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Julien Lizeroux wird 35, wir gratulieren!

© Kraft Foods / Julien Lizeroux

© Kraft Foods / Julien Lizeroux

Moûtiers – Am heutigen 5. September vor 35 Jahren kam im französischen Moûtiers (Savoyen) der Skirennläufer Julien Lizeroux auf die Welt. Die größten Erfolge waren der Gewinn der Silbermedaille bei der Heim-WM 2009 sowohl im Torlauf als auch in der Super-Kombination, drei Siege bei Welt- bzw. Europacuprennen und der Gewinn von drei Auflagen der französischen Meisterschaften.

Der Skisport wurde dem kleinen Julien schon in die Wiege gelegt, zumal seine Mutter Skilehrerin und sein Vater Bergführer war. Mit 15 Jahren besuchte Lizeroux im Olympiaort Albertvill das Skigymnasium. Von Ende 1994 an ging der Franzose, der an besagter Schule das Abitur erlangte, bei FIS-Rennen an den Start. 1997 bestritt das Mitglied des Sportklubs von La Plagne seine ersten Europacuprennen. Lizerouxs erster großer Erfolg war der Gewinn der Bronzemedaille bei der Junioren-WM in Megève (in der Saison 1997/98) ausgetragen wurde. Bei den Juniorenmeisterschaften in Frankreich sicherte er sich die Goldmedaille im Torlauf und die Silberne im Super-G.

Durch seine Erfolge wurde auch die französische Ski-Nationalmannschaft auf ihn aufmerksam und nahm ihn auf. Im Winter 1999/2000 wurde er französischer Meister in der Kombination und Zweiter im Slalom. Im Europacup hatte sich das heutige Geburtstagskind bereits auf Rang sieben in der Torlauf-Disziplinenwertung am Ende der Saison nach vorne gearbeitet.

Im Januar 2000 wurde der Slalomklassiker auf dem Ganslernhang in Kitzbühel ausgetragen. Auf der Startliste stand erstmals der Name Lizerouxs, der somit sein Debüt im Weltcup feiern konnte. Seine ersten Punkte erlangte das Mitglied der Equipe Tricolore Ende des gleichen Jahres mit dem guten 15. Schlussrang beim Torlauf im norditalienischen Madonna di Campiglio. Bei der Ski-WM in St. Anton am Arlberg 2001 ging er auch an den Start. Seine Laufbahn zeigte steil nach oben, jedoch warf ihn eine schwere Verletzung, zugezogen im November 2001 in Aspen, um ein ganzes Jahr zurück.

Das Comeback des Franzosen verlief mehr als nur schwierig. In keinem Rennen des Skiwinters 2002/03 gelang es Lizeroux, sich für den Finaldurchgang der besten 30 zu qualifizieren. Dazu zog er sich bei den nationalen Meisterschaften am Ende der Saison eine Fraktur des Außenknöchels zu. Die Folgesaison lief nach seiner Genesung ähnlich durchwachsen. Erst in der Saison 2004/05 ging es wieder bergauf mit dem Athleten aus Savoyen. Eine Verletzung, zugezogen beim Heimrennen in Chamonix, durchkreuzte seine Ambitionen, wieder ganz nach vorne zu kommen, zunächst um ein weiteres Mal.

Also fing Lizeroux wieder im Europacup an und zeigte dort seine Klasse. Mit zwei Siegen und dem zweiten Rang in der Torlaufwertung in der Saison 2006/07 kämpfte er sich in den Weltcupkader zurück. Hier gelang es ihm, endlich Fuß zu fassen und brillierte in zehn von elf Slaloms. Bei diesen Rennen kam er stets unter die Top-10, als bestes Ergebnis erreichte der Franzose den vierten Rang in Kitzbühel am 20. Januar 2008. Auch in der Super-Kombination zeigte er sein Talent mehrmals, ehe das Skijahr mit dem guten sechsten Rang im Slalomweltcup zu Ende ging.

Doch Lizeroux war noch nicht an seinem Ziel angekommen. Nach weiteren guten Platzierungen siegte er sowohl im Januar 2009 in Kitzbühel als auch fünf Wochen später in Kranjska Gora. Als Bestätigung für seine sehr guten Leistungen schaute am Ende der Saison 2008/09 der dritte Rang in der Torlauf-Disziplinenwertung heraus. In der gleichen Saison erreichte er vor heimischer Kulisse bei der Heim-WM in Val d’Isère den zweiten Platz im Slalom und in der Super-Kombination. Der Wunsch, 2010 im kanadischen Vancouver ein olympisches Edelmetall nach Hause zu holen, erfüllte sich für den Franzosen nicht. Seine beste Position war ein – für ihn enttäuschender – neunter Rang im Slalom.

Im Weltcup konnte er seinen dritten Rang in der Disziplinenwertung verbessern. Nach seinem Triumph am Chuenisbärgli in Adelboden, einem zweiten Platz und zwei dritten Positionen hatte er im Kampf um die kleine Kristallkugel knapp gegen den Österreicher Reinfried Herbst das Nachsehen. Lizerouxs Konstanz jedoch bescherte ihm einen Rang unter die besten Zehn im Weltcup.

Doch nun bahnte sich eine weitere Verletzung an. Aufgrund anhaltender Kniebeschwerden musste der Franzose die Saison 2010/11 frühzeitig beenden. Nach zwei Operationen konnte er bei keinem Rennen im Skiwinter 2011/12 an den Start gehen. Bedingt durch verschiedene Komplikationen verpasste er auch die nächste Saison. Das langersehnte Comeback gelang dem Franzosen am 17. November 2012 beim Torlauf im lappländischen Levi, als er auf Rang 17 fuhr.

Beim Olympiaslalom 2014 belegte Lizeroux den 15. Schlussrang. Wir von skiweltcup.tv wünschen Lizeroux mit dieser kleinen Nachricht alles Gute zum Geburtstag und hoffen, dass er vielleicht – trotz fortgeschrittenen – Alters ein gutes Ergebnis zeigt. Die Herren Thaler, Raich, Herbst und Matt haben ja gezeigt, dass sie trotz ihrer Reife nichts vom guten Skirennläuferdasein eingebüßt haben. Im Gegenteil: Sie sind wie der Rotwein; je älter desto besser. Das kann vielleicht auch für den Senior in der Equipe Tricolore gelten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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