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Kehrtwende? FISI-Präsident Flavio Roda prüft Austragung der Ski-WM 2021

Kehrtwende? FISI-Präsident Flavio Roda prüft Austragung der Ski-WM 2021 (Foto: © Archivio FISI)

Kehrtwende? FISI-Präsident Flavio Roda prüft Austragung der Ski-WM 2021 (Foto: © Archivio FISI)

Stilfser Joch – Bereits vor einigen Tagen machte die Meldung die Runde, dass der italienische Vorschlag, die Ski-WM 2021 in Cortina d’Ampezzo auf das Folgejahr 2022 zu verschieben, vor der Abstimmung mit dem FIS-Rat zurückgezogen wird. Schenkt man dem azurblauen Verbandspräsident Flavio Roda Glauben, wird es immer wahrscheinlicher, dass man sich der Bestätigung der ursprünglich angesetzten Daten vom 8. bis zum 21. Februar 2021 zuwenden wird.

So will man gemeinsam mit dem Weltskiverband und dem örtlichen Organisationskomitee evaluieren, was die beste Option wäre, damit die Ski-WM im Jahres 2021 ausgetragen werden kann. Man möchte, dass nach der Absage des Ski Weltcup Saisonfinals 2019/20 Cortina d’Ampezzo nicht noch einmal leiden muss. Dem hohen Sportfunktionär ist aber auch bewusst, dass es Probleme geben kann, wenn man die Welttitelkämpfe gleich im Anschluss an die Olympischen Winterspiele in der chinesischen Hauptstadt Peking im Februar 2022 austragen wird.

Es sind Stunden der Entscheidung, nachdem der azurblaue Skiverband eine schwere Situation beim Trainingslager bewältigen musste, nachdem drei Angehörige des Teams am Coronavirus, wenngleich auch außerhalb des Stilfser Jochs, erkrankt waren. Neben einem Skiman und einem Trainer ist auch eine junge Athletin betroffen. Man wird sehen, wie sich das Ganze entwickelt. Einfach wird es nicht; die Entscheidung der FIS rund um die Austragung der alpinen Ski-Weltmeisterschaften soll am 2. Juli fallen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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