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In Gröden und Alta Badia will man sich noch nicht mit Geisterrennen abfinden.

In Gröden und Alta Badia will man sich noch nicht mit Geisterrennen abfinden.

In Gröden und Alta Badia will man sich noch nicht mit Geisterrennen abfinden.

St. Christina/Alta Badia-Hochabtei – Wenn rund eine Woche vor Weihnachten der alpine Ski Weltcup Zirkus in Gröden Station macht und die Herren sowohl einen Super-G als auch eine Abfahrt auf der Saslong bestreiten, hoffen die Veranstalter, dass man trotz der anhaltenden Corona-Pandemie eine begrenzte Anhängerschar begrüßen kann. Ähnlich argumentierten die Organisatoren in Alta Badia.

Die Ankündigung, dass der Saisonauftakt in Sölden unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Bühne geht, überrascht die OK-Präsidenten Rainer Senoner (Gröden) und Andy Varallo (Alta Badia) nicht.

Senoner weiß, dass man noch etwas mehr als vier Monate Zeit hat. Man will auch die FIS mit in den Dialog miteinbeziehen. Der italienische Wintersportverband wird selbstredend auch informiert. Senoner sieht im Ganzen eine Lage, die sich ständig weiterentwickelt. Man muss auch wissen, dass hinsichtlich dieses Problems die Entscheidung noch bei einer Kommission des Landes Südtirols liegt, die nach einer Inspektion die notwendigen Hinweise geben muss.

Ein weiteres Problem könnten die Bestimmungen für alle akkreditierten Personen darstellen. Man hofft, dass alles in den kommenden Wochen überarbeitet und auch erleichtert wird. Es würden sehr hohe Kosten entstehen, die bereits einen Fixplatz im Budget haben und sich auf rund 80.000 Euro belaufen. Man will verstehen, wer für die medizinischen Untersuchungen der Ski-Asse und des Betreuerstabs verantwortlich ist und wie man mit positiven Ergebnissen umgehen soll, die ja in den einzelnen Phasen auftreten können. In dieser Hinsicht, so Senoner, ist der FIS-Entwurf noch nicht klar genug.

Die endgültige Entscheidung sollte jedoch Ende September 2020 erfolgen, wenn die FIS-Herbstsitzung coronabedingt online stattfindet. Die Vertreter des Club5 (Club der wichtigsten und historischen Weltcuporte) sollte man sich an einen Tisch setzen, um zum einen die Lage zu bewerten und zum anderen dem Weltskisportverband einige Vorschläge und Ideen zu unterbreiten. Alle hoffen, dass ein guter Mittelweg gefunden wird, damit eine reibungslose Austragung der Rennen gewährleistet und ein halbwegs normaler Saisonverlauf ermöglicht werden kann, nachdem man bereits im Vorfeld die Rennen in den USA und in Kanada abgesagt hat.

In der Zwischenzeit wurde der Kartenvorkauf für die Rennen in Südtirol gestoppt. Der Beginn wurde auf den 1. Oktober, wenn die Bedingungen für einzelne Veranstaltungen bekannt geworden sind, verschoben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: fantaski.it

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