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Klaus Kröll möchte zu Saisonbeginn aus dem Formtief kommen

© Gerwig Löffelholz / Klaus Kröll

© Gerwig Löffelholz / Klaus Kröll

Lake Louise/Aspen – Die ÖSV-Skirennläuferinnen und -läufer bereiten sich gewissenhaft auf die nächsten Einsätze vor. Doch bevor es im kanadischen Lake Louise (Männer) und Aspen (Frauen) losgeht, stehen ein paar Trainings auf dem Programm.

Herren-Speedtrainer Florian Winkler ist zufrieden, zumal Frau Holle im US-Bundesstaat Colorado ordentlich die Betten ausgeschüttet. 30 Zentimeter Neuschnee können sich sehen lassen. Dabei hatten Matthias Mayer und Co. die Reise zuerst verschoben, da es vor Kurzem fast keinen Schnee gab. Somit schufteten der Abfahrtsolympiasieger und seine Teamkollegen in Sölden.

Da das Quecksilber im Minusbereich bleiben soll, können sich die ÖSV-Speed-Asse auf ein gutes Training in Nordamerika freuen. In der nächsten Woche kann man dann die ganze Abfahrtsstrecke für sich beanspruchen, zumal sie dann fertig präpariert sein soll.

Im letzten Jahr sorgten die rot-weiß-roten Abfahrer für einen schlechten Saisonstart. Das soll heuer besser werden. Bei der Ski-WM 2015 war es auch nicht gut, aber in diesem Winter kann man sich auf bessere Ergebnisse einstellen. Die Philosophie von Trainer Winkler stimmt positiv. Auch die guten Trainingsleistungen und die Verfassung seiner Athleten lassen den Coach auf einen erfolgreichen Auftakt hoffen.

Mayer ist nach einer Schuhrandprellung wieder fit. Nur Joachim Puchner muss die Saison aufgrund einer Knieverletzung auslassen. Derzeit befinden sich zwölf Speed-Spezialisten in den USA. Selbst in Kanada gibt es gute Bedingungen. In der Vergangenheit wurden die Organisatoren in Lake Louise in buchstäblich letzter Sekunde fertig; heuer hat man etwas mehr Zeit.

Unter den zwölf Speed-Spezialisten befindet sich Klaus Kröll, der vor zwei Jahren in Kanada Zweiter wurde. Danach fiel der Steirer in ein kleines Formtief und konnte sich seitdem nie mehr unter den besten Zehn klassieren. Insgesamt siegte Kröll bei sechs Weltcuprennen. Im Training konnte er seine Leistungen immer abrufen. Im Grunde genommen muss sich Winkler keine Sorgen um den routinierten Athleten machen. Die Motivation ist da, und wer weiß, vielleicht gelingt dem Sieger der Abfahrtskristallkugel der Saison 2011/12 gleich zu Saisonbeginn der ganz große Wurf. Verdient hätte er es sich, besonders nach einer so langen Talsohle, allemal.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola1.at

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