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Kalle Palander sorgt im Parallel-Riesenslalom für Furore

© Gerwig Löffelholz / Kalle Palander

© Gerwig Löffelholz / Kalle Palander

Ruka – Am Wochenende fanden in Ruka in der Gemeinde Kuusamo die finnischen Ski-Meisterschaften 2016 statt. Ruka, unweit der Grenze zu Russland gelegen, ist sehr bedeutend für den finnischen Wintersport, zumal dort Langlaufrennen auf Weltcupniveau ausgetragen werden. Die Wintersaison dauert von Oktober bis Ende Juni.

Das finnische Damenteam ist nach dem Karriere-Ende von Tanja Poutiainen fast in der Bodenlosigkeit verschwunden. Bei den Herren freut man sich über die konstanten Ergebnisse von Marcus Sandell im Riesentorlauf. Im Slalom gibt es nicht viele junge Athleten, die nach Kalle Palander für Furore sorgen. Santeri Paloniemi sorgt hie und da für einen Lichtblick, doch seine Formkurve wird seit einer Verletzung im Dezember 2014 gehemmt.

Zu den Frauen: Rikka Honkanen (Jahrgang 1998) ist die einzige, die im Europacup Punkte sammelt. Sie belegte bei den nationalen Meisterschaften hinter Jutta Juutinen und vor Julia Toiviainen den zweiten Rang. Letztere beendete mit diesem Rennen ihre Karriere. Bei den Herren gewann Arttu Niemela vor Juho Dahl und Joonas Rasanen. Letzterer fuhr im Europacup hie und da in die Punkte und sicherte sich einen Top-30-Platz auf kontinentaler Ebene.

Am Folgetag wurde ein Parallel-Riesentorlauf ausgetragen. Am Start war auch Kalle Palander, der beste finnische Skirennläufer aller Zeiten. Er kam in Tornio auf die Welt und wuchs rein skimäßig in Ruka auf. Vor viereinhalb Jahren beendete er seine Laufbahn. Nun steht er dem Nationalteam als Betreuer zur Seiter. Beim Rennen kam er bis in die Vorschlussrunde. Im Viertelfinale schlug er seinen einstigen Teamkollegen Jukka Leino, ehe Palander im Semifinale gegen einen 20-Jährigen den Kürzeren zog.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

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