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Kanadier Philip Trevor rast im EC-Slalom von Zell am See von Platz 26 zum Sieg

© Gerwig Löffelholz / Philip Trevor (CAN)

© Gerwig Löffelholz / Philip Trevor (CAN)

Zell am See – Heute Abend wurde im österreichischen Bundesland Salzburg, genauer gesagt in Zell am See, ein Europacup-Nachtslalom der Herren ausgetragen. Dabei siegte der Kanadier Philip Trevor in einer Gesamtzeit von 1.42,92 Minuten. So raste von Platz 26 nach dem ersten Lauf noch zum Sieg.

Zweiter wurde der Eidgenosse Reto Schmidinger (+0,23); auf Rang drei landete der Deutsche Philipp Schmid (+0,31). Der Italiener Giordano Ronci, der im ersten Lauf mit der Nummer 1 für Laufbestzeit gesorgt hatte, wurde am Ende Vierter; es fehlte ihm eine lächerliche Hundertstelsekunde auf einen Podiumsplatz.

Hinter dem US-Amerikaner Colby Granstrom (+0,35) landete mit Sebastian Holzmann (+0,46) der zweitbeste DSV-Athlet auf Position sechs. Gut war auch das Ergebnis des Russen Sergei Maytakov (+0,69), der sich auf Platz sieben einreihte. Die Top-10 wurden von Maytakovs Landsmann Pavel Trikhichev, Marco Schwarz aus Österreich und Robin Buffet aus Frankreich abgerundet. Das Trio kam am Ende auf die gleiche Zeit und hatte folglich 99 Hundertstelsekunden Rückstand auf Sieger Trevor.

Offizieller FIS ENDSTAND: Europacup Nachtslalom der Herren in Zell am See

Knapp an den besten Zehn schrammte der ÖSV-Nachwuchsläufer Stefan Brennsteiner (+1,04) vorbei. Er wurde Elfter und platzierte sich unmittelbar vor Michael Matt (+1,21), dem jüngeren Bruder des im Weltcup erfolgreichen Mario Matt. Linus Strasser, ein 1992 geborener Deutscher, war nur eine winzige Hundertstelsekunde langsamer als Michael Matt und wurde mit Rang 13 belohnt. Marco Tumler aus der Schweiz hatte 1,44 Sekunden Rückstand und belegte den 17. Platz. Dominik Stehle (+1,58), ebenfalls für das DSV-Team unterwegs, beendete den heutigen Nachtslalom in Zell am See auf Rang 19. Der Sensationszweite von Chamonix, Miha Kürner (+1,88) aus Slowenien, wurde heute nur 22. und kam noch vor den drei Österreichern Matthias Tippelreither (23.; +2,08) Manuel Wieser (25.; +2,32) und Roland Leitinger (30.; +3,36) ins Ziel.

Der Nachtslalom lockte zahlreiche Schlachtenbummler und Fans an die Strecke. Fast 1000 Zuschauer säumten den Hang. Es herrschte eine ausgelassene und gute Stimmung. Aufgrund warmer Temperaturen fanden die Athleten nicht gerade eine gute Piste vor, aber dennoch war es eine interessante und in der gleichen Weise sehr spannende Entscheidung. Das Rennen begann aufgrund technischer Probleme mit der Zeitnahme erst mit 20 Minuten Verspätung. Das Wetter war im Finale einigermaßen gut.

Mit dem Kanadier Philip Trevor reiht sich ein neues Gesicht in die Slalomsiegerlisten der diesjährigen Europacupsaison 2013/14 ein. Nach Axel Bäck, Daniel Yule, David Ryding, Jean-Baptiste Grange und Julien Lizeroux ist Trevor der sechste Sieger im siebten Bewerb; lediglich Bäck gewann zwei Rennen. Kurios ist auch der Fall, dass schon sieben Torläufe und kein Super-G (wegen ungünstiger Witterungen) ausgetragen wurden.

Der nächste Europacup-Slalom wird am 11. Februar in Oberloch im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu ausgetragen. Morgen steht in Zell am See eine weitere Entscheidung, jedoch im Riesentorlauf auf dem Programm.

Offizieller FIS ENDSTAND: Europacup Nachtslalom der Herren in Zell am See

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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