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Kjetil Jansrud entscheidet auch Abfahrt von Val d’Isère für sich

Kjetil Jansrud entscheidet auch Abfahrt von Val d’Isère für sich

Kjetil Jansrud entscheidet auch Abfahrt von Val d’Isère für sich

Val d’Isère – Nach den Riesentorlauf-, Slalom- und Super-G-Spezialisten ging nun auch für die Abfahrer das lange Warten zu Ende. Die mutigen und tollkühnen Herren bestritten auf der OK-Piste von Val d’Isère ihr erstes Saisonrennen. Dabei war – wie im gestrigen Super-G – der Norweger Kjetil Jansrud nicht zu bremsen.

Der Wikinger, der für seinen Sieg eine Zeit von 1.59,51 Minuten benötigte, freute sich sehr über seinen Erfolg; er sagte im anschließenden ORF-Interview: „Es ist für mich doch etwas überraschend, weil keiner Erfahrung mit der Strecke hat. Überraschend, aber schön. Es ist eine Mischung zwischen Selbstvertrauen und gutem Training. Gestern der Sieg hat geholfen. Es freut mich, dass ich ohne volles Risiko trotzdem so schnell sein kann. Erklärung für die Leistung der Österreicher habe ich nicht. Ich habe kurz mit Matthias geredet, er ist enttäuscht. Wenn man zurückkommt, dann dauert es immer ein bisschen – außer bei Aksel. Natürlich wird immer geredet, wenn es bei euch nicht gleich so läuft. Aber die kommen schon noch und werden schnell fahren.“

Zweiter wurde der Südtiroler Peter Fill (+ 0,26), der im letzten Winter die Gesamtwertung in der Abfahrt für sich entscheiden konnte und sehr gut in die neue Saison startete. Er analysierte seine Fahrt wie folgt: „Viel besser kann man eigentlich nicht starten. Ich hoffe, dass ich meine Form von letzter Saison wieder habe – natürlich war der Druck schon groß mit der Kugel.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Val d’Isére

Jansruds Landsmann Aksel Lund Svindal (+ 0,33) raste auf Platz drei. Nach einer langen Verletzungspause ist er wieder fast der Alte. Nach dem gestrigen zweiten Rang freute auch er sich, auf dem Podest zu stehen.

Ein durchaus mehr als zufriedenstellendes Ergebnis erzielte der Slowene Boštjan Kline (+0,64), der auf Rang vier stürmte. Hausherr Adrien Théaux (+0,81) eröffnete als Erster die heutige Abfahrt und schwang als Fünfter ab. Hinter ihm klassierten sich der Kanadier Erik Guay (+0,97) und der Südtiroler Dominik Paris (+1,05) auf den Positionen sechs und sieben.

Auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Paris war der Eidgenosse Patrick Küng unterwegs. Die besten Zehn der heutigen Abfahrt wurden von Aleksander Aamodt Kilde (+1,17) und dem zeitgleichen Duo Carlo Janka aus der Schweiz und Valentin Giraud Moine (+ je 1,19) vervollständigt. Jankas Landsmann Beat Feuz (+1,32) belegte den 13. Rang. Drittbester Südtiroler wurde Christof Innerhofer. Der Pusterer belegte den 16. Rang.

Das ÖSV-Team erlebte eine schlimme Niederlage. Olympiasieger Matthias Mayer (+1,45) wurde als Bester seines Landes 17. Der Kärntner analysierte seine Leistung wie folgt: „Ich habe mich richtig geärgert. Eigentlich habe ich gedacht, dass es eine gute Fahrt war. ich habe gedacht, dass es von der Zeit her gut ist – dass ich dann so zurück war, da habe ich einen Schleim gehabt. Wo die Zeit liegen geblieben ist, muss ich mir genau anschauen. Woran es liegt, kann ich nicht genau sagen. Aber wir fahren hinterher – da brauchen wir nicht lange herumanalysieren. Wir geben einfach zu wenig Gas, das ist dann der Rückstand.“

Dahinter klassierten sich Vincent Kriechmayr (+1,52), Romed Baumann (+1,91) und Max Franz (+2,00). Letzterer sagte im ORF-Interview: „Das zweite Training ist sicher gut gegangen. Da waren ein, zwei Passagen dabei, die nicht gut waren – die wollte ich besser fahren. Aber es ist nicht gelungen. Im Mittelteil war es zu frech, da fährst du dann nur hinterher. Und du bekommst eine Packung. Der Schuss ist nach hinten losgegangen. Eine Erklärung für die Teamleistung habe ich nicht. Es ist einfach nicht gegangen. Wir haben gut trainiert, pushen uns auch – aber im Rennen hat es nicht funktioniert. Bei jedem war irgendwas – das gilt es auszumerzen.“

Bleiben wir bei den Österreichern: Otmar Striedinger, Hannes Reichelt und Klaus Kröll (bei seiner 150. Weltcupabfahrt) landeten außerhalb der besten 20. Auch DSV-Starter Andreas Sander, der mit einem guten Ergebnis in die Super-G-Saison 2016/17 gestartet war, wurde weit unter Wert geschlagen. So gesehen wurde Pepi Ferstl (+1,78) als 19. bester Deutscher.

Die nächste Abfahrt findet in zwei Wochen in Gröden statt. Die FIS hat heute für den Klassiker auf der Saslong grünes Licht erteilt. Die norwegischen Speed-Herren werden zu den Favoriten gehören, und die ansonsten so erfolgsverwöhnten Österreicher müssen wohl etwas tiefer in sich gehen, um gestärkt von der heutigen Vorstellung hervorzugehen.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Val d’Isére

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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