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Kjetil Jansrud gewinnt Super G am Sonntag in Kvitfjell

Kjetil Jansrud gewinnt Super G am Sonntag in Kvitfjell

Kjetil Jansrud gewinnt Super G am Sonntag in Kvitfjell

Anders als am Freitag und Samstag präsentierte sich Kvitfjell beim abschließenden Super G am Sonntag mit Nebel und leichtem Schneefall.

Waren der Super G am Freitag und die Abfahrt am Samstag noch wahre Hundertstel Krimi wo immer der Kjetil Jansrud hauchdünn den Sieg verfehlte, wendete sich am Sonntag das Blatt ins Positive für den Norweger.

Mit Startnummer 12 ins Rennen gegangen pulverisierte der Lokalmatador die zwischenzeitliche Bestzeit und lies sich nicht mehr von der Spitze vertreiben. Am Ende gewann Kjetil Jansrud in einer Zeit von 1:34.02 Minuten mit einem Vorsprung von 21 Hundertstel Sekunden vor seinem Teamkollegen Aksel Lund Svindal (+ 0.21) und dem Schweizer Beat Feuz (+ 0.26) der damit wichtige Punkte für den Gesamtweltcup einfahren konnte.

Nach dem Hundertstel Pech am Freitag und Samstag ist Kjetil Jansrud bei seinem Heimwochenende auf dem obersten Platz des Podest angekommen. Vor heimischen Publikum kann sich der Norweger für seinen ersten Weltcupsieg seiner Karriere feiern lassen.

Kjetil Jansrud: „Ich habe einen super Lauf gehabt und bin natürlich sehr zufrieden. Es ist ein unglaubliches Gefühl wenn man ins Ziel kommt, die Eins aufleuchtet und man diesen Vorsprung hat. Aber ich musste noch lange zittern. Heute bin ich überglücklich.“

Aksel Lund Svindal: Kjetil hat heute einen Wahnsinnslauf abgeliefert. Er ist ja auch nur 20 Kilometer von hier geboren und kennt hier jede Welle. Ich bin mit meiner Fahrt sehr zufrieden. Doppelsieg für Norwegen und ein wirklich cooles Rennen.

Beat Feuz: „Ich bin mit meinem Norwegen Wochenende sehr zufrieden. Es ist wirklich fantastisch, heute wieder am Podest zu stehen. Ich freu mich aber auch für Kjetil und Aksel das die beiden bei ihrem Heimrennen auf dem Podest stehen. Es ist sehr schön mit solchen Ergebnissen die Heimreise in die Schweiz anzutreten. Wenn es mit dem Knie passt, möchte ich auch beim Riesenslalom in Kranjska Gora an den Start gehen.“

Beat Feuz hat nach dem Speed Wochenende in Kvitfjell seine Führung gegenüber Marcel Hirscher auf 115 Punkte ausgebaut. Der Kroatische Titelverteidiger Ivica Kostelic, der verletzungsbedingt in Norwegen nicht am Start war, folgt mit einem Rückstand von 207 Punkten auf dem 3. Rang.

Im Super G Weltcup können sich beim Saisonfinale in Schladming noch 3 Rennläufer die kleine Disziplinenkugel sichern. In Führung liegt der Norweger Aksel Lund Svindal mit 413 Punkte, gefolgt von den beiden Schweizern Didier Cuche (+ 37 Punkte) und Beat Feuz (+ 45 Punkte).

Aksel Lund Svindal: Der Vorsprung ist schon gut, aber ein richtig guter Vorsprung ist 101 Punkte, dann wäre die Sache schon sicher. Die beiden Schweizer fahren stark. Ich muss beim Finale alles geben, sonst geht die Kugel in die Schweiz.“

Geplant ist, den Riesentorlauf in Kranjska Gora zu bestreiten. Aber das werde ich erst nächste Woche entscheiden, wie es mit dem Knie ist. Es ist aber auf alle Fälle schön, mit solchen Ergebnissen nach Hause zu fahren.

Die Ränge 4 und 5 waren mit Kvitfjell Doppelsieger Klaus Kröll (+ 0.73) und Max Franz (+ 0.74) fest in Österreichischer Hand. Franz konnte sich damit, wie bereits in Gröden, zum zweiten Mal in den Top 5 eines Super G Weltcups einreihen.

Klaus Kröll: „Der Super-G-Weltcup ist für mich gelaufen. Die Konzentration gilt jetzt der Abfahrt, da bin ich vorne. Es ist natürlich ein sensationelles Wochenende. Auch heute wäre das Podium drin gewesen.“

Max Franz: „Das war eine geile Sache. Mein zweiter fünfter Platz in diesem Jahr, das ist gewaltig für mich. Der Lauf ist mir oben sehr gut gelungen, unten hat es ein bisserl gezwickt. Für einen Stockerlplatz muss viel zusammenpassen, aber ich bin auch mit dem 5. Platz sehr zufrieden.“

Für den Schweizer Didier Cuche (+ 0.86) endete das Norwegische Skiwochenende mit einem durchwachsenen 6. Platz.  Damit ist sein Rückstand im Super G Welcup auf den Norweger Aksel Lund Svindal von 2 auf 37 Punkte angewachsen.

Hinter dem immer stärker werdenden Finnen Andreas Romar (+ 0.91), reihte sich mit Hannes Reichelt (+ 1.36) ein Dritter ÖSV Rennläufer in den Top 10 ein, die mit dem Neuntplatzierten Erik Guay (+ 1.37) aus Kanada und dem Schweden Hans Olsson (+ 1.39) komplettiert wurden.

Offizieller FIS Endstand: Super G der Herren am Sonntag in Kvitfjell 

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