9 November 2019

Kathi Gallhuber hat ihren Optimismus nicht verloren

Kathi Gallhuber hat ihren Optimismus nicht verloren (Foto: Kathi Gallhuber / privat)
Kathi Gallhuber hat ihren Optimismus nicht verloren (Foto: Kathi Gallhuber / privat)

Göstling – So wie es aussieht, wird die die österreichische Skirennläuferin Katharina Gallhuber, die uns mit dem Gewinn der olympischen Torlauf Bronzemedaille in Pyeongchang im letzten Jahr so erfreut hat, ihr Comeback beim Ski Weltcup Slalom in Levi feiern.

Die Niederösterreicherin hat nach ihrem Sturz am Semmering im letzten Winter nahezu die ganze Saison pausieren müssen. Und wenn man das Ganze anschaut, hat sich noch nie eine richtige Liebesbeziehung zwischen Gallhuber und dem Semmering entwickelt.

Vor zwei Jahren stürzte sie im Riesentorlauf. Die Verletzung am Sprunggelenk ließ keinen Start beim Nachtslalom zu. Am 14.12.2018 kam sie bei der zweiten Trainingsfahrt nach etwa 15 Toren zu Sturz. Schenkt man der rot-weiß-roten Athletin Glauben, war das Ganze eher unspektakulär. Sie kam aus dem Kurs und wollte der Zwischenzeitnehmung ausweichen, ehe sie genau gegen diese knallte.

Da Gallhuber den rechten Fuß nicht ausstrecken konnte, ahnte sie schon Schlimmeres. Mutter Michaela, die ihre Tochter immer begleitet, war auch geschockt, als sie die Diagnose hörte. Der Riss des Kreuzbandes und des Innenmeniskus beendeten eine sehr gute Saison jäh. Doch jetzt steht in Levi die Rückkehr an. Der Optimismus und die Fähigkeit, gut und schnell Ski fahren zu können, sollten für Kathi Gallhuber das notwendige Rüstzeug auf dem Weg zurück sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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