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Killington, ein neuer Weltcuport stellt sich vor

© Killington-Resort / Die Ski-Damen sind im November in Killington im Einsatz

© Killington-Resort / Die Ski-Damen sind im November in Killington im Einsatz

Killington – In der Saison 2016/17 gibt es neue Weltcupstandorte. Einer ist Killington, gelegen im US-Bundesstaat Vermont. Hier laufen die Fans des weißen Sports fast schon Amok, kurzum sie sind sehr skisportbegeistert.

Die Sitzplätze für das Rennen in den USA sind schon ausverkauft, und der Bedarf an Freiwilligen ist gedeckt. Das „Thanksgiving“-Wochenende ist nicht nur irgendein Wochenende, es ist für die Amerikaner ein Zeichen von oben, dass just zu dieser Zeit der Damenweltcupzirkus in Killington Halt macht.

In dieser Gegend gab es schon früher viele Skirennen. In Sugarloaf zum Beispiel siegte der legendäre Südtiroler Skirennläufer Gustav Thöni, und in Waterville Valley konnte der längst Kultstatus habende Alberto Tomba zwei Slaloms für sich entscheiden. In Aspen, ebenfalls in den Vereinigten Staaten von Amerika gelegen, wird der Saisonkehraus 2016/17 gefeiert.

Für Mikaela Shiffrin, die in Avon im US-Bundesstaat Colorado auf die Welt kam, sind die Einsätze in Killington fast ein Heimrennen, denn sie wuchs im Burke Mountain Academy System in Vermont auf. Der Streckennamen „Superstar“ kann durchaus der Slalomkönigin gelten, und alle freuen sich auf ihre Einsätze im November.

Herwig Demschar steht als OK-Chef den Rennen vor. Er spricht, dass ihm Freudentränen kommen werden, wenn am Rennwochenende sieben bis achttausend Schlachtenbummler den Hang säumen werden. Im fernen Jahr 1991 wurde der letzte Torlauf der Frauen im Osten der USA ausgetragen. Hausherrin Julie Parisien gewann in Waterville Valley in New Hamphire. Ziel der Veranstalter wird es sein, nicht nur unvergessliche Rennen zu organisieren, sondern die ganze Ski-Industrie in New England anzukurbeln und einen Boom auszulösen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: raceskimagazine.it (Auszug)

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