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Kira Weidle: „Ich finde, es ist eine coole WM-Strecke.“

Kira Weidle: "Ich finde, es ist eine coole WM-Strecke."

Kira Weidle: „Ich finde, es ist eine coole WM-Strecke.“

Am Montag um 12.30 Uhr steht bei der Ski-WM 2019 das erste Abfahrtstraining der Damen in Are auf dem Programm. Für den DSV bestreiten dabei vier Rennläuferinnen die erste Übungseinheit auf der „WM-Strecke“. Kira Weidle geht mit Startnummer sieben auf die Piste, es folgt Viktoria Rebensburg als 13., Michaela Wenig hat die 22 und Meike Pfister die 38.

Kurz vor ihrem ersten offiziellen Auftritt bei der Ski-Weltmeisterschaften sprachen die Athletinnen über ihre Ziel und Erwartungen.

Kira Weidle: „Mit Åre verbinde ich vor allem positive Erinnerungen. 2017, bei den Junioren-Weltmeisterschaften, konnte ich erste Erfolgserlebnisse sammeln. Zwar sind wir damals auf einer anderen Strecke unterwegs gewesen, aber es war trotzdem ein sehr schönes Rennen.

Die aktuelle WM-Abfahrt hat alles, was eine WM-Strecke ausmacht: weite Sprünge, Gleitpassagen, sehr schnelle Sektionen und vor allem einige technisch sehr anspruchsvolle Kurven. Ich finde, es ist eine coole Strecke. Bleibt nur zu hoffen, dass die Verhältnisse fair sind, denn vor allem der Wind kann hier eine entscheidende Rolle spielen.

In Åre nehme ich an meinen zweiten Weltmeisterschaften teil. War St. Moritz 2017 im übertragenen Sinne der Schnupperkurs, so möchte ich jetzt zwei Jahre später in Åre gerne die Platzreife schaffen. Seit meinem WM-Debüt ist viel passiert, ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln und hoffe, dass ich jetzt meine Leistungen noch besser auf den Punkt bringen kann.

Die Voraussetzungen sind gut, denn mit zwei Podestplätzen in der laufenden Saison stimmt das Selbstvertrauen. Ich bin bisher eine gute Saison gefahren und freue mich jetzt auf die WM-Rennen. Wir haben nach den Weltcup-Wochenende in Garmisch-Partenkirchen noch in Seefeld trainiert und sind dann am Samstag nach Åre angereist.“

Viktoria Rebensburg: „Die Weltmeisterschaften in Åre sind für mich eine ganz spezielle Veranstaltung: Ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich vor zwölf Jahren als junge Athletin mit leuchtenden Augen im Bus vom Flughafen Ostersund nach Åre zu meinem ersten Großereignis gefahren bin. Ich habe den Weltmeisterschaften entgegengefiebert und mich riesig darauf gefreut.

Diese Freude habe ich auch in den Folgejahren immer wieder verspürt, wenn es nach Skandinavien, speziell nach Åre ging. Ich mag Schweden, die entspannten Menschen, den Ort mit dem See und die weiten Ausblicke von den Berggipfeln. Ich fühle mich auch auf den Strecken wohl und denke gerne an die Erfolge, die ich hier erreichen konnte. In ganz spezieller Erinnerung sind mir vor allem die Flutlichtrennen geblieben. Mit genau diesem positiven Gefühl und einer großen Vorfreude reise ich auch diesmal nach Åre.

Ich habe in dieser Saison schon gute Riesenslaloms und Super-G´s gefahren. In diesen beiden Disziplinen fühle ich mich gut vorbereitet, und daher lege ich auch den Fokus bei der WM darauf. Die Erfolgsaussichten scheinen mir in Riesenslalom und Super-G größer als in der Abfahrt. Das erste Abfahrtstraining werde ich aber in jedem Fall fahren und lasse es mir dann offen, ob es Sinn macht, bei der WM-Abfahrt an den Start zu gehen und die gesetzten Prioritäten zu verschieben.“

Michaela Wenig: „Ich freue mich sehr auf die Rennen in Åre. Es wird meine WM-Premiere und entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Großereignis. Dass ich mich mit meinem fünften Platz in der Abfahrt von Gröden direkt für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften qualifiziert habe, war richtig cool und hat mir zusätzlich Selbstvertrauen gegeben. Ich weiß, dass ich schnell unterwegs sein kann, wenn alles zusammenpasst. Und es war sehr gut, das wieder einmal in einem Rennen zeigen zu können.

In Åre bin ich bisher noch kein Rennen gefahren. Die Strecke ist also neu für mich und entsprechend gespannt bin ich, was mich dort erwartet. Ich lasse mich überraschen und die Dinge in Ruhe auf mich zukommen. Meine Grundeinstellung ist sehr positiv, und ich möchte mich bei den Weltmeisterschaften entsprechend gut in Szene setzen.“

Meike Pfister: „Ich freue mich wirklich sehr, dass ich trotz der verpassten Norm für die WM nominiert wurde. Ich möchte mich mit guten Leistungen für das Vertrauen der Trainer revanchieren. Åre wird mein erster Auftritt bei einem Großereignis. Ich möchte mich dort bestmöglich präsentieren und hoffe, dabei einiges an Erfahrung sammeln zu können.

In Åre bin ich vor zwei Jahren die JWM gefahren. Die Erinnerungen sind positiv – in der Abfahrt wurde ich Siebte. Zwar fahren wir jetzt auf einer anderen Strecke, aber die Schneebeschaffenheit sollte aufgrund der Kälte ähnlich wie vor zwei Jahren sein. Meine Ski gingen damals gut, ich denke also, dass bekommen wir auch diesmal wieder in den Griff. Es wird sicherlich eine spannende Zeit – klar, dass ich ein wenig aufgeregt bin.“

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