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John Kucera wird 30, wir gratulieren!

© Gerwig Löffelholz / John Kucera

© Gerwig Löffelholz / John Kucera

Calgary – Am heutigen 17. September wird der einstige kanadische Skirennläufer John Kucera 30 Jahre alt. Der mehrfache kanadische Meister, der im Super-G erfolgreich war, gewann bei der Ski-WM 2009 die Goldmedaille in der Abfahrt. Das war der größte Erfolg in seiner Karriere. Auch in den technischen Disziplinen ging Kucera an den Start. Dadurch erzielte er gar einige Top-10-Plätze in den Kombinationswertungen.

Kuceras Eltern wanderten drei Jahre vor seiner Geburt aus der Tschechoslowakei aus. Mit fünf Jahren bestritt der kleine John seine ersten Rennen. Zehn Jahre später fuhr er regelmäßig bei FIS-Rennen, und schon fast ein Jahr später kam er zu seinen ersten Einsätzen im Nor-Am-Cup. Sowohl in den schnellen Disziplinen als auch im Riesentorlauf zeigte der Kanadier seine große Klasse. Bei seinem Junioren-WM-Debüt landete er 2003 auf Rang zehn im Super-G, ein Jahr später belegte er in der Abfahrt den zwölften Platz.

In der Saison 2004/05 gewann er die Gesamtwertung im Nor-Am-Cup und auch die Spezialwertungen in der Abfahrt und im Super-G. Im gleichen Jahr holte er nach seinem Debüt im Weltcup seine ersten Zähler in Wengen. Am Ende schaute die zwölfte Position bei der Lauberhorn-Kombination heraus. Bei der WM in Bormio war in der Kombination als Neunter und in der Abfahrt als 16. der beste seines Landes.

2006 nahm Kucera erstmals bei Olympischen Spielen teil. Sowohl in den schnellen Disziplinen als auch in der Kombination kam er unter die besten 30. Das Jahr beendete er mit zwei nationalen Meistertiteln im Super-G und Riesentorlauf. Auch wenn der Kanadier sich bis zu jenem Zeitpunkt niemals unter den besten Zehn eines Weltcuprennens wiederfand, gelang ihm beim Super-G zu Beginn 2006/07 mit einem Husarenritt vor heimischer Kulisse in Lake Louise sein einziger Weltcupsieg. Mit der Startnummer 1 gelang ihm ein fabelhafter Lauf und an der Zeit bissen sich die Favoriten die Zähne aus.

Sein Erfolg war Balsam für die geschundene Seele der kanadischen Super-G-Fahrer. Seit 1988 war es keinem Athleten mehr gelungen, in dieser Disziplin einen vollen Erfolg einzufahren. In Gröden belegte er den dritten Rang im Super-G und mit weiteren guten Ergebnissen im Gepäck fuhr er mit viel Enthusiasmus und Vorschusslorbeeren zur WM nach Åre. In Schweden wurde er diesen nicht ganz gerecht und wurde nur Zwölfter im Riesenslalom. Am Ende des Ski-Jahres 2006/07 schaute der dritte Rang in der Super-G-Wertung heraus.

Im Folgejahr fuhr er weiterhin konstant, die Podestplatzierungen blieben aber aus. Auf der selektiven Strecke auf der Gran Risa in Alta Badia/Hochabtei wurde er im Riesenslalom Vierter. Bei den lokalen Meisterschaften staubte er dreimal die Goldmedaille ab. Im Ski-Winter 2008/09 schrammte er mit einem guten zweiten Platz im Super-G von Lake Louise knapp an seinem zweiten Heimsieg vorbei. Lediglich der „Mister Super-G“ Hermann Maier war um sechs Zehntelsekunden schneller. Kucera schlug bei der WM in Val d’Isère zurück und holte nach dem sechsten Rang im Super-G für viele überraschend den Titel in der Abfahrt. Er zeigte eine nahezu fehlerfreie Fahrt und düpierte die ganze Elite. Dass die Topathleten mit der Sicht zu kämpfen hatten, schmälert keineswegs den Erfolg des Kanadiers.

Im gleichen Jahr stürzte er beim Super-G just auf jener Strecke, die ihm so viel Erfolg brachte, schwer. In Lake Louise zog er sich einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Unterschenkel zu. So konnte er auch bei den Olympischen Winterspielen daheim in Vancouver nicht teilnehmen. Auch in der Folge war Kucera das Glück nicht hold. Er startete zwar bei einigen Rennen als Vorläufer, stürzte aber wieder und verletzte sich am linken Schienbein. Auch die Saison 2011/12 war für ihn beendet, noch ehe sie begann.

Im November 2012 kehrte er wieder in den Weltcup zurück. Die lange Pause hatte an seinen Kräften gezehrt. Anders kann man nur eine Platzierung in den Top-15 nicht erklären. Eine Innenohrerkrankung und daher eingehenden chronischen Funktionsstörung des Gleichgewichtsorgans gestatteten ihm keinen Start in der Olympiasaison 2013/14. Ende April dieses Jahres gab das heutige Geburtstagskind seinen Rücktritt vom Skirennsport zurück. Der siebenfache Sieger eines FIS- und eines Nor-Am-Cup-Rennens will seine Erfahrungen weitergeben und als Trainer arbeiten.

Nichtsdestotrotz wollen wir John Kucera alles Gute zu seinem runden Geburtstag wünschen. Möge die Freude am Sport und der Enthusiasmus erhalten bleiben, obgleich es wohl ganz wenige Athleten gibt, die zwar Weltmeister geworden sind und nie an Olympischen Winterspielen teilnehmen konnten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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