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Jean-Baptiste Grange: „Es ist klüger, auf die Rennen in den USA zu verzichten“

© Kraft Foods / Jean-Baptiste Grange

© Kraft Foods / Jean-Baptiste Grange

Programmänderung für Jean-Baptiste Grange. Er fliegt nicht mit dem Rest der französischen Gruppe in die Vereinigten Staaten von Amerika. Sein Comeback im Weltcupzirkus war für den Riesentorlauf am 2. Dezember vorgesehen. Schließlich verschob Grange es um eine Woche und möchte am 9. Dezember vor heimischer Kulisse in Val d’Isere an den Start gehen. Dort findet ein Torlauf, seine Paradedisziplin, statt. Das Portal www.ledauphine.com führte mit dem amtierenden Slalom-Weltmeister ein kleines Interview.

Warum haben Sie die Entscheidung getroffen, in den USA nicht an den Start zu gehen?

„Ich denke, dass es klüger ist. Vergessen Sie bitte nicht, dass ich von einer schweren Knieoperation wieder zurückkomme. Es ist schwer, an zwei Tischen zu spielen. Vor allem im Riesentorlauf gibt es viele Neuerungen, denken wir beispielsweise an das Material. Die Skier sind länger, wodurch eine größere Belastung für Knie und Rücken entsteht. Ich kann nicht Wunder wirken und innerhalb fünf Tagen die Schwierigkeiten ausblenden, die seit Juni da sind. Die Entscheidung fällt zugunsten meines Körpers, weil ich gesund sein möchte.“

Somit wollen Sie sich primär auf die bevorstehenden Torläufe konzentrieren?

„Ja. Meine Konzentration richtet sich auf Val d’Isere (9. Dezember) und Madonna di Campiglio (18. Dezember). Was danach kommt, werden wir sehen. Dies ist eine strategische Entscheidung. Der Slalom ist meine Stärke. Vor zwei Wochen hatte ich drei gute Tage. Auch meinem Rücken ging es entsprechend gut. Ich fühle mit meinem Material (von Fischer, Anm. d. Red.) gut, jedoch arbeite ich hart weiter und möchte das passende Paar Ski finden. Ich bleibe hier in Frankreich. Titou (Stéphane Quitter, einer der Trainer, Anm. d. Red.) wird genauso wie ein Physiotherapeut bei mir bleiben. Ich arbeite mit der jungen Truppe (Muffat, Jeandet, Thoule, Tissot).“

Was halten Sie abschließend vom ersten Slalom der Saison vergangenen Sonntag im finnischen Levi?

„Sicher inspiriert mich die Strecke, weil es eine ist, die ich liebe. (Grange belegte 2008 und 2010 jeweils den ersten, 2009 den dritten Platz, Anm. d. Red.). Aber ein Start wäre viel zu früh erfolgt. Im Slalom gibt es eine große Dichte, wobei ich der Meinung bin, dass Myhrer und Hirscher ein wenig über die anderen des Feldes zu stellen sind.“

Quelle: www.ledauphine.com 

Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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