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Kadereinteilung: Valentina Cillara Rossi versteht die Welt nicht mehr

Kadereinteilung: Valentina Cillara Rossi versteht die Welt nicht mehr (Foto: © Archiv FISI/Pier Marco Tacca /Pentaphoto)

Kadereinteilung: Valentina Cillara Rossi versteht die Welt nicht mehr (Foto: © Archiv FISI/Pier Marco Tacca /Pentaphoto)

Genua – Unlängst wurden die azurblauen Ski-Kader im Hinblick auf die Ski Weltcup Saison 2020/21 festgelegt. Für viele Experten und sogar eine Skirennläuferin endete die Bekanntgabe mit einer faustdicken Überraschung. Italien handelt der Maxime, gewisse Sportlerinnen und Sportler aus der Mannschaft zu kegeln, die ein gewisses Alter erreicht haben.

Die oben angeführte Athletin ist Valentina Cillara Rossi, fast 26 Jahre jung. Im Europacup fuhr sie letzthin sehr gut. Viele Top-10-Platzierungen gingen auf ihr Konto. Mit zwei anderen Teamkolleginnen wurde sie aus der Nationalmannschaft bugsiert. Die Skirennläuferin, in der ligurischen Hauptstadt Genua beheimatet, verstand die Welt nicht mehr und postete ihren Groll in den sozialen Medien frei nach der neuen azurblauen Strategie: Je schneller man fährt, umso eher bleibt man daheim.

Bei den Trainingseinheiten und an den Rennen kann sie ohne Einladung seitens des italienischen Verbandes nicht teilnehmen. Sie muss einen Teil selbst berappen, der andere Teil wird von der Sportgruppe, der sie angehört, übernommen. Doch ein Ausschluss aus der Mannschaft muss nicht explizit das Ende der sportlichen Laufbahn darstellen. Trotzdem kann man die Reaktion von Cillara Rossi verstehen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sportnews.bz

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