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Kathrin Zettel will beim Saisonauftakt dabei sein

Am 23.10.2010 starten die Damen in Sölden mit einem Riesenslalom Rennen  in die neue Saison 2010/11. Noch steht in Frage ob mit oder ohne Kathrin Zettel.

Langwierige Knieprobleme und seit über 4 Monaten Schmerzen in der Hüfte verhinderten ein schmerzfreies Training in Neuseeland: „Ein normales Training ist für mich seit Mai nicht möglich. In Neuseeland waren die Schmerzen teilweise schon ziemlich stark, ein Training in nur sehr reduzierter Form möglich. Aber jetzt wird es immer besser“, erklärte Zettel.

Die anhaltenden Schmerzen beunruhigten auch Damencheftrainer Herbert Mandl. „Ich bin skeptisch, weil man nicht weiß, von wo das kommt und wie sich das weiter entwickelt. Es ist höchste Zeit für eine Abklärung, damit man einen guten therapeutischen Ansatz finden kann“, so Mandl.

Sportarzt Erich Altenburger nahm sich der Niederösterreicherin an und stellte die Diagnose. Jetzt kennt die Niederösterreicherin den Grund ihrer Schmerzen, seit einem Sturz in Tarvis 2007, wo sie sich einen Schienbeinkopfbruch zuzog, gewöhnte sie sich eine Fehlhaltung an, die sich auf die Hüfte auswirkte.

„Ich habe nach dieser Verletzung in einer Schonhaltung trainiert. Das heißt, ich habe meine Muskulatur falsch trainiert. Dadurch kam es zur Reizung meiner Patellasehne und auch zur Schleimbeutelentzündung in der Hüfte.“

Ein spezielles Trainingsprogramm soll Kathrin Zettel wieder in die Erfolgsspur zurückführen. „Mit diesen Übungen ist sie eigentlich schmerzfrei, aber nicht in der Belastung. Das dauert noch einige Wochen oder Monate“, sagt Altenburger.

Die Chancen, dass ein Start zum Saisonauftakt möglich ist sieht Kathrin Zettel bei 60:40: „Meine Motivation ist groß, ich bin auch ein Rennpferd, das macht mich zuversichtlich. Das Heimrennen in Sölden ist ein Highlight für mich. Da will ich auf jeden Fall starten. Außerdem: Ich bin es ja aus der vergangenen Saison gewohnt, mit Schmerzen zu fahren. Gegen Ende der vergangenen Saison konnte ich sowieso nur mehr Rennen fahren, wenn ich davor Schmerzmittel genommen hatte.“

„Wir glauben, dass wir in sechs Wochen eine deutliche Besserung erreichen. Bis es ausgestanden ist, wird es drei Monate dauern“, prophezeit Dr. Altenburger. Spätestens zu den Heimrennen nach Weihnachten auf dem Semmering will Zettel wieder in Hochform sein.

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