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Sensationserfolg für Jasmine Flury im Super-G von St. Moritz

Jasmine Flury steht vor Sensationserfolg im Super-G von St. Moritz

Jasmine Flury steht vor Sensationserfolg im Super-G von St. Moritz

St. Moritz – Am heutigen Samstag wurde der erste Super-G der Damen im eidgenössischen St. Moritz ausgetragen. Dabei konnten sich die Hausherrinnen über einen Doppelsieg freuen. Jasmina Flury siegte sensationell in einer Zeit von 1.02,59 Minuten vor ihrer Landsfrau Michelle Gisin (+0,10).

Flury konnte ihr Glück nicht fassen und sprach im ORF-Interview: „Am Start bin ich am Innenski hängengeblieben, das war etwas komisch. Danach war es aber eine schöne Fahrt – ich hatte auch gute Bedingungen. Einige Athletinnen hatten wirklich Pech, natürlich ist das nicht fair. Aber ich bin froh, dass ich es ausnutzen konnte.“

Und Gisin meinte: „Ich habe nur ein einziges Tor nicht so erwischt, wie ich es wollte. Aber das hat nichts gekostet. Ich bin überglücklich, dass ich so etwas im Super-G zeigen konnte. Der Super-G ist für mich schwierig, weil ich im Speedbereich noch nicht so viel Erfahrung habe. Am letzten Sprung habe ich schon gemerkt, dass ich schnell sein dürfte. Am Start habe ich gewusst, als die Sonne rausgekommen ist, dass ich Glück habe – und dass ich das nützen muss.“

Auf Position drei schwang die im kanadischen Lake Louise triumphierende Tina Weirather (+0,16) aus Liechtenstein ab. Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone (+0,34) wurde Vierte. Beste ÖSV-Dame wurde Anna Veith (+0,55) auf Position fünf. Die Salzburgerin meinte nach ihrer Fahrt: „Es war schon schwer, vor allem mit den Verzögerungen und dem Wind. Am Start war es kalt, das ist nach einer Knieverletzung nicht angenehm. Es war schon eine gute Fahrt, aber nicht sehr gut. Ich bin da schon öfter runtergefahren, das war sicher ein Vorteil. Der Schnee, die Piste waren super. Der erste Schritt war, dass ich meine Leistung ins Ziel bringe. Der nächste ist, dass ich die Schwünge richtig durchziehen kann. Wenn das so weit ist, darauf freue ich mich richtig.“

Die Deutsche Viktoria Rebensburg (+0,59) zeigte eine gute Fahrt und belegte am Ende den sechsten Rang. Ein abermals erfreuliches Ergebnis können wir von Hanna Schnarf (+0,68) berichten. Die Südtirolerin klassierte sich auf Platz sieben. Die Französin Tessa Worley (+0,76) belegte den achten Rang und war um eine Hundertstelsekunde schneller als Corinne Suter, die als Drittbeste des Swiss-Ski-Teams Neunte wurde. Die besten Zehn wurden von der Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,93) abgerundet.

Zweitbeste Österreicherin wurde Stephanie Venier, die genau eine Sekunde Rückstand auf Flury aufriss und Elfte wurde. Die Eidgenossin Rahel Kopp (+1,01) raste mit Startnummer 40 auf den sensationellen zwölften Platz. Hinter Venier klassierten sich mit Nicole Schmidhofer (+1,05), Cornelia Hütter (+1,23) und Tamara Tippler (+1,41) gleich drei Mädls des Team Austria auf den Rängen 13, 15 und 21. Dazwischen klassierten sich Denise Feierabend (16.; +1,24) und die gute Slalomspezialistin Wendy Holdener (19.; +1,33) vom Swiss-Ski-Team.

Mikaela Shiffrin (+1,37) aus den USA klassierte sich auf Rang 20. Lindsey Vonn (+1,56) kam noch hinter der Tirolerin Stephanie Brunner (23.; +1,53) nur auf Position 24. Vonn humpelte im Zielbereich. Anna Hofer (+1,93) aus Südtirol wurde hinter der ÖSV-Starterin Ramona Siebenhofer (+1,84) 28. Nicht ins Ziel kamen die italienische Skirennläuferin Sofia Goggia und zum Leidwesen ihrer zahlreichen Fans die Tessinerin Lara Gut. Morgen steht in St. Moritz ein zweiter Super-G der Damen auf dem Programm. Hier kann es Gut, hoffentlich bei besseren und fairen Bedingungen auf der Engiadina, wieder gut machen, und alle wären glücklich.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Damen in St. Moritz

 

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