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Kathrin Zettel sagt Amerika Rennen ab. Linke Hüfte macht weiter Probleme.

Nach ihrem Schneetraining am Sonntag, 14. November auf der Reiteralm war für Kathrin Zettel und ihre Trainer rasch klar, dass sie am Therapieprogramm der vergangenen zwei Wochen weiterarbeiten wird. Trotz intensiver individuell abgestimmter Einheiten ist es bis dato noch nicht gelungen, die Schmerzen in der linken Hüfte vollkommen zu beseitigen. Den Riesentorlaulauf und Slalom am 27. und 28. November in Aspen (USA) wird Zettel nicht bestreiten.                         

Die Trainingsläufe auf der Reiteralm zeigten deutlich, dass Zettel skitechnisch in bester Verfassung ist. Während der Belastung auf Skiern ist das linke Knie neben den Hüftbeschwerden nach wie vor nicht schmerzfrei.              

„Jetzt ins Renngeschehen einzusteigen würde die positive Entwicklung der Therapie zurückwerfen, wenn nicht sogar stoppen. Ich bin mit den Fortschritten sehr zufrieden.  Auch wenn es kleine Schritte der Verbesserung sind, will ich den positiven Trend jetzt nicht unterbrechen. Ich akzeptiere es, dass die Entwicklung nicht noch mehr beschleunigt werden kann, daher werden wir hart weiterarbeiten“, berichtet Zettel nach dem Trainingstag.                    

„Gemeinsam mit meinem behandelnden Arzt haben wir die Entscheidung getroffen, dass es noch zu früh ist, wieder voll zu trainieren. Das Knie hat sich schon um vieles gebessert. Wir arbeiten jetzt darauf hin, nach Aspen wieder beschwerdefrei ins Renngeschehen einsteigen zu können“, überwiegt neben etwas Wehmut die Amerika Bewerbe auslassen zu müssen bei Zettel dennoch die Zuversicht des weiteren Therapieerfolges.             

Dabei wird die Niederösterreicherin vor allem das Unterwassertraining und die Elektrotherapie fortsetzten. Gerade das Training unter Wasser sei äußerst effizient verlaufen und würde auch sicherlich weiter geführt werden, so Zettel weiter.                       

Damen Cheftrainer Herbert Mandl unterstützt die geplante Vorgehensweise: “Derzeit ist Zettel noch nicht in der Lage einige Tage hintereinander schmerzfrei zu trainieren. Ohne Training ist natürlich an Rennfahren nicht zu denken. Die getroffene Entscheidung ist mit Sicherheit richtig, um keinen Rückfall zu riskieren. Kathrin muss jetzt intensiv weiter arbeiten, damit sie bei den Europarennen wieder vollkommen auskuriert an den Start gehen kann.“

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