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Kjetil Jansrud will dem norwegischen Verband helfen

Kjetil Jansrud will dem norwegischen Verband helfen

Kjetil Jansrud will dem norwegischen Verband helfen

Oslo – Wie wir berichtet haben, muss der norwegische Skiverband den Gürtel enger schnallen. Immense Kürzungen stehen ins Haus. Der Skirennläufer Kjetil Jansrud kann sich vorstellen, Reisen und Hotelaufenthalte aus eigener Tasche zu bezahlen, um dem Verband zu helfen. Der 34-Jährige berichtete, dass er dies bereits Alpindirektor Claus Ryste mitgeteilt habe.

Die Verbandspitze ist gespannt, wie sich die angespannte Lage weiterhin entwickeln wird. Man hofft inständig, das gewünschte Sportprogramm durchführen zu können. Doch die Finanzierung der Kader-Athleten ist immer noch kritisch. Es wäre schlimm wenn man Talente verliert, weil im Verband das nötige Geld fehlt, und den aufstrebenden Rennläufern nicht die nötige Zeit zum Reifen geben kann.

Der amtierende Abfahrtsweltmeister will nicht als Engel dargestellt werden, wenn es darum geht, sich am Budget der Alpin-Abteilung zu beteiligen, um so das Haushaltsdefizit des Skiverbandes zu verringern. Für Jansrud steht es außer Frage, dass seine jungen Teamkollegen, die nach guten Resultaten etwas Geld verdient haben, lieber eine eigene Wohnung kaufen möchten anstatt Reisen und Unterkünfte im Weltcupzusammenhang zu subventionieren.

Der 34-Jährige, der in Kürze Vater wird (wir berichteten) hofft auch, dass sich die FIS teilweise an den Ausgaben der Alpinen im Kontext mit der tatsächlichen Teilnahme am Ski Weltcup beteiligt. Alle versuchen zu sparen und die Kosten niedrig zu halten. Es gibt viele Debatten und von Verbandsseite wurde versprochen, dass die Kaderathleten keine eigenen Ausgaben haben. Warum es jetzt diese Probleme gibt, kann Jansrud nicht beantworten.

Der hinter seinem mittlerweile zurückgetretenen Mannschaftskollegen Aksel Lund Svindal zur Silbermedaille in Pyeongchang in der Abfahrt rasende Skifahrer vertritt die Meinung, dass die guten Athleten im norwegischen Team auch den Verband unterstützen sollen und dieser von der Investition seitens der Athleten profitieren kann. So hätte der Verband mehr Spielraum, mit dem eingesparten Geld die Betreuer finanziell zu unterstützen und für Trainingsdestinationen an unterschiedlichen Orten zu sorgen

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: vg.no

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