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Jetzt hat‘s 40 geschlagen! Mikaela Shiffrin (wer sonst?) gewinnt Slalom in Kranjska Gora

Mikaela Shiffrin gewinnt Slalom 2018 in Kranjska Gora

Mikaela Shiffrin gewinnt Slalom 2018 in Kranjska Gora

Kranjska Gora – Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat beim heutigen Slalom der Damen im slowenischen Kranjska Gora ihre fahrerische, einsame Klasse erneut unter Beweis gestellt. In einer Zeit von 1.43,50 Minuten feierte sie ihren 40. Sieg bei einem Weltcuprennen. Auf den Plätzen zwei und drei positionierten sich die Schwedin Frida Hansdotter (+1,64) und Wendy Holdener (+1,87) aus der Schweiz. Wie die restlichen Athletinnen wurden sie von der US-Lady gnadenlos vorgeführt und zu Statistinnen degradiert.

Shiffrin, die in einer eigenen Liga unterwegs ist, bilanzierte nach dem Rennen und dem neunten Saisontriumph: „Ich hatte heute wirklich viel Spaß. Der erste Lauf war unglaublich. Auch im zweiten Lauf habe ich mich gut gefühlt, es war ein sauberer Lauf. Ich habe immer attackieren können.“

Hansdotter wurde wie geschrieben vor Holdener Zweite. Auf Platz landete Levi-Siegerin Petra Vlhová (+2,18) aus der Slowakei.

Bernadette Schild (+2,43) aus Österreich wurde mit der besten Zeit im Finallauf als beste ihres Teams Fünfte. Sie meinte im Interview: „Ich habe mich im ersten Lauf überhaupt nicht auf die Bedingungen eingestellt. Ich habe mich überhaupt nicht wohl gefühlt. Im zweiten Lauf hat der Servicemann einen ganz anderen Ski rausholen müssen. Natürlich bin ich da auch Hopp-oder-Drop gefahren, denn das war nicht das, wo ich sein will. Ich habe gewusst, dass ich schnell Ski fahren kann – aber ich habe immer so viel im Rucksack mitgehabt. Das habe ich im zweiten Lauf endlich mal abgelegt und das will ich jetzt auch in Flachau so machen.

Die junge Eidgenossin Mélanie Meillard (+3,68) belegte den siebten Rang. Der Rückstand der siebtplatzierten Christina Geiger aus Deutschland auf Shiffrin betrug etwas mehr als vier Sekunden. Die besten Zehn wurden von den beiden Schwedinnen Estelle Alphand (+4,16) und Anna Swenn-Larsson (+4,67) abgerundet, die Nina Haver-Løseth (+4,38) aus Norwegen in die Zange nahmen. Die Swiss-Ski-Mädls Michelle Gisin (+4,71), Carole Bissig (+5,67) und Elena Stoffel (+5,67) belegten die Ränge elf, 17 und 18.

Das ÖSV-Girl Katharina Truppe (16.; +5,58) beschrieb seine Gefühle wie folgt: „Es war ein solider Schritt in die richtige Richtung. Ich bin froh, dass ich im zweiten Durchgang ein paar gute Schwünge zeigen konnte.“

Aus Deutschland stammt Marina Wallner. Sie wurde 21.; ihr Rückstand von 6,19 Sekunden auf Shiffrin sprach mehr als nur Bände. Die Österreicherin Katharina Liensberger, die im ersten Lauf eine grandiose Vorstellung bot, schied im zweiten Durchgang leider aus. Vielleicht geht’s das nächste Mal besser. Auch für die Schweizerin Denise Feierabend war das Finale Endstation. Die Südtirolerin Manuela Mölgg wurde disqualifiziert. In kurzer Zeit steht für Shiffrin und Co. in Flachau der nächste Weltcupslalom auf dem Programm. Es ist absolut wahrscheinlich, dass die Konkurrenz der US-Amerikanerin bald mehr als zwei Hände braucht, um die Saisonsiege der Dominatorin zu zählen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Damen in Kranjska Gora

 

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