14 Juni 2019

Justin Murisier will bald an die guten Ergebnisse vergangener Tage anknüpfen

Justin Murisier will bald an die guten Ergebnisse vergangener Tage anknüpfen
Justin Murisier will bald an die guten Ergebnisse vergangener Tage anknüpfen

Martigny – Zugegeben, das Knacken im rechten Knie hörte sich im August des Vorjahres nicht gut an. Doch im Schweizer Skirennläufer lodert nun wieder die Flamme der Leidenschaft. Der Riesentorlaufspezialist will es noch einmal wissen. Der Kämpfer aus dem Wallis ist bereit, alles aus sich herauszuholen und bald wieder anzugreifen.

Der 1992 geborene Swiss-Ski-Athlet kam bekanntlich am 26. August 2018 beim Training in Neuseeland böse zu Sturz. Dabei verletzte er sich zum dritten Mal am gleichen Knie. Die ganze Geschichte war sehr kompliziert, da auch der Knorpel in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das Ziel des Eidgenossen ist klar definiert. Nach einer 14-monatigen Leidenszeit will er in Sölden wieder im Starthaus stehen, wenn nicht das Rennen ein drittes Mal in Folge abgesagt wird.

Unzählige Stunden verbrachte Murisier mit Physiotherapieeinheiten und in der Turnhalle. In der zweiten Hälfte des Sommers 2019 will er wieder auf den Skiern stehen. Dann kann er wieder die guten Gefühle für seinen Sport entwickeln, die ihm bereits einige Top-10-Platzierungen beschert haben. Auch bei der Heim-WM in St. Moritz 2017 wusste der 1992 geborene Athlet zu überzeugen. Aber die Ergebnisse vergangener Jahre sind nur etwas für Statistiker.

Murisier will wieder voll angreifen und einen erneuten Anlauf starten. Wenn er gesund bleibt und Vertrauen in sich und das Material findet, werden die nächsten guten Resultate von alleine kommen. Das weiß nicht nur der Kombi- und Riesentorlaufspezialist aus dem Schweizer Kanton Wallis.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.neveitalia.it

Verwandte Artikel:

16.000 Fans und eine kleine Ski Weltcup Party in Sölden
16.000 Fans und eine kleine Ski Weltcup Party in Sölden

Sölden – Die Veranstalter des bevorstehenden Ski Weltcup Wochenendes in Sölden planen mit rund 16.000 Fans. Bei den Frauen werden 7.000, bei den Herren 9.000 Schlachtenbummler erwartet. Gefahren werden die beiden Riesenslaloms am Samstag und am Sonntag. Die Pisten um den Hang am Rettenbachferner sind auch für den Publikumsverkehr geöffnet. Auch eine kleine Weltcup-Party ist… Sölden erwartet 16.000 Fans zum Ski Weltcup Opening weiterlesen

Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor
Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor

Sölden – Vincent Kriechmayr, der frischgebackene Sportler des Jahres, möchte hoch hinaus. Der österreichische Ski Weltcup Rennläufer, der bei der vergangenen Weltmeisterschaft sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G die Goldmedaille gewann, fuhr bereits gestern ins Ötztal. Er wird jedoch beim Riesentorlauf in Sölden, der morgen in einer Woche auf dem Programm steht, nicht… Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor weiterlesen

Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar
Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar

Lech/Zürs – Nach den teils heftig geführten Diskussionen bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo wird es im diesjährigen Weltcupkalender nur ein Parallel-Rennen geben. Einige Athletinnen und Athleten mögen dieses Format, andere wollen es sogar boykottieren. Der Schweizer Justin Murisier und seine Teamkollegen wollen nicht in Lech/Zürs an den Start gehen. Für ihn hat der… Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar weiterlesen

Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen
Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen

Sölden – Eine Woche vor dem Saison Opening in Sölden kam die italienische Skirennläuferin Laura Pirovano bei einer Trainingsfahrt zu Sturz. Dabei zog sie sich eine schwere Knieverletzung zu. Genauer gesagt riss sie sich das vordere Kreuzband des rechten Knies. Eins steht schon fest: Italien verliert im Olympiawinter 2021/22 eine der besten Athletinnen im Speedbereich. … Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen weiterlesen

Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum
Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum

Sölden – Auch für die slowakische Ski Weltcup Rennläuferin Petra Vlhová ist die Olympiasaison 2021/22 etwas ganz Spezielles. Die Gesamtweltcupsiegerin, die in Sölden ihr 152. Weltcuprennen ihrer Karriere bestreitet, befindet sich in der Rolle der Gejagten und freut sich, dass endlich der Kampf um Hundertstelsekunden, Siege und im weiteren Saisonverlauf um olympisches Edelmetall in Peking… Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum weiterlesen

Banner TV-Sport.de