21 September 2009

Kathrin Zettel freut sich auf Skiweltcup Opening in Sölden

09-zettel002Noch 33 Tage bis zum Skiweltcup Opening in Sölden. Die Niederösterreicherin Kathrin Zettel ist nach überstandenen Patellasehnen-Spitzensyndrom im Knie fit für die neue Saison. „Ich bin fest davon überzeugt, dass ich in Sölden am Start stehen werde. Mein Leistungs-Barometer zeigt beständig nach oben – aus heutiger Sicht müsste schon sehr viel schief gehen, wenn ich bis dahin nicht 100-prozentig fit wäre.“

Ein gezieltes Aufbautraining führte die Kombinations Weltmeisterin von Val d’Isere wieder zurück auf die Skipiste: „Ich versuche, mit Qualität und äußerst konsequent zu trainieren und bin mir sicher, dass ich in Sölden bereits wieder voll angreifen kann. Außerdem lasse ich mein Knie weiterhin therapieren. Meine Therapeutin wird mich wohl durch den gesamten Winter begleiten.

Es liegen aber auch Wochen der Schmerzen und Zweifel hinter der 23-jährigen Göstlingerin: „Es war auf jeden Fall eine sehr zähe Zeit. Ich konnte aufgrund der Patellasehnen-Probleme nicht trainieren. Eigentlich war es mir unmöglich, irgendetwas zu machen. Es war sicherlich die schwierigste Phase in meiner Karriere – die Ungewissheit, wann und wie es weitergeht. Darum bin ich jetzt umso glücklicher, dass es mir derzeit sehr, sehr gut geht.“

„Die Familie hat mir unglaublichen Halt gegeben, auch die Gespräche mit vielen Freunden waren für mich sehr wichtig. Sie sind auch in diesen schweren Stunden 100-prozentig hinter mir gestanden, egal, ob es mir gut oder schlecht ging.“

Auch privat hat sich bei Kathrin Zettel einiges geändert. Im Frühjahr trennte Sie sich von ihrem langjährigen Freund, Seppi Haselsteiner . Nach sechs Jahren Beziehung gehen sie nun getrennte Wege. „Die Beziehung war nicht immer einfach – vor allem, wenn man im Winter nicht viel voneinander hat. Ich war permanent unterwegs und kaum zuhause. Zeitlich war es oftmals sehr stressig, das ist jetzt angenehmer. Darum ist es für mich okay, dass ich Single bin – meine Familie hat eben zum Anlehnen einspringen müssen.“

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