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Jansrud und Kilde feiern norwegischen Doppelsieg beim Super-G in Gröden

Jansrud (r.) und Kilde (l.) feiern norwegischen Doppelsieg beim Super-G in Gröden

Jansrud (r.) und Kilde (l.) feiern norwegischen Doppelsieg beim Super-G in Gröden

Gröden – Heute wurde mit dem Super-G in Gröden die Weltcup-Südtiroltage eingeläutet. Es gewann der Norweger Kjetil Jansrud in einer Zeit von 1.31,93 Minuten. Er meinte über seine Fahrt: „Ich fühle mich wohl beim Fahren und haben Selbstvertrauen. Heute war es knapp, ich bin sehr dankbar und zufrieden. Das muss man genießen.“

Auch auf dem zweiten Rang finden wir einen Wikinger, nämlich Aleksander Aamodt Kilde (+0,06). Auf Platz drei landete der Kanadier Erik Guay (+0,13). Vierter und bester Österreicher wurde Matthias Mayer (+0,48), der um eine winzige Hundertstelsekunde schneller als Andreas Sander aus Deutschland war.  Mayer, seines Zeichens Abfahrtsolympiasieger aus dem Jahr 2014, sagte im ORF-Interview: „Ich bin zufrieden, es ist ein gutes Zeichen. Im Rennen habe ich nicht an den Sturz gedacht.“

 Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Gröden

Auf Position sechs reihte sich der Kanadier Dustin Cook (+0,55) ein. Max Franz (+0,64) aus Kärnten klassierte sich auf Platz sieben. Der ÖSV-Starter analysierte seine Fahrt wie folgt: „Ich war etwas zu aggressiv unterwegs, ich muss das nächste Mal etwas feiner fahren. Es war vielleicht ein bisschen zu viel, aber ich bin zufrieden.“

Die besten Zehn des heutigen Super-G‘s wurden von Dominik Paris (+0,66) aus dem Ultental, dem amtierenden Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt (+0,68) aus Österreich und dem Pusterer Christof Innerhofer (+0,70) komplettiert.

Der Südtiroler Peter Fill (+0,74) schrammte um Haaresbreite an einem Top-10-Rang vorbei. Zweitbester Deutscher wurde Pepi Ferstl, der nach einer sauberen Fahrt lediglich um eine Hundertstelsekunde hinter Fill abschwang. Beat Feuz (+0,78) wurde als bester Schweizer 14.

Vincent Kriechmayr (+0,91) vom ÖSV-Team wurde auf Position 18 gereiht und landete zwei bzw. drei Plätze vor dem eidgenössischen Duo Thomas Tumler (+1,14) und Carlo Janka (+1,21), die auch nicht unter den besten 15 des Klassements zu finden sind. Der oberösterreichische Athlet Kriechmayr betonte im TV-Gespräch: „Es war ein fehlerhafter Lauf und nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Die Wellen sind ausgeprägter als im Vorjahr. Hoffentlich geht es morgen besser.“

Ausgeschieden ist mit Aksel Lund Svindal einer der Favoriten auf den heutigen Tagessieg. Der Norweger sagte zu seinem Lauf: „Ich war ein bisschen zu spät dran und mit zu viel Druck. Ein dummer Fehler, aber es ist nichts passiert. Wenn man Jansrud und Kilde schlagen will, muss man eben riskieren.“ Ferner wird er daher morgen alles auf eine Karte setzen und will demnach wohl in der Abfahrt gewinnen. Seine, zu jeder Zeit sehr motivierten Teamkollegen wollen ihm dabei einen Strich durch die Rechnung machen.

Der nächste Super-G der Männer findet am 27. Dezember im norditalienischen Santa Caterina Valfurva statt. Dabei handelt es sich um ein Ersatzrennen, zumal der Auftakt im kanadischen Lake Louise Ende November wegen Schneemangels abgesagt wurde.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Gröden

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