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Jetzt schlägt’s bald 40! Mikaela Shiffrin gewinnt Riesenslalom 2018 in Kranjska Gora

Die Mikaela Shiffrin Show geht beim Riesenslalom von Kranjska Gora weiter

Die Mikaela Shiffrin Show geht beim Riesenslalom von Kranjska Gora weiter

Kranjska Gora – Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat den Riesenslalom von Kranjska Gora für sich entschieden. Sie gewann vor der Französin Tessa Worley und der Italienerin Sofia Goggia. Letztere machte im Finale fünf Positionen gut.

Shiffrin benötigte für ihren 39. Weltcupsieg ihrer Karriere eine Zeit von 1.47,40 Minuten. Im Interview meinte die US-Lady, die mit ihrem achten Saisonsieg wohl nicht mehr der erste Platz in der Gesamtwertung wegzunehmen scheint: „Wenn ich mein bestes Skifahren zeige, dann wirkt es sehr einfach. Aber es ist sehr schwer, dorthin zu kommen. Der zweite Durchgang war etwas schwierig.“

Worley lag als Zweite 31 Hundertstelsekunden zurück. Der Rückstand der Drittplatzierten Goggia betrug 0,91 Sekunden. Sehr gut präsentierte sich Wendy Holdener. Die eidgenössische Slalomspezialistin schrammte nur um 0,02 Sekunden am Podest vorbei. Die Österreicherin Stephanie Brunner (+0,96) zeigte abermals eine sehr gute Fahrt und belohnte sich mit dem fünften Rang. Im ORF-Interview sagte die Zillertalerin: „Ich habe mein Bestes gegeben. Es war ein sehr gerader Lauf gesetzt. Aber so ist es halt derzeit bei mir. Es sind wieder die Hundertstel – aber die werden irgendwann zurückkommen. Und Fünfte ist ja wieder kein schlechtes Ergebnis – aber ich will schon mal aufs Podium.“

Auf Rang sechs schwang die Lienz-Siegerin Federica Brignone (+0,98) ab. Hinter der Italienerin teilten sich die Slowenin Tina Robnik und die Schwedin Sara Hector den siebten Platz; der Rückstand des Duos auf Shiffrin betrug 1,39 Sekunden. Die Slowakin Petra Vlhová (+1,51) landete auf Rang neun. Abermals eine Top-Leistung rief die Schwedin Estelle Alphand (+1,93) ab. Nach dem ersten Lauf lag sie nur auf dem 29. Platz, doch im Finale machte sie 19 Positionen gut und landete noch vor der zweimaligen Saisonsiegerin Viktoria Rebensburg (+1,95) auf Rang zehn.

Die junge Schweizerin Mélanie Meillard (+1,96) war mit dem zwölften Platz durchaus zufrieden. Die Vorarlbergerin Elisabeth Kappaurer (+2,01) schwang vor der erfahrenen Lara Gut, ihres Zeichens eine Teamkollegin von Meillard, als 14. ab. Der Rückstand der Tessinerin auf Shiffrin betrug 2,07 Sekunden. Die mit der Nummer 44 ins Rennen gegangene Katharina Liensberger (+2,23), zur Halbzeit auf Platz 17 gelegen, konnte sich im zweiten Durchgang verbessern und machte acht Ränge gut.

Die Swiss-Ski-Athletin Simone Wild (+2,65) war als 21 um 19 Hundertstelsekunden schneller als die Liechtensteinerin Tina Weirather, die 22. wurde. Die auf Platz 25 fahrende Ricarda Haaser (+2,96) aus Tirol war einen Hauch – genauer gesagt um 0,02 Sekunden – besser als die hinter ihr abschwingende Michelle Gisin aus der Schweiz. Im ORF-Interview meinte die rot-weiß-rote Skidame: „Das jetzt hat überhaupt nicht funktioniert, das war gar nichts. Keine Ahnung, das muss ich mir anschauen – aber ich hab eine g‘scheite Watsch’n kassiert. Es ist schon doppelt hart, wenn man weiß, was man eigentlich drauf hat und dann steht man wieder mit leeren Händen im Ziel.“

Neben der Norwegerin Nina Haver-Løseth kam auch die Gadertalerin Manuela Mölgg nicht ins Ziel. Der nächste Riesentorlauf der Damen findet am 23. Januar auf dem Kronplatz in Südtirol statt. Morgen jedoch kann Shiffrin ihren 40. Weltcupsieg einfahren. Nichts deutet daraufhin, dass das nicht eintreffen wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Kranjska Gora

 

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