Tage gar nicht Skifahren, weil ich in keinen Skischuh hineingekommen bin.“

In Courchevel kehrt Jessi wieder in den Weltcuptross zurück, doch schon nach den ersten Slalomtoren meldet sich das Kreuz: „Der Arzt hat eine Art Gelenksentzündung festgestellt, eine empfindliche Stelle und das Kreuz meldet sich immer wieder.“

Doch Jessi gönnt sich keine Pause, schafft in Zagreb mit Rang 15 ihre beste Weltcupplatzierung, bis die Schmerzen überhand nehmen: „Eine Spritze und eine spezielle Therapie haben Abhilfe geschaffen. In Kransjka Gora war ich dann körperlich wieder halbwegs fit.“

Doch die Pechsträhne geht weiter, nach dem Training erkältet sich die 20jährige stark und erhält vom ÖSV Arzt Startverbot: „Ich muss die neue Situation akzeptieren und auf meinen Körper hören, das habe ich in dieser Saison gelernt. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man so passiv fahren muss, nur wenige Trainingstage nützen kann. Ich habe mir vielleicht zu wenige Pausen gegönnt, jetzt werde ich besser auf mich achten“, erklärt die Kirchbergerin, die beim Weltcup in Andorra am kommenden Wochenende mit zwei Riesentorläufen und einem Slalom wieder ins Weltcupgeschehen einsteigen möchte: „zwei schmerzfreie konstante Durchgänge wären ein Traum“, erklärt die Kirchbergerin: „dann ist auch wieder mit mir zu rechnen!“

Quelle:  www.smpr.at

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