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Johan Eliasch will als möglicher FIS-Präsident einiges ändern

© Ch. Einecke (CEPIX) / HEAD-Chef Johan Eliasch

© Ch. Einecke (CEPIX) / HEAD-Chef Johan Eliasch

Oberhofen – HEAD-Chef Johan Eliasch möchte gerne FIS-Präsident werden. Im Rahmen des nächsten Meetings des Weltskiverbandes wird bekanntgegeben, wer die Nachfolge von Gian Franco Kasper antreten wird. Der Schweizer gibt nach 22 Jahren das Zepter aus der Hand.

Sollte Eliasch gewinnen, will er TV-tauglichere Formate bringen. Denn ein Ski Weltcup Parallelslalom sei aus seiner Sicht besser als eine Kombination geeignet. Der Unterhaltungswert spielt keine unwesentliche Rolle. Und je mehr Fans vor den Bildschirmen zuschauen, umso leichter erhält man Fernsehrechte.  Der Brite mit schwedischen Wurzeln möchte, dass der Wintersport auf dem gleichen Niveau wie die Formel 1 oder der Tennissport landet.

Neben einem effizienten Marketing, einem Mehr an Reichweite, der  Ausarbeitung neuer Formate und jeder Menge Unterhaltung ist es bedeutsam, die Athletinnen und Athleten mehr Gehör zu geben. Alle Faktoren können wesentlich dazu beitragen, nachhaltig in den Sport, seine Entwicklung und in sein Wachstum zu investieren.

Früher dachte Eliasch, dass Peter Schröcksnadel der beste Mann für den Job des mächtigsten Skisportfunktionärs wäre. Doch als er den Tiroler, der seit Langem dem ÖSV vorsteht, fragte, weshalb er nicht die Nachfolge Kaspers im Visier hatte, drehte dieser die Frage um und fragte den Head-Chef, warum nicht er es machen würde.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.spox.com

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