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Junioren-WM 2017: Nils Alphand holt sich im Hundertstelkrimi Super-G WM-Titel – Silber für Raphael Haaser

Nach Bronze bei der Abfahrt, sorgte Raphael Haaser mit der Silbermedaille beim Junioren-WM Super-G für den nächsten Paukenschlag. (Foto: ÖSV)

Nach Bronze bei der Abfahrt, sorgte Raphael Haaser mit der Silbermedaille beim Junioren-WM Super-G für den nächsten Paukenschlag. (Foto: ÖSV)

Åre – Der neue Junioren Super-G Weltmeister trägt einen Namen großer Skigeschichte. Der 20-jährige Nils Alphand, der jüngere Sohn von Olympiasieger Luc Alphand, sicherte sich beim Junioren-Super-G der Herren in Åre in einer Zeit von 1.17,91 Minuten den Sieg und den damit verbundenen Junioren-Weltmeistertitel.

Mit viel Selbstvertrauen und der Bronzemedaille aus der Abfahrt in der Tasche sorgte der 19-jährige Tiroler Raphael Haaser, Bruder von Weltcupläuferin Ricarda Haaser, für den nächsten Paukenschlag. Mit dem kleinstmöglichen Rückstand von einer Hundertstelsekunde reihte sich der Tiroler hinter dem Franzosen ein und konnte sich über die Silbermedaille freuen.

Wie knapp es bei der heutigen Medaillenentscheidung zuging, zeigt uns der Zeitrückstand von Bronzemedaillengewinner Semyel Bissig. Dem 19-jährigen Schweizer fehlten am Ende zwei lächerliche Hundertstelsekunden zum Sieg und eine zur Silbermedaille. Auch wenn das Hundertstelsekundenglück nicht auf der Seite des Eidgenossen war, kann man seine Leistung nicht hoch genug einstufen.

Der traurigste Rennläufer heute ist mit Sicherheit der Rennläufer Sam Mulligan. Wenn man bei einem Junioren-WM Rennen mit einem Rückstand von vier Hundertstelsekunden das Rennen beendet, sollte man normalerweise Edelmetall gewinnen. Für den Kanadier reichte es jedoch nur für „Blech“. Aber auch der US-amerikanische Abfahrts-Junioren-Weltmeister Sam Morse (+ 0,08) und ÖSV-Athlet Maximilian Lahnsteiner (+ 0,10) auf den Rängen fünf und sechs werden im Gedanken noch einmal die Rennstrecke abfahren und die Hundertstelsekunden suchen, die zum Weltmeistertitel fehlten.

Haasers Teamkollege Pirmin Hacker riss als Siebter des Tages nur zwei Zehntelsekunden auf Weltmeister Alphand auf. Der Swiss-Ski-Mann Loïc Meillard (+0,27) landete auf Platz acht. Der Südtiroler Alexander Prast, gestern sehr guter Abfahrtszweiter, büßte als Neunter nur 38 Hundertstelsekunden auf den triumphierenden Franzosen ein. Olav Engelhardt Sanderberg (+0,48) aus Norwegen rundete die besten Zehn ab. Der vom Schweizer Franz Heinzer gesetzte 1801 Meter lange Kurs auf der „Olympia-Piste“ stellte viele Athleten vor eine schwierige, oft unlösbare Aufgabe. So erreichten bis zu Startnummer 10, vier Athleten die Zieldurchfahrt nicht. Darunter auch Mitfavoriten wie Matthieu Bailet aus Frankreich oder auch der Kanadier James Crawford.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Men’s Super G 09.03.2017
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