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Jessica Depauli fiebert Weltcupauftakt entgegen

© smpr.at / Jessica Depauli

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Einen Meilenstein in ihrer bislang erst kurzen, dafür aber umso erfolgreicheren Karriere hat die 20jährige Kirchbergerin Jessica Depauli dank letztjähriger perfekter Saison bereits erreicht – den erträumten Fixplatz im Weltcup: „Für mich war es immer  Ziel, im Weltcup zu fahren. Schon als 12jährige habe ich zu meinen Trainern gesagt, dass ich es in den Weltcup schaffe und dann Kirchberg als Sponsor am Kopf tragen werde. Viele haben mich ausgelacht, umso stolzer bin ich, dass es jetzt so gekommen ist. Schon in Sölden werde ich versuchen, richtig Gas zu geben“, erklärt die Europacupgesamtsiegerin, Slalom-Juniorenweltmeisterin und mehrfache Staatsmeisterin.

Nach der Grundausbildung beim Bundesheer und einigen Strafdiensten, wie die 20jährige schmunzelnd verrät, beginnt für Jessi in diesem Sommer ein neuer Lebensabschnitt: „Anfangs war es für mich eine große Umstellung.  Jede ist hier mit unheimlichem Ernst und bewundernswerter Akribie bei der Arbeit und geht sportlich eigene Wege. Ich habe meinen eigenen Kopf und eine direkte Art.  Zwischenmenschlich ist das nicht immer der einfachste Weg. Durch meine Art haben sich aber rasch auch enge Freundschaften ergeben. Es sind coole Mädls im Team und es ist eine lässige Zeit, die ich erleben darf.“

Eine Saison, wie ihre letztjährige zu toppen, ist kaum möglich, sieht die 20jährige realistisch und gerade deshalb hält sich der Druck, den sie sich selbst macht, in Grenzen: „Vieles ist anders und neu für mich.  Vielleicht erwarten sich viele, dass ich dort anschließe, wo ich im letzten Jahr aufgehört habe. Wer sich auskennt, weiß aber, dass das praktisch unmöglich ist. Mein erstes Jahr im Weltcup ist quasi ein Lehrjahr.“

Neben dem Slalom zählt auch der Riesentorlauf zu ihren Lieblingsdisziplinen. Aber wie sie bei den Meisterschaften zeigte, kann sie auch in den Speed-Disziplinen blendende Figur machen, Jessi schmunzelt: „Ich bin vielleicht schnell auf den Abfahrtsskieren, fühle mich aber nicht unbedingt wohl. Die Trainer hätten schon gerne, dass ich auch Abfahrt fahre, ich selber will mir mit dieser Entscheidung auf alle Fälle noch Zeit lassen.  Zuerst stehen jetzt mal Sölden und Levi am Programm  und dann schauen wir weiter.“

© smpr.at / Jessica Depauli

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Wenn ihre erste Weltcupsaison in knapp zwei Wochen in Sölden beginnt, sind die Ziele der Kirchbergerin klar definiert: „Ich möchte hinein schnuppern, mich vielleicht unter den besten 30 klassieren und wichtige Weltcuppunkte sammeln.“

Mit den 10 Trainingstagen zuletzt in Zermatt ist Depauli sehr zufrieden, schließlich war sie auch bei den Speedläufen unter den Schnellsten: „Wir haben gut Riesentorlauf, Super G und Abfahrt trainiert. Ich kann aber trotzdem noch nicht sagen, wo ich stehe. Vor dem Weltcupauftakt wird es noch einige Materialtests, aber auch Fitnesschecks usw geben. Auch einige Trainingsläufe stehen noch am Programm und dann schauen wir mal.“

 

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