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Kleine Kristallkugel und Sieg beim Parallel-Riesenslalom in Chamonix für Loic Meillard

Loic Meillard gewinnt Parallel-Riesenslalom in Chamonix

Loic Meillard gewinnt Parallel-Riesenslalom in Chamonix

Chamonix – Die einen mögen ihn, die anderen finden ihn gewöhnungsbedürftig und wiederum andere können mit diesem neuen Rennformat nichts anfangen. Die Rede ist vom Parallel-Riesentorlauf.  Sei es wie es ist, der Schweizer Loic Meillard hat neben seinem heutigen Erfolg in Chamonix auch die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin für sich entschieden. Im Finale setzte er sich gegen seinen Landsmann Thomas Tumler durch. Im kleinen Finale bezwang der Deutsche Alexander Schmid den US-Amerikaner Tommy Ford.

Die Positionen fünf bis acht gingen an den Slowenen Zan Kranjec, den Franzosen Thibaut Favrot, den Norweger Aleksander Aamodt Kilde und den Südtiroler Simon Maurberger. Kilde (856) machte einige Punkte in der Gesamtwertung gut, zumal sein Landsmann Henrik Kristoffersen (903) und der Hausherr Alexis Pinturault (842) wider Erwarten früh Federn lassen mussten.

 

Daten und Fakten zum
2. Parallel-Riesenslalom der Herren in Chamonix

FIS-Startliste Qualifikation in Chamonix
FIS-Liveticker Qualifikation in Chamonix
FIS Zwischenstand nach der Qualifikation
FIS-Startliste K.O System in Chamonix – K.O.
FIS-Liveticker K.O. System in Chamonix – K.O.
FIS-Endstand Parallel-Slalom in Chamonix

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Finale: Parallel-Riesentorlauf in Chamonix
Loic Meillard (SUI) vs. Thomas Tumler (SUI)

Loic Meillard kann sich freuen. Der Schweizer gewann den heutigen Parallel-Riesentorlauf im französischen Chamonix. Im Finale bezwang er seinen Landsmann Thomas Tumler. Doch das ist nicht alles. Neben seinem ersten Sieg bei einem Ski Weltcup Rennen holte er sich die „neue“ kleine Kristallkugel; des Weiteren trugen die beiden Eidgenossen dazu bei, dass der Nationencup immer größere Konturen zugunsten ihres Heimatlandes annimmt.

 

Kleines Finale: Parallel-Riesentorlauf in Chamonix

Der Frust des Deutschen Alexander Schmid über seinen Ausfall im Halbfinale dauerte nur kurz an. Im Finale um Platz drei behielt er Nerven aus Stahl und sorgte mit seinem Erfolg über den US-Amerikaner Tommy Ford, dass der Riesentorlauf-Sieger von Beaver Creek als Vierter neben und nicht auf dem Podest landete.

 

Halbfinale: Parallel-Riesentorlauf in Chamonix

Vorschlussrunde, Halbfinale, Runde der letzten Vier… nennen Sie es, wie Sie wollen. Zwei Schweizer, ein Deutscher und ein US-Amerikaner standen im Semifinale des Parallel-Riesenslaloms von Chamonix. Dabei behielt der Swiss-Ski-Athlet Thomas Tumler im Duell gegen den US-Amerikaner Tommy Ford die Oberhand. Es kam zu einem eidgenössischen Finale, zumal Loic Meillard vom Sturz des Deutschen Alexander Schmid profitierte.

Tommy Ford (USA) vs. Thomas Tumler (SUI)
Alexander Schmid (GER) vs. Loic Meillard (SUI)

 

Platzierungslauf um Platz 5:
Zan Kranjec (SLO) vs. Thibaut Favrot (FRA)

Der Slowene Zan Kranjec bewies mit seinem fünften Rang, dass er nicht nur im normalen Riesenslalom gut um die Tore flitzen kann. Für die einheimischen Schlachtenbummler war der sechste Platz von Thibaut Favrot eine kleine Enttäuschung. Sie hätten einen ihrer Athleten sicher gerne auf dem Treppchen gesehen.

 

Platzierungslauf um Platz 7:
Aleksander Aamodt Kilde (NOR) vs. Simon Maurberger (ITA) w. o.

Da der Südtiroler Simon Maurberger nicht mehr antrat, belegte der Norweger Aleksander Aamodt Kilde den siebten Platz. Der Speedspezialist, der erstaunlich auch gut im Riesenslalom ist, verwies den Ahrntaler auf Rang acht.

 

Viertelfinale: Parallel-Riesentorlauf in Chamonix

Da waren es nur noch acht… Tommy Ford aus den USA beendete die Träume des Franzosen Thibaut Favrot und jene des Publikums in Chamonix, einen ihrer Athleten auf dem Podest zu sehen. Simon Maurberger aus Südtirol stürzte in die Fangnetze und musste kampflos dem Schweizer Thomas Tumler zusehen, wie dieser ins Halbfinale einzog. Der Deutsche Alexander Schmid hatte sehr viel Glück. Obwohl sein Gegner, der Slowene Zan Kranjec, auf die Hundertstelsekunde gleich schnell war, kam der DSV-Athlet aufgrund der um eine gute Viertelsekunde schnelleren Achtelfinalzeit weiter. Tumlers Mannschaftskollege Loic Meillard komplettierte nach seinem Erfolg über den Norweger Aleksander Aamodt Kilde die Vorschlussrunde.

Tommy Ford (USA) vs. Thibaut Favrot (FRA)
Simon Maurberger (ITA) vs. Thomas Tumler (SUI)
Alexander Schmid (GER) vs. Zan Kranjec (SLO)
Loic Meillard (SUI) vs. Aleksander Aamodt Kilde (NOR)

 

Achtelfinale: Parallel-Riesentorlauf in Chamonix

In der Runde der letzten 16 erwischte es den italienischen Qualifikationssieger Giovanni Borsotti. Er hatte gegen den US-Boy Tommy Ford das Nachsehen. Fabio Gstrein aus Österreich unterlag dem Hausherren Thibaut Favrot. Der Südtiroler Simon Maurberger bezwang Filip Zubcic aus Kroatien. Thomas Tumler vom Swiss-Ski-Team profitierte vom Ausfall des DSV-Athleten Linus Straßer. Der Franzose Alexis Pinturault ließ im Kampf um die große Kristallkugel durch einen abermaligen Ausfall erneut wertvolle Punkte liegen und gratulierte Straßers Kollegen Alexander Schmid zum Einzug ins Viertelfinale. Ebenfalls in die Runde der letzten Acht stiegen Zan Kranjec aus Slowenien, der Eidgenosse Loic Meillard und Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen auf. Kildes Mannschaftskollege Henrik Kristoffersen hatte gegen Kranjec das Nachsehen. Kurios hier: Alle Athleten, die auf dem mit den blauen Toren gesetzten Hang runterfuhren, waren schneller als jene, die um die roten Tore carvten.

Tommy Ford (USA) vs. Giovanni Borsotti (ITA)
Thibaut Favrot (FRA) vs. Fabio Gstrein (AUT)
Simon Maurberger (ITA) vs. Filip Zubcic (CRO)
Thomas Tumler (SUI) vs. Linus Straßer (GER)
Alexander Schmid (GER) vs. Alexis Pinturault (FRA)
Zan Kranjec (SLO) vs. Henrik Kristoffersen (NOR)
Loic Meillard (SUI) vs. Erik Read (CAN)
Aleksander Aamodt Kilde (NOR) vs. Luca De Aliprandini (ITA)

 

Sechzehntelfinale: Parallel-Riesentorlauf in Chamonix

Wenn man die Runde der letzten 32 ansieht, erkennt man mit freiem Auge, dass im Olympiaort von 1924 eine norwegische Lawine zu Tal donnerte. Gleich sieben Wikinger konnten sich in der am Morgen stattfindenden Qualifikation für den Hauptbewerb qualifizieren. Aus ÖSV-Sicht entschied lediglich der junge Tiroler Fabio Gstrein sein Duell für sich. Des Weiteren zogen mit Thomas Tumler, Linus Straßer, Alexander Schmid und Simon Maurberger vier weitere deutschsprachige Skirennläufer aus drei verschiedenen Ländern in das Achtelfinale ein. Die Norweger Henrik Kristoffersen und Aleksander Aamodt Kilde, aber auch der Franzose Alexis Pinturault – das sind die heißen Eisen um den Gesamtweltcupsieg – ließen nichts anbrennen und stiegen ebenfalls auf. Kurios: Alle ersten Fünf des Parallel-Riesenslaloms von Alta Badia schieden in der ersten Runde aus.

Tanguy Nef (SUI) vs. Giovanni Borsotti (ITA)
Tommy Ford (USA) vs. Stefan Hadalin (SLO)
Thibaut Favrot (FRA) vs. Kristoffer Jakobsen (SWE)
Fabio Gstrein (AUT) vs. Pavel Trikhichev (RUS)
Simon Maurberger (ITA) vs. Stefan Luitz (GER)
Filip Zubcic (CRO) vs. Lucas Braathen (NOR)
Trevor Philp (CAN) vs. Thomas Tumler (SUI)
Linus Straßer (GER) vs. Fabian Wilkens Solheim (NOR)
Alexis Pinturault (FRA) vs. Mathieu Faivre (FRA)
Roland Leitinger (AUT) vs. Alexander Schmid (GER)
Victor Muffat-Jeandet (FRA) vs. Zan Kranjec (SLO)
Henrik Kristoffersen (NOR) vs. Marco Schwarz (AUT)
Loic Meillard (SUI) vs. Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR)
Cyprien Sarrazin (FRA) vs. Erik Read (CAN)
Aleksander Aamodt Kilde (NOR) vs. Rasmus Windingstad (NOR)
Luca De Aliprandini (ITA) vs. Timon Haugan (NOR)

 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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