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Kanadier Jean-Philippe Roy sagt dem Weltcup Adieu

© Gerwig Löffelholz  /  Jean-Philippe Roy  (CAN)

© Gerwig Löffelholz / Jean-Philippe Roy (CAN)

Sainte-Flavie in Quebec – In der Saison 2000/2001 ließ der kanadische Skirennläufer Jean-Philippe Roy das erste Mal aufhorchen. In Sölden wurde der Zweite der Nor-Am-Wertung 27. und konnte sich bereits beim ersten Rennen in den Punkterängen klassieren. In der folgenden Saison erreichte er in allen Slaloms und Riesentorläufen das Ziel. Zwei neunte Plätze im slowenischen Kranjska Gora und im schweizerischen Adelboden stechen in den Ergebnislisten hervor.

2003 war eine Saison zum Vergessen, zumal der Skirennläufer sehr viel Verletzungspech hatte. 2004 verlief der Skiwinter auch nicht besser, obwohl er in Alta Badia mit dem fünften Rang sein bestes Weltcupergebnis erzielte. Diese Platzierung ging im kanadischen Freudetaumel fast unter, da sein Freund und Landsmann Thomas Grandi sein erstes Rennen am gleichen Tag gewann.

Die weiteren Saisonen verliefen ohne große Ereignisse. Ab 2009 konzentrierte er sich nur noch für den Riesentorlauf und erreichte im Laufe seiner 138 Weltcupeinsätze insgesamt sechs Top-10-Platzierungen. Der fünfmalige kanadische Staatsmeister war 2002 und 2006 bei den Olympischen Winterspielen, von 1999 bis 2009 immer bei einer Weltmeisterschaft im Einsatz. Und just bei Großereignissen zeigte Roy seine Klasse: Siebter im schwedischen Ǻre 2007 (Riesentorlauf), Achter bei der Kombi in St. Anton 2001 und ebenso Achter, wiederum in der Kombi, bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City 2002.

Roy, nach 14 Jahren im Weltcup, tritt von der internationalen Skibühne ab. Er wuchs mit Erik Guay und Julien Cousineau auf und seitdem das Trio 16 Jahre alt war, zogen sie in die Welt, um Ski zu fahren. Auch mit Thomas Grandi verbindet er schöne Erinnerungen und er ist dankbar, da letzterer ihm oft mit Tipps zur Seite stand. Leider, so Roy, habe ich mir in den wichtigsten und besten Momenten meiner Karriere wehgetan, wie 2005 und 2009. Letztere Verletzung, zugezogen im Dezember 2009, ließ dem Kanadier den Traum von der Heim-Olympiade 2010 wie eine Seifenblase zu zerplatzen. Der seit kurzem 34-jährige Skirennläufer hat zwei Kinder und beginnt in Kürze die Ausbildung zum Osteopathen.

Sie sehen schon, der kanadische Athlet hat viel vor für die Karriere danach. Wir von skiweltcup.tv wünschen Roy dafür alles Gute und würden uns freuen, ihn hie und da bei einem Rennen wieder antreffen zu können.

Quelle:  www.Fantaski.it 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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