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Kjetil Jansrud auf heimischen Schnee im Super-G nicht zu bremsen

Kjetil Jansrud (NOR)

Kjetil Jansrud (NOR)

Kvitfjell – Der norwegische Skirennläufer Kjetil Jansrud, seines Zeichens Olympiasieger im Super-G, hat seinen Erfolg in Russland mit einem Triumph in Kvitfjell eindrucksvoll bewiesen. Der Wikinger benötigte für seinen heutigen Erfolg 1.31,39 Minuten. Er distanzierte den Schweizer Patrick Küng bzw. den Österreicher Matthias Mayer um 26 bzw. 33 Hundertstelsekunden auf die Plätze zwei und drei. Mayer, seines Zeichens amtierender Abfahrtsolympiasieger, meinte: „Es war sehr schwer heute. Die Sicht war schwierig, die Kurssetzung auch schwer – es war ein cooler Super G.“

Vierter wurde der Norweger Aksel Lund Svindal (+0,44). Er wäre bei seinem Heimrennen sicher gerne weiter vorne gelandet, dennoch hat er erneut wertvolle Punkte gesammelt und liegt im Gesamtweltcup vor Marcel Hirscher. Das heutige Geburtstagskind aus Österreich war heute nicht an den Start gegangen. Svindal sagte zu seinem vierten Platz: „Ziel ist Top 3. Hier hatte ich 4, 5, 6 – das ist knapp dran, aber nicht gut genug. Abfahrts-Kugel und Super-G-Kugel – das sind zwei schöne Sachen. Im Kampf um den Gesamtweltcup hat sich meine Position doch verschlechtert. Mein Schnitt in den Speed-Disziplinen war das Erreichen der Top 3, Marcel hat das in den Technikbewerben auch. Wenn er das halten kann, dann schaut es nicht gut aus für mich.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Super G der Herren in Kvitfjell

Hinter Svindal klassierte sich mit Vincent Kriechmayr (+0,48) und Romed Baumann (+0,58) ein ÖSV-Duo auf den Plätzen fünf und sechs. Kriechmayr war recht zufrieden und meinte: „Es war ein guter Lauf. Ich hätte nicht damit gerechnet, aber Nummer 4 war sicher ein Vorteil. Es taugt mir, dass ich es nützen konnte. Oben habe ich ziemlich viel verloren, unten bin ich gut gefahren – da lässt auch die Piste nach.“

Siebter wurde der US-Amerikaner Andrew Weibrecht (+0,64), der um sechs Hundertstelsekunden schneller als der Kanadier Manuel Osborne-Paradis war. Dahinter klassierten sich dessen Landsmann Erik Guay und Matteo Marsaglia aus Italien auf Platz neun. Sie waren zeitgleich und hatten 73 Hundertstelsekunden Rückstand auf Jansrud. Dahinter klassierten sich Weibrechts Teamkollege Bode Miller (+0,89) und Peter Fill aus Südtirol abgerundet. Letzterer hatte als 13. schon einen Rückstand von mehr als einer Sekunde auf Jansrud.

Die Eidgenossen Didier Défago und Beat Feuz belegten die Ränge 15 und 16. Georg Streitberger, der hier in Kvitfjell zeitgleich mit Jansrud die Sprintabfahrt für sich entschieden hatte, belegte mit 1,46 Rückstand auf den heutigen Sieger Platz 18. Die Teamkollegen Klaus Kröll (+1,59) und Joachim Puchner (+1,73) kamen auf die Positionen 19 und 20. Der Südtiroler Werner Heel (+1,96) hatte als 21. mit der Entscheidung nichts zu tun. Das galt auch für das rot-weiß-rote Duo Max Franz (+2,06) und Otmar Striedinger (+3,50), das sich derzeit auf den Plätzen 23 und 24 wiederfinden.

Ausgeschieden beim heutigen Rennen war u.a. der Südtiroler Christof Innerhofer, der sich in der Tommy-Moe-Kurve zu weit innenlegte, einen Schlag erwischte und stürzte.

Wie angedeutet, legte Svindal im Kampf um die große Kristallkugel etwas vor. Weil Jansrud Küng den Sieg wegschnappte, hat der Schweizer vor dem letzten Rennen 107 Zähler Rückstand auf Svindal. So kann der Eidgenosse tatenlos zusehen, wie der Norweger die kleine Kristallkugel beim Saisonfinale in Lenzerheide in seinen Koffer packen wird.

Offizieller FIS ENDSTAND: Super G der Herren in Kvitfjell

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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