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Italiens Damen-Cheftrainer Matteo Guadagnini ist guter Dinge

© fisi.org / Matteo Guadagnini will italienisches Damenteam zu weiteren Erfolgen führen

© fisi.org / Matteo Guadagnini will italienisches Damenteam zu weiteren Erfolgen führen

Les Deux Alpes – Der neue italienische Damen-Cheftrainer Matteo Marsaglia konnte über einen Zeitraum von zehn Tagen seine Schützlinge im Rahmen des Trainingslagers in Les Deux Alpes beobachten. Nun trat er an die Öffentlichkeit und vertrat seine Ideen, wie die nächste Zeit im Hinblick auf weitere Trainings und die Saison aussehen werden.

In Les Deux Alpes konnte er eine gewisse technische Reife feststellen. Auch im physischen und mentalen Bereich sind gute Ansätze da. Die Damen sind gut aufgestellt und arbeiten konzentriert und motiviert. Die Nachwuchsläuferinnen muss man noch formen, zumal ihnen ein weiterer Entwicklungsschritt zuzutrauen ist. Das Potential der Mannschaft ist vorhanden, und das gibt wichtige Motivationsschübe.

Das nächste Training steht im Piemont an. Zu den erfahrenen Mädls stößt Laura Pirovano. Man möchte sie gleich in die Gruppe nach bestem Wissen und Gewissen integrieren. Noch konnte sie nicht zeigen, was sie draufhat, zumal sie mit den Abiturprüfungen beschäftigt war. Auch Karoline Pichler wäre dabei gewesen, doch sie ist momentan außer Gefecht.

Guadagnini kann auf einen guten Betreuerstab zählen, der sich durch eine große Erfahrung auszeichnet. Der einzig Neue im Team ist Heini Pfitscher. Er arbeitet mit den jungen Damen im Slalom, aber er hat sowohl im Komitee als auch im Nationalteam bereits auf sich aufmerksam gemacht. Gerade im Stangenwald wird es nicht einfach, aber Guadagnini will hier eine Verbesserung antreiben. Und in Bezug auf den Torlauf besticht der neue Coach mit klaren Denkanstößen. Costazza, Curtoni und Mölgg sind gesetzt, und in der Folge möchte man auch die jungen Damen langsam aufbauen und wachsen lassen.

Im letzten Jahr erreichte die azurblaue Damennationalmannschaft viele gute Ergebnisse und demzufolge auch viele Punkte im Weltcup. In der neuen Saison möchte man diese Resultate bestätigen und auch bei den Weltmeisterschaften die eine oder andere Medaille holen. Bei ein paar Athletinnen kann man auch mit einem Top-5-Platz im Gesamtwertung spekulieren.

Und wie erreicht man diese Ziele? Guadagnini betont, dass man in Ruhe, aber zielorientiert arbeiten muss. Es ist wichtig dass man Ziele vorgibt, welche die Damen aber auch realisieren können. Der Teamgeist und die Zusammenarbeit der Rennläufer und Trainer ist ein wichtiger Bestandteil des Erfolgsrezepts.

Ein Hauptaugenmerk wird Guadagnini auf Grundlagenübungen und das Technik-Training legen. Er braucht starke und bewegliche Rennläuferinnen. Auch wenn es immer wieder Rückschläge geben wird, lautet das Motto des Trainers: Einem Schritt zurück müssen zwei Schritte nach vorne folgen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fisi.org

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